Chronik 2019, zweite Jahreshälfte


Arbeitseinsatz auf der Naturschutzfläche Grimmelshofen, 12. Oktober 2019

Der um eine Woche verschobene Arbeitseinsatz auf unserer Naturschutzfläche in Grimmelshofen wurde am Samstag nachgeholt. Nachdem Reiner und Martin schon 14 Tage vorher gemäht hatten, musste nun das ganze Gras (Heu konnte man es wirklich nicht nennen) von der Fläche geschafft werden. Am Freitagmittag sah es noch nicht sehr gut aus, waren doch nur 6 Personen sicher da. Nach einer Telefonaktion von Toni kamen dann erfreuliche 15 Personen zusammen. Besonders gut war es, dass Reiner und Annemarie mit ihrem Traktor und Pritschenwagen aus Wilchingen kamen. Auf den Wagen konnte einiges mehr gestapelt werden als auf Futzis kleine Pritsche. Und mit den kleinen Traktoren konnte man doch an einigen Stellen in die Fläche fahren und musste nicht alles ganz an die Ränder tragen, wo Lukas mit dem größeren Traktor und Ladewagen fahren konnte.  Auch 4 Helfer von den Freunden des Friedens waren wieder tatkräftig mit dabei. Danke an alle Helfer!!


RUNDER TISCH EHRENAMT, 8. OKTOBER 2019

Das Herbsttreffen des Runden Tisches Ehrenamt der Wutachschluchtanrainer fand bei uns in der Schür statt. Zunächst führte Toni durch den blühenden Schürgarten, der große Beachtung fand. Bürgermeister Joachim Burger hieß die neunzehn Gäste in Stühlingen willkommen und brach in seinem Grußwort eine Lanze für das Ehrenamt. Gleichzeitig überreichte er dem SWV eine Traubeneiche, die demnächst gemeinsam gepflanzt werden soll. Bevor wir zur Tagesordnung übergehen konnten, verabschiedete Sitzungsleiter Norbert Brugger Sabine Wagner vom Regierungspräsidium. Die Neupensionärin war bisher Herz und Motor des Runden Tisches und wird ihm hoffentlich ehrenamtlich erhalten bleiben. Dann informierte uns Mareike Gatterdam vom LEV über Blühstreifen und deren Nutzen. Ein weiteres Referat hielt Volker Krems unter der Überschrift „Was bewegt die Bergwacht.“ Nach so viel Input waren alle froh über die köstliche Stärkung aus unserer Küche. Danke Else und Andrea!


Panoramawanderung auf dem Rossberg, 22. Sept. 2019

9 Wanderer nahmen unter der Leitung von Rainer Borsoi an der Panoramawanderung über den Rossberg zwischen Schwyz und Zug teil. Auf anfänglichen 35 Minuten schweißtreibenden Aufstiegs von ca. 200 HM über steiles Wiesengelände folgte für den Rest der Wanderung die Belohnung durch eine wunderschöne Sicht auf die umliegenden Berge und zahlreiche Seen. Nach der Besichtigung des Schauplatzes des Goldauer Bergsturzes von 1806 führte die ganze Tour über den aussichtsreichen Bergkamm. In den zwei auf dem Berg liegenden Gasthäusern wurde eine kurze Einkehr gehalten.


Afterworkwalk in Lausheim 20.09.2019

Beim Hirschen in Laushein starteten Freitag Abend um 18:00 Uhr 11 Spazierlustige Richtung Neubaugebiet von Lausheim. Ziel war die ehemalige Villa rustica, die an den Gemarkungsgrenzen von Lausheim, Blumegg und Überachen situiert war. Durch das schmale Band des FFH-Gbiet gelangte die Gruppe an den Waldrand linkerhand des Nietentals. Statt die Teerstraße weiterzugehen, zweigte man in einen Waldweg ein, der zuletzt steil an die Kante der Hochebene führte, die von Ewattingen bis Blumegg reicht. Die untergehende Sonne gleißte in die Gesichter, als die Gruppe aus dem Waldesdunkel ins Helle der Hochebene gelangte. Man umging dann das Talende, peilte die Verbindungsstraße Ewattingen–Blumegg an. Das Ziel lag dann vor Augen. Das Licht der untergehenden Sonne war außergewöhnlich, in der Ferne schimmerten die Alpen. Ob der nahen Dämmerung kürzte man den Rückweg ab und gelangte in der einsetzenden Dunkelheit wieder in Lausheim an. Dessen althochdeutscher Name Lûzen, der soviel wie „versteckt“ bedeutet, leuchtete an diesem Abend allen ein.


