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Der Schwarzwaldverein Stühlingen ist bekannt für seine in der Regel jährlich stattfindenden Ausstellungen in der Schür am Stadtgraben. Sie erfreuen sich eines großen Zulaufs beiderseits der Landesgrenze und haben sich längst einen Namen gemacht. Ein passendes Begleitprogramm sowie Wanderungen und Führungen werden bestens angenommen. Die letzte Ausstellung „Oh du Fröhliche! Das Weihnachtsfest im Wandel der Zeit“ wurde von mehr als tausend Gästen besucht. Das Projekt für 2010 heißt „Da capo! 225 Jahre Stadtmusik Stühlingen“ und soll nicht nur lokalen Musikinteressierten Freude bereiten.
Seit 1993 wurden viele interessante, lehrreiche, grossartige, künstlerische und viel besuchte Ausstellungen unter der kreativen Führung von Jutta Binner-Schwarz und der Mithilfe vieler HelferInnen organisiert. Die Liste aller Ausstellungen zeigt die Vielfalt der dargestellten kulturellen, historischen, lokalen und auch grenzüberschreitenden Themen. Siehe dazu auch nachstehendes Interview aus dem Südkurier.
In unserer Homepage wurde erstmals für 2010 mit der Ausstellung "da Capo !" eine spezielle Seite geschaffen. Für die Ausstellungen früherer Jahre entsteht nach und nach eine Homepage-Dokumentation.
Ausstellungs-Übersicht (für die gesamte Liste bitte ins Bild klicken)
Welche Ausstellungen waren aus Ihrer Sicht am erfolgreichsten?
Alle hatten einen guten Zulauf. Die Besucherzahl steigt ständig. Der Einzugsbereich ist erstaunlich groß und reicht über die Landesgrenze. Die meisten Besucher hatten wir eindeutig bei der Ausstellung "10 plus 1 anlässlich 25 Jahren Gemeindereform.
Gibt es ein Finanzierungskonzept? Sponsoren? Öffentliche Gelder?
Sponsoren und öffentliche Gelder waren bisher für uns kein Thema. Da wir keinen Eintritt nehmen, finanzieren wir uns über das, was unsere Gäste in unsere Spendeflasche werfen. Zu jeder Ausstellung gibt es bekanntlich ein breit gefächertes Begleitprogramm. Konzerte, Führungen, Wanderungen, Kinder- und Seniorentag.
Über den Daumen gepeilt - wie viele Besucher wurden bisher durch die Schür-Ausstellungen nach Stühlingen gelockt?
Die Zahl liegt sicher längst im fünfstelligen Bereich.
Wie lauten die Titel der bisherigen Ausstellungen in alleiniger Regie des Schwarzwaldvereines?
In manchen Jahren gab es sogar zwei Ausstellungen. Die erste Ausstellung nannten wir "Gitter und Zäune. Es folgten "Alte Advents- und Weihnachtsbräuche, "Mit allen Wassern.., "Blumen und Gefäße, "Von Gerbern, Färbern und anderen Gesellen - altes Handwerk im Stühlinger Städtle, "Portraitiert, "Sammelwut und Sammellust, "Steinreich, "Ein stolzes Schloss, "Nicht nur des Müllers Lust, "Steckenpferde, "Herbstgeschichten, "Scherben bringen Glück, "Rosen, Tulpen, Nelken, "Erinnerungen, "Herbstzauber.
Wissen Sie schon, ob es eine 21. Auflage gibt?
Im Herbst 2007 steht eine grenzübergreifende Ausstellung, gemeinsam mit dem Heimatkundeverein Schleitheim, auf dem Programm. Sie findet zeitgleich in der Schür und im Schleitheimer Ortsmuseum statt. Die Ausstellung heißt "(H)enne und denne - Stühlingen und Schleitheim - Nachbarn mit Grenzen".
Nachgefragt hat Edelgard Bernauer

Am 21.10.2006 erschien im Südkurier nachstehendes Interview mit unserer Ausstellungsmacherin Jutta Binner-Schwarz:
Seit 1993 ist die Schür des Stühlinger Schwarzwaldvereines Schauplatz interessanter Ausstellungen. Vor kurzem ging die 20. Ausstellung erfolgreich über die Bühne. Grund genug, um Ausstellungsmacherin Jutta Binner-Schwarz ein paar Fragen zu stellen.
Welche Voraussetzungen waren erforderlich, um Ihre Ausstellungsideen umsetzen zu können?
Für viele der oft auch historischen Ausstellungen brauchte es gute Beziehungen zu Museen und Leihgebern, die ich im Laufe der Jahre aufbauen konnte. Um ein Thema mit Leben erfüllen zu können, muss ich mich im Vorfeld intensiv mit diesem auseinandersetzen, forschen und Gespräche führen. Für die Installationen tritt dann mein Aufbauteam in Aktion. Dies setzt sich seit langem zusammen aus Antonia Albrecht, Karin Frey-Scheuch und meinem Mann, Gerhard Schwarz. Je nach Thema, stoßen Spezialisten dazu. Außerdem braucht es viele Helfer, von der Aufsicht bis zu Kuchenbäckerinnen um das Ehepaar Scheuch. Mittlerweile hat sich auch die Einrichtung verbessert. Improvisationen sind aber immer noch notwendig.