Spaziergang in der Dämmerung, 20.09.2019

Mit Förster Pirmin Wiethaler lernten drei Mädchen und sechs Jungen sowie zwei Mütter und ich den Lindenberg in der Dämmerung kennen. Dabei erfuhren wir unter anderem, warum der Borkenkäfer auf dem Vormarsch ist und wie sich unser Klima verändert. Zwei vom Sturm gefällte Bäume zeigten, dass Fichten Flachwurzler sind. Lärchen- und Fichtenzapfen wurden begutachtet und eine Baumscheibe verriet, dass sie von einem 150 Jahre alten Baum stammte. Nur mit der Tierbeobachtung klappte es nicht so ganz. Es hilft eben das beste Fernglas nichts, wenn man zu laut plappert. Fast unschlagbar war zum Schluss der Baum mit fester Rinde, den die kleinen Borkenkäfer befielen.


Bootstour auf dem Rhein, 15.09.2019

7 Personen befuhren am Sonntag den Rhein wieder einmal oberhalb des Rheinfalls. Nachdem ein Auto unterwegs in Büsingen abgestellt worden war, starteten wir in Stein am Rhein. Es war noch einmal viel los auf dem Wasser und auch am Ufer. Erste Pause wurde in Hemishofen gemacht und die nächste beim Strandbad Geilingen, wo gerade der Töpfermarkt statt fand. Da mussten wir uns natürlich die Stände auch anschauen und zum Teil etwas einkaufen. Hinterher liessen wir uns gemütlich bis Büsingen treiben.


Wanderwoche im Bregenzerwald, 9. – 14. Septembern 2019

Eine sehr schöne, abwechslungsreiche Wanderwoche erlebten 12 Wanderfreudige mit ihrer Wanderführerin Veronika Keller im Bregenzerwald.

Wie bereits im letzten Jahr nahmen sie im Gasthof Falken in Egg-Großdorf Quartier. Bereits am Montag nach der Anreise wurden die Wanderstiefel geschnürt und los ging’s über die Felder hinunter nach Egg an die Bregenzerach. Der vom Regen getrübte Fluss ließ die Kraft des Gewässers ahnen. Am Uferweg entlang und ansteigend über Wiesen gelangte die Gruppe nach Andelsbuch. Nur unweit vom Ort tosten, ebenfalls vom regen angereichert, die Brühlbach-Wasserfälle über die Felsen in die Tiefe. Über Egg und den Riesenweg erreichten alle wieder den Gasthof, wo die Wirtin Resi mit einem 4 Gänge-Menü aufwartete.

 

Am Dienstag kam die Bregenzerwaldkarte zum Einsatz. Der Tag stand unter dem Motto "Auf den Spuren der Schwabenkinder". Mit dem Bus fuhren die Wanderer nach Schnepfau. Der erste Gang führte auf den Friedhof, wo Veronika auf 2 bedeutende Grabstätten hinwies. In unmittelbarer Nähe liegen Franz Xaver Moosmann und sein Widersacher Gallus Moosbrugger begraben. Während der eine lokalpolitisch die Not der Bergbauern zu lindern versuchte, presste der Andere den armen Familien noch den letzten Liter Milch zum Wucherpreis ab.

Nach einer kurzen Einführung zum Schicksal der Schwabenkinder begann der kurze aber knackige Anstieg auf die Schnepfegg. Hier stand die Gruppe den Felswänder der Kanisfluh gegenüber. Natürlich durfte die Sage von den Geistern der Kanisfluh nicht fehlen.Von nun an ging’s bergab - nach Bizau. Auf dem Moorrundweg konnten die erstaunten Wanderer Trollblumen und viele Exemplare des Sumpfherzblatts erblicken. Über Reuthe gelangten sie nach Bezau, um dort im Heimatmuseum eine Führung mit Annelies Bär zu genießen. Sie erfuhren einiges über die Architektur des typischen Wälderhauses, staunten über die feinen Spitzenstickereien in Heimarbeit für die St. Galler Textilfabriken, begutachteten das "Schusterlicht", eine raffinierte Lampe, die aus einer Kerze und mehreren mit Wasser gefüllten Glaskugeln besteht, und konnten nur ehrfürchtig die wunderbare Tracht der Bregenzerwälderinnen bewundern.

 

Am Mittwoch war es dann soweit. Die erste Hochtour "Rund um die Walsersiedlung Damüls" stand an. Mit dem Bus in Damüls angekommen, konnten die ersten 400 hm mit dem Uga-Lift zurückgelegt werden. Da es Tage zuvor bis auf 1500 m geschneit hatte, war täglich zu beobachten, wie die Sonne dem Schnee zu Leibe rückte. Nichtsdestotrotz mussten die Wanderer die letzte Wegstrecke zum Hochblankengipfel (2068m) im Schnee zurücklegen. Beim Aufstieg suchte Veronika nach Markierungen im matschigen Weiß und sichere Tritte. Als die gesamte Gruppe am Gipfelkreuz angekommen war, spürten alle die erleichterung und das "Berg heil" klang überaus dankbar. Nun galt es, das herrliche Panorama zu genießen. Danach wurde der Weg fortgesetzt, zunächst abwärts, um dann wieder auf den Gipfel des Ragazer Blanken (2051m) zu steigen. Mit Blick auf das 360 Grad Panorama wurde das Rucksackvesper verzehrt.Über den Sieben Hügel Weg erreichte die Gruppe schließlich das Walserdorf Damüls.

 

Am 4. Tag hieß es "Unterwegs im Nagelfluhgestein". Auf den Hochhäderich (1566m) waren von Hittisau aus 800hm zu bewältigen.Deshalb bot die Wanderführerin eine Alternativstrecke an. Die Gruppe teilte sich in Reuthe und die einen wanderten Richtung Lecknersee und Lecknertal, die anderen begannen ihren Aufstieg über die Leckenholzalpe , vorbei an Felswänden zum Hochhäderich.Nach einer Rast auf der Terrasse des Berggasthauses stiegen die Wanderer über die Lochalpe nach Reuthe ab. Wie durch einen Zufall trafen sich die beiden Gruppen wieder. Die Lecknertalwanderer berichteten begeistert von dem Almabtrieb, den sie miterlebt hatten. Gemeinsam wurde der Weg durch die Engelochschlucht bis Hittisau fortgesetzt.

 

Die Sonne schien, als Die Wandergruppe am Freitagmorgen den Dorfplatz in Bizau erreichte Punkt 10 Uhr schwebten warme, ruhige Alphornklänge durch den Ort und für einen Moment schien die Welt stillzustehen. Es war Pius, ein örtlicher Wanderführer, der seine Gruppe mit dem aus einer Fichte selbst hergestellten Alphorn zusammenrief. Nach einer gegenseitigen Begrüßung fuhren die in FG zum 9 km entfernten Vorsäß Schönenbach. Hier verbringen jedes Jahr ca. 450 Weidetiere ihren Alpsommer. Die Milch wird sofort in der Sennerei zu schmackhaftem Käse verarbeitet. Das Gasthaus "Egender" ist für seine Kässpätzle weitum bekannt. Mit Pius wanderten alle Richtung Gerachsattel. Die Tour wurde unter dem Titel "Zu den schönsten Plätzen der Hirschbrunft im Schönenbachtal" angeboten. So zückte Pius sehr oft sein Fernglas, um an den Hängen nach Spuren von Gämsen und Hirschen zu suchen. Kurzzeitig kam ein Jungadler in Sicht. Zur allgemeinen Erheiterung ahmte Pius das "Bellen" eines Hirsches nach. Doch die Kuh ließ auf sich warten.Endlich – weit oben an der Baumgrenze sichtete er eine Hirschkuh mit ihrem Kalb. Auf dem Rückweg lud er die Gruppe ein, mit ihm ein Lied zu singen. Dazu zog er tatsächlich laminierte Textblätter aus dem Rucksack und alle sagen "So ein Tag, so wunderschön wie heute". Wieder im Vorsäß angekommen, verabschiedeten sich die "Gäste" von Pius, einem Mann, bei dem deutlich die Liebe zur Heimat und Tradition zu spüren waren, aber auch seine Offenheit für Neues und Anderes.

 

Am Samstag lockte die Sonne noch einmal in die Berge. Zwar war auch die Rückreise geplant, doch davor wollten die Teilnehmer nochmals "hinauf". Mit der Bergbahn in Mellau fuhren sie zur "Rossstelle". Die beiden 2000er, die Kanisfluh und die Damülser Mittagsspitze im Blick, wanderten sie hinauf Richtung Gipfel der Kanisfluh. An einer Kreuzung nahmen sie den Abzweig "Obere Alpe". Über die Wurzach-Alpe und die Kanis-Alpe ging es zurück zum Ausgangspunkt. Dort fand nochmals eine letzte gemeinsame Einkehr statt, bevor die Heimreise angetreten wurde.

"Schön war die Zeit", diese Woche im Bregenzerwald.Harmonisch, der Natur und den Menschen vor Ort sehr nah.


Wanderung am Tag des Denkmals, 08. September 2019

Mit 11 Personen aus Stühlingen und Bonndorf startete Veronika ab dem Parkplatz Römerbad in Hüfingen zur Wanderung am Tag des Denkmals. An der Breg entlang ging es im Nieselregen an einigen Kleindenkmälern vorbei. Das Kreuz vor der Straßenüberquerung hatte ebenso eine Geschichte wie die Leonhardskapelle vor dem Friedhof. Vor allem auch zwei Steinplatten hinter der Kapelle waren einen zweiten Blick wert (Da wurde der Vater von mehreren „unerzogenen“ Kindern getötet und daneben haben eben jene Kinder später der Mutter ein steinernes Gedenken gewidmet) Weiter ging es an der Breg und später dem Kofenweiher entlang nach Allmendshofen und bis zum ersten Stauwehr an der Breg, von dem aus das Wasser in den zu entstehenden Schloßpark und das im Bau befindliche Schloß geleitet wurde. Hier stießen unsere in Geschichte und Technik sehr versierte Führer Hubert Mauz und seine Frau zu uns. Über eine Pressemitteilung hatten auch andere interessierte Personen von der Führung erfahren, so dass unsere Gruppe schlussendlich aus mehr als 30 Personen bestand, unter ihnen auch Wolf Hockenjos und Helmut und Waltraud Limberger. Vom Stauwehr aus ging es zur Graselli-Tabakmühle mit ihrem Maschinenhaus und von dort zum Eishaus. Herr Mauz hatte als Junge noch das Eishaus in Betrieb erlebt. Anschaulich schilderte er wie im späten Herbst die Eiswiese exakt gemäht, dann geflutet und somit zum Eisweiher wurde. Sobald das Eis im Winter 10 cm dick war wurde es in Blöcke gesägt und mittels Flößen zum Eishaus gebracht, wo es über einen sogenannten Elevator nach oben gezogen und verteilt wurde. Er selbst gehörte noch zu den Schuljungen, die mittags für eine Limo oder vielleicht auch einmal 50 Pfennig die Flöße zum Eishaus stakten. Das jetzige Eishaus ist der vierte Bau im Raum Donaueschingen und derjenige der dann endlich den Zweck erfüllte. Dafür wurden die Mauern 140 cm dick ausgeführt und die Decke sowie das Tor mit gemahlenem Torf isoliert. Die gestapelten Eisblöcke reichten dann über den nächsten Sommer. Hauptsächlich wurde es in Brauereien und Gastronomie zur Kühlung des Biers benötigt, aber auch Krankenhäuser brauchten es zum Beispiel für die kurzzeitige Aufbewahrung von Leichen. Vom Eishaus ging es weiter zum Badhaus, welches erbaut wurde, weil die Fürstin Amalie im kalten Schloss immer fror und deshalb irgendwo warm baden wollte. Ihr Mann, Karl Egon der II. zu Fürstenberg, ließ deshalb am Kanal das Gebäude erbauen, in dem verschiedene Zimmer mit je 2 Badewannen und im oberen Stock ein großer Wassertank sowie ein Badkessel installiert wurden. Ein Badewärter war dafür zuständig, dass Tag und Nacht immer genügend heißes Wasser vorrätig war damit die Herrschaften baden konnten. Ein Raum wurde als Musik- und Bücherzimmer eingerichtet. Hinter dem Badehaus wurde auch ein Schwimmbecken im Außenbereich gebaut. Dieses durfte später zweitweise auch von den Einwohnern Donaueschingens genutzt werden. Da der Biergarten im Regen keine Anziehungskraft hatte, setzte man sich stattdessen ins Café, bevor es dann nach einem kurzen Besuch an der Donauquelle wieder an der Breg entlang nach Hüfingen und zum Parkplatz zurück ging.


Mittwochswanderung, 4. September 2019

Am 4. September machten sich mehrere Interessierte auf und trafen auf dem Lindenbuck mit Wanderführer Ernst Albert und einer Gästegruppe aus Bremen zusammen. Gemeinsam begaben sie sich auf den Weg zu einer Stadtführung in Bonndorf.

Vom Pavillon Lindenbuck genossen die Teilnehmer einen weiten Blick über die Stadt bis zu den Alpen. Ernst gab einen Einblick in die Geschichte der knapp 7000 Einwohner zählenden Gemeinde. Der Weg führte weiter zum Schloss und danach in den Japanischen Garten. Dort am Brunnen erfuhr die Gruppe, dass da das Wasser einer unter der Sparkasse gefassten Quelle fließt, aus der der Ehrenbach (=Merenbach) hervorgeht.An der Stadthalle vorbei ging es zum Bildungszentrum Bonndorf und zur Schlosskapelle im Stadtgarten. Ein Blick gehörte auch dem Alten Bahnhof. Der 1850 erbauten Stadtkirche wurde ein kurzer Besuch abgestattet. Über den Philosophenweg mit seinen zahlreichen auf Stein angebrachten Lebensweisheiten gelangte die Gruppe, das Adlerwegle hinuntersteigend, schließlich zum Rathaus. Dort endete die kurzweilige Stadtführung. Ernst Albert war es gelungen, den Teilnehmern die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung dieser Stadt zu vermitteln. Staunend nahmen die "Großstädter" wahr, dass auch eine "kleine Stadt" einiges zu bieten hat.


In den Flühen, Mittwochswanderung, 28. August

Unser Wegewart Gerhard Kehl führte eine Wanderung durch unsere „gute Stube“, die Wutachflühen. Wir starteten beim Parkplatz zwischen Fützen und Achdorf. Gleich zu Beginn war zu sehen, dass zum wiederholten Mal Unbekannte Bretter herausgerissen und entwendet haben. Das ist nicht nur ärgerlich für Wegewart und Helfer, sondern auch gefährlich wenn es durch Regen rutschiger wird. Trotzdem genossen alle 14 Wanderer die Strecke sehr. Pause machten wir am Mannheimer Felsen, zuvor hatten wir schon die Geschichte des Lunzifelsens gehört. Und man höre und staune, es gab auch noch Stühlinger, die noch nie den „Löwen“ auf dem oberen Flüheweg gesehen hatten. Bevor wir über die Wutach Richtung „Wieler“ marschierten fuhr Gerhard die Fahrer der Autos mit dem Traktor wieder zum Startpunkt. Die anderen liefen die restliche Strecke und man traf sich zum Abschluß bei Suppe, Wurstsalat oder Kaffee und Kuchen.


Bei den Glasmachern in Äule, Mittwochswanderung, 21. August 2019

Am 21. August begaben sich 10 Wanderer mit Veronika Keller auf die historischen Spuren der Glasmacher im Schwarzwald.

Vom Parkplatz in Aha startete die Gruppe und wanderte entlang des Schluchseerundwegs bis zur Muchenländer Brücke. Dort gab es die ersten Informationen über die Glashütten im Hochschwarzwald. Bald war Äule erreicht. Am Info-Punkt konnten die Informationen ergänzt werden. In der "kleinen Au" hatten sich 1716 die Glasmacher aus dem Windbergtal bei Skt. Blasien niedergelassen und eine neue Siedlung, Äule genannt, gegründet. Die ersten Häuser sind immer noch erhalten. Der kleinen Kapelle, 1786 erbaut, wurde ein Besuch abgesattet. Die Wanderung führte über die Lachenrütte zur Wasserlochhütte, einem idealen Platz zum Vespern. Über die Farnwitte und den Silberfelsenweg kamen die Wanderer zum Äulemer Kreuz. An verschiedenen Punkten erzählte Veronika Keller Wissenswertes über das Leben der Glasmacher, die Herstellung von Glas, die Bedeutung des Waldes für dieses Gewerbe, über den Glashandel und den Glasträgerweg.

Auf schmalem Pfad gelangte die Gruppe wieder nach Äule und auf bereits bekanntem Weg nach Aha zurück. Dort lud der Kiosk noch zu einem Schlusshock ein.


TheaterFahrt nach Schwäbisch Hall

19 Personen fuhren am Freitag mit nach Schwäbisch Hall zum berühmten "Theater auf der Kirchentreppe". Dort wurden wir mit der Revue "In der Bar zum Krokodil" in die 20er Jahre versetzt. Petrus war uns hold, denn am Abend blieb es trocken Am Samstagmorgen nieselte es dann ab und zu ganz kurz, während alle individuell die Stadt erkundeten, einkauften oder eines der kostenlosen Museen besuchten. Auch bei der anderthalbstündigen Stadtführung blieben wir trocken, der Himmel öffnete erst auf der Heimfahrt alle Schleusen.

 


Wanderung auf den Lütispitz, 25. August 2019

Fahrt ins Toggenburg nach Alt St Johann. Die ersten 250 Höhenmeter bewältigten wir mit dem Auto über schmale Bergsträßchen bis zum Wanderparkplatz „Scharten“ auf 1147m. Start bei strahlendem Sonnenschein und herrlichem Blick auf die Churfirsten. Am Anfang noch durch angenehm schattigem Wald bergauf bis zum Gräppelensee und dann schweißtreibend bis zur Alp Hinterwinden zur ersten Pause mit schöner Sitzgelegenheit.(Bild)

Anschließend steil bergauf über Alpweiden bis zum Gipfelkamm. Dort ausgiebiger Mittagsrast und herrlichem Rundblick über Toggenburg und Alpstein bis zum Bodensee. Gleicher Rückweg bis zur Alp Hinterwinden und dann Gräppelensee-Umrundung und über „Chrinn“

zurück zum Parkplatz.


Afterworkwalk in Weizen, 15. August 2019

Für unseren Feierabendspaziergang in Weizen hatten wir mit Ortsvorsteherin Gaby Fischer eine besonders gute Kennerin des Dorfes in unseren Reihen. Sie führte uns zunächst auf kürzestem Weg per „Himmelsleiter“ von der Schule hinauf zur Kirche. Dort staunten wir über die Geschichte und die schöne Ausgestaltung von St. Konrad. 

Weiter ging es mit vielen Informationen durch das Dorf. Wir hörten über die ehemals fünf Wirtschaften in Weizen, die Zehntscheuer und die alte Schule, die jetzt Sitz der Ortsverwaltung und Wohnhaus ist. Dann wanderten wir achtzehn Personen im Zeichen der gelben Raute zur Klausenhütte. Bevor wir uns auf den Bänken der gepflegten Anlage ausruhten, hörten wir noch die Sage vom Schambachwiebli. Auf der anderen Talseite liefen wir durch den schönen Mischwald zurück in den Ort. Dort hatte das Kreuz zum Glück noch ein Plätzchen für uns frei.


Mittwochswanderung im Mettmatal, 14. August 2019

Eine imposante Wanderschar konnte Wanderführerin Hedi Christoph am Wanderparkplatz Heidenmühle begrüßen und den Wanderweg Richtung Mettmastausee einschlagen. Auf größtenteils breiten Wegen konnte die Wanderschar bei bestem Wanderwetter Kontakte vertiefen und sich an den schönen Blumen entlang des  Wanderweges erfreuen. Glück hatte die Wanderschar zudem, dass ein Mitarbeiter des Schluchsseewerkes bei dem Staumauergebäude nähere Angaben zu dem Kraftwerkverbund und Messpunkten erläutern konnte.

Nun ging es abwärts Richtung Lochmühle, wohl wissend, dass diese Höhenmeter bei einer Rundwanderung wieder bergwärts erarbeitet werden müssen. Kurz vor dem Wanderparkplatz  Heidenmühle konnte Wanderführerin Hedi bei einem schönen Rastplatz mit Hütte das Rucksackvesper  verspeisen lassen, was gerne in Anspruch genommen wurde. Wegewart Gerhard dankte im Auftrag des Vorstandes Wanderführerin Hedi Christoph für die schöne Mittwochswanderung.


Auf der Kanisfluh, 11. August 2019

Am Sonntag, den 11. August trafen sich 10 Bergfreaks, um unter der Führung von Bernhard Burger die Kanisfluh zu besteigen bzw. auf den Höhen von Alpe zu Alpe zu wandern.

Gemeinsam begannen sie nach der Bergfahrt zur Rossstelle bei strahlend blauem Himmel und guter Laune mit dem Aufstieg. Nach ca. 1 Stunde trennte sich die Gruppe. Die einen strebten mit Bernhard dem Holenke, dem Gipfel der Kanisfluh zu, während die anderen mit Veronika Keller zur Oberen Alpe abstiegen. Über einen schönen Alpweg gelangten sie zur Wurzach-Alpe und genossen dort bei einem zünftigen Vesper die wunderbare Sicht auf die Berge ringsum.

Die Gipfelstürmer trockneten ihren Schweiß am höchsten Punkt, verzehrten mit Genuss ihr wohlverdientes Rucksackvesper und erfreuten sich an dem Panorama. Nach dem Abstieg trafen sich alle wieder bei der Rossstelle. Eine Einkehr vor der Heimfahrt rundete das Bergerlebnis ab.


Kanutour auf der Thur, 11. August 2019

10 Personen machten sich am Sonntagmorgen mit 4 Kanus und 2 Wildwasserkajaks auf nach Gütighausen an der Thur. Dort stellten wir fest dass es wohl kurz vorher am Oberlauf der Thur heftig gewittert hatte. Dementsprechend sah das Wasser sehr trüb aus und machte nicht wirklich zum Baden an. Aber Paddeln liess es sich gut. Die Baderei hoben wir uns auf bis zum Rhein. Bei der Mündung der Thur konnte man sehr gut den Farbunterschied der beiden Flüsse sehen. Und es brauchte ab der Mündung fast bis zur großen Rheinbrücke bei Flaach bis das trübe Wasser der Thur sich auch ganz links mit dem klaren Rheinwasser vermischt hatte. Picknick unterwegs gab es natürlich auch, wobei man bei der zweiten Pause feststellen musste, dass die Duplos besser bei der ersten gegessen worden wären. Wetterglück hatten wir auch,  denn die ersten Regentropfen fielen beim Verladen der Kanus für den Heimweg.

 


Mittwochswanderung Rund um den Eichberg, 7. August

Am 7. August begaben sich 8 wetterfest ausgerüstete Wanderer mit Veronika Keller auf eine Regenwanderung am Eichberg. Bei der Jeisshütte starteten sie mit aufgespannten Regenschirmen aufwärts zum Eichbergstutz. Leider verhinderten Nebelschwaden die sonst grandiose Aussicht , die sich auf dem 913m hohen Eichberg bietet.

Oberhalb von Blumberg ging es auf dem Eichbergweg weiter zur Bleiche-Ruhebank, Kapellenwegkreuzung und zurück zur Jeisshütte.

Trotz des nassen Segens von oben herrschte gute Stimmung und angeregte Gespräche ließen den Regen vergessen.

Die Wanderführerin kürzte die vorgesehene Tour um 5km. In der Jeisshütte ließen die Regenwanderer bei einem Vesper im Trockenen das Wandererlebnis ausklingen.


Kunstfahrt zu "Blauer Himmel über Baden"

Mit Andreas Mahler unternahmen wir eine Kunstfahrt nach Freiburg. Ziel war die Ausstellung „Blauer Himmel über Baden.“ Das Augustinermuseum widmet derzeit dem Stühlinger Maler Johann Martin Morat eine Ausstellung im Grafikkabinett. Gezeigt werden die für ihn typischen Ansichten von Orten am Hoch- und Oberrhein, im Schwarzwald und natürlich im Wutachtal. Anhand ausgewählter Beispiele erläuterte Andreas die Arbeitsweise des Malers und zeigte uns, wie man Veränderungen in den Ortsbildern historisch interpretieren kann. Besonders interessant war natürlich das Bild von Stühlingen. Mit Hilfe der Lupe betrachtet, gab es uns Anlass für intensive Diskussionen. Willi bedauerte, dass keines der schönen Moratbilder von Schleitheim gezeigt wurde. Aber dafür kann man ja ins Museum Schleitheimertal gehen.

Nach einer Mittagspause wanderte Andreas mit uns von der Wiehre aus zum Ausflugslokal St. Valentin. Der Weg führte durch das Arboretum Freiburg-Günterstal. Hier sind über 1300 Baum- und Straucharten aus fünf Kontinenten in den Stadtwald integriert. Nach so viel Staunen erholten wir uns im St. Valentin bei Pfann- und anderen Kuchen. Den Rückweg verkürzte uns die Straßenbahn. Am Bahnhof Wiehre stiegen wir wieder in die Drei-Seen-Bahn ein, die uns zurück nach Schluchsee brachte.


Sommerferienprogramm Kanufahren

Wie immer war die vom Schwarzwaldverein im Rahmen des Sommerferienprogramms Stühlingen  sofort ausgebucht. 14 Kinder waren angemeldet, 2 Eigene fuhren natürlich auch noch mit. Somit hatten wir einen Fuhrpark von 5 Autos, 2 Anhängern mit Booten, 7 Kanus und 3 Kajaks. Gut dass Matthias’ Landrover und Huberts VW-Bus viele Sitze haben und in Dieters Lieferwagen alles Sperrgut passt. Damit ging es nun nach Altenburg, wo wir unterhalb des mittleren Hilfewehres starteten. Tino musste in seinem neuen Wildwasserkajak erst mal getauft werden.  Kajaktaufe bedeutet, dass der Fahrer umgekippt wird oder selbst kippt und danach allein aus dem Boot kommen muss und auch das Paddel nicht verlieren darf. Dann ging es los auf dem relativ ruhigen Fluss, denn vor dem unteren Hilfswehr ist nicht allzu viel Strömung.

Bei den 3 Wehren in der Rheinschleife wird per Telefon ein Booswagen – eine Art Bretterplattform auf Schienen – angefordert. Dieser wird von einer Leitstelle aus gesteuert, von wo man per Kamera alle Wehre im Blick hat. Für die Übersetzung darf nur der Steuermann im Boot bleiben, alle anderen müssen aussteigen und zur Einsatzstelle unterhalb laufen.  Wir hatten Glück und mussten nicht lange warten, weil gerade ein Motorboot von unterhalb übergesetzt wurde und wir dann gleich auf den Waagen fahren konnten. Eng gepackt hatten sogar alle 10 Boote zusammen Platz und es ging in einem Rutsch hinunter. Beim Hochziehen der Plattform knacke es wie bei der Holzachterbahn im Europapark, fanden Tino und Lukas. Leider wurde die Fahrt nach unten zu ihrem Leidwesen abgebremst. Die beiden wären dann lieber wie in der Achterbahn mit Schwung hinunter gerauscht mit ihren Kajaks.

Von nun an ging es mit flotter Strömung bis zur Nacker Uferwiese wo Familie Glattfelder schon das Grillfeuer parat hatte. Unterwegs gab es durch eine Verkettung unglücklicher Umstände (Wellen von einem Motorboot, Gegenwind, hoher Schwerpunkt der Sitzenden und unruhige Paddelkinder) eine Kenterung. Es blieben aber alle heil, hatten auch ihre Paddel noch, und konnten mit Theos Hilfe ans Ufer abgeschleppt werden. Nur waren zwei Säcke nicht hundertprozentig dicht zugebunden und somit die Sachen darin nass geworden. Ob Dieters Handy noch funktioniert, wird sich zeigen, wenn es eine Weile trocken gelegt ist. Elias machte  seine Kajaktaufe noch auf Höhe Nack.  Nach ausgiebigem Vespern und Baden ging es dann recht flott weiter bis nach Rüdlingen. Dort gab es noch weitere Kajaktaufen. Noch ein letztes Mal wurde ausgiebig gebadet, bevor die Rückfahrt organisiert wurde.


Auf dem Täuferweg Teil 2, Mittwochswanderung 31. Juli 2019

Unsere Mittwochswanderung führte uns auf den zweiten Teil des Täuferweges. Vom Thalisbänkle aus wanderten wir zu neunt mit Willi Bächtold auf den Spuren der Täufer Richtung Merishausen. Dort wohnten – wie auch in Schleitheim – Anhänger dieser Religionsgemeinschaft. Um zu den Treffen in der „Chälle“ auf dem Randen zu gelangen, nutzten die Merishausener den Waldweg, auf dem wir bergab gingen. Unterwegs zeigte uns Willi die „Täuferquelle“. Hierbei handelt es sich wahrscheinlich um einen geheimen Taufplatz, der für die von den Täufern propagierte Erwachsenentaufe genutzt wurde. Wir erfuhren auch, dass der damalige Pfarrer von Merishausen zu den Täufern hielt und deshalb von der Obrigkeit abgesetzt wurde.  Bei der schönen Kirche, die wir besichtigten,  berichtete Willi über das Dorf Merishausen, das zwischen sieben Hügeln eingebettet liegt. Nach dem Vesper unter der prächtigen Linde stiegen wir steil hinauf zu den Höhen des Randens. Wir genossen den Blick zu den Hegauvulkanen und erkannten, dass die Bauern hier oben alle extrem steinreich sind. Bald darauf schloss sich der Kreis unserer Tour. Wer mehr über die Täufer wissen will, dem sei ein Besuch im Museum Schleitheimertal empfohlen!


ARBEITSEINSATZ IN STÜHLINGEN AM 27.JULI

Nicht nur Wegewart Gerhard Kehl freute sich, dass er beim Arbeitseinsatz am Weg zum Schloss und bei der Variante „Judenlöcher“ elf zupackende, fleißige Helferinnen und Helfer begrüßen konnte. Sie vergossen viele Schweißtropfen, bis das  vorgesehene Pensum bewältigt war. Wegen Baumfällarbeiten musste der Wanderweg zu den „Judenlöchern“ vorläufig verlegt werden. Hier soll demnächst ein vom Forst geplanter Maschineneinsatz für Ordnung sorgen. Am historischen Weg zum Schloss wurden unter anderem die wackeligen Treppenstufen befestigt. Zum Abschluss wartete vor der Schür ein Vesper. In den letzten Wochen war Gerhard oft mit Herbert Wiesmann unterwegs, um die Wanderwege zu mulchen.

Herzlichen Dank an alle, die bei der Pflege der Wege helfen. Manchmal sind hier auch freundliche Heinzelmännchen unterwegs!


Die andere Seite von Wellendingen, Mittwochswanderung 23. Juli 2019

Mit Hedi Christoph erkundeten neun Personen die östliche Talseite von Wellendingen. Da es heute besonders heiß war, hatte sie die vorgesehene Tour so verändert, dass wir große Partien im Schatten laufen konnten. Dafür waren wir ihr sehr dankbar. Am Brunnaderner Kreuz erzählte sie uns von dessen Geschichte. Außerdem unterhielt sie uns bestens mit einer von Emil Kümmerle aufgeschriebenen Sage. Wir wissen jetzt auch, wo die Wellendinger früher ihr Besenreisig geholt haben. Ganz nebenbei entdeckten wir kleine Magerwiesen mit schönen Blumen. Zum Schluss landeten wir auf der Reeperbahn, trotzdem beschlossen wir, diese nicht weiter unsicher zu machen. Pünktlich um 12 Uhr waren wir reif für die „Insel“, wo die Wirtsleute genau wussten, wie man hungrige Stühlinger verwöhnt.


Mit Sicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau, 21. Juli 2019

Mit Andreas Mahler erlebten wir eine wunderbare Gratwanderung mit atemberaubenden Ausblicken im Berner Oberland. Früh um sechs Uhr fuhren wir Richtung Lauterbrunnen. Von Isenfluh schwebten wir mit einer kleinen Seilbahn bis Sulwald. Von da an stiegen wir insgesamt 1100 Höhenmeter bergauf. Erstes Ziel war der Gipfel Höji Sulegg ( 2413m). Unterwegs begegneten uns überraschenderweise ein Auerhahn und zwei Auerhennen. Was diesen Wandertag vor allem ausmachte: der Vielklang aus üppig blühender, artenreicher Alpenflora, der türkisfarbene Sulsee, die sich minütlich wechselnde Luftschaft und der phantastische Gang auf dem Grat mit seinem 360 Grad-Rundblick mit tollen Aussichten. Dies ließ alle Strapazen vergessen. Unserem Weg gegenüber lagen Eiger, Mönch und Jungfrau, nördlich Thuner- und Brienzersee. Was will man mehr? Morgens präsentierte sich das Dreigestirn durch rasant ziehende Wolkenschleier, am Nachmittag dann in seiner gesamthaften Schönheit mit weithin leuchtenden Gletschern. Das einzige was konstant blieb, war das Wolkengetürm vor der Eiger-Nordwand.

Wir wanderten auf dem schmalem Grat Richtung Lobhörner. Die kurze ungesicherte Felsquerung auf dem Grat und die Querung eines Schneefeldes (auf den Fotos von weit und nah gut zu erkennen) unterhalb des kleinen Lobhornes waren kein Problem. Am Fuß in der Scharte zwischen großem und kleinem Lobhorn pfiff der Wind empfindlich. Der Abstieg führte uns zunächst um das große Lobhorn herum, dann in Kehren hinunter zur Alp Suls und weiter durch den Wald bis zur Seilbahnstation. Sieben außergewöhnlich schöne Stunden waren wir auf unserer aufregenden Bergwanderung unterwegs. Schade, dass wir diese Tour nur zu dritt genossen haben.