Chronik 2020


Mittwochswanderung, 5. August 2020


Seniorinnenwanderung Richtung Katzenloch, 4. August 2020

Mit Hedi Christoph wanderten sieben rüstige Frauen via Behaghelweg auf dem Ostweg Richtung Weizen. Der Pfad war gesäumt von Sommerblumen, denen der Regen gut getan hatte. Unsere Wanderführerin wurde nicht müde, auf die kleinen Schönheiten am Rande des Weges hinzuweisen. Vorbei an einer Waldhütte erreichten wir das sto-Gebäude, wo wir die Fußgängerbrücke zur Wutach querten. Zuvor freuten wir uns über die lustige Sage, die die Kinder der Grundschule Weizen über das „Katzenloch“ geschrieben hatten. Woher das Gewann seinen Namen hat, ist unbekannt. 

Besonders Glückliche sahen vom Wizzemer Steg aus den schillernden Eisvogel. Der  Schluchtensteig brachte uns am Wasser entlang zurück nach Stühlingen. Gänsesäger und Stockenten begleiteten uns.  Zum Ausklang hatte Hedi eine Einkehr im „Napoleon“ organisiert.


Sagen und Wirtshausgeschichten um Neustadt am 29. Juli

Wirtshaus- und andere Geschichten rund um Neustadt bekamen die 15 Teilnehmer von Wanderführerin Veronika Keller zu hören.

Markante Punkte der Tour waren zunächst in der Stadt selbst das Münster Skt. Jakobus, das Wirtshaus "Spritzenhäusle", der Gasthof "Schützen", die ehemalige Uhrenfabrik "Hawina", und von weitem zu sehen das Haus "Vogt", einstmals ein Hirnforschungszentrum.

Danach gab es Natur pur durch das Reichenbachtal bis zu den Ahorn-Häusern in Schwärzenbach. Zum "Dessert" nach der Vesperpause offerierte Veronika Keller die Sage vom Ahornwirt, der vor vielen hundert Jahren wegen Hexerei angeklagt wurde.

Der Rückweg erfolgte durch schattiges Waldgebiet auf dem Mittelweg. Am Wiedenkreuz wurde das "Wiede-Wibli" lebendig. Über die Max Engelsmann-Hütte erreichte die Gruppe schließlich die Jugendherberge, auf deren Platz einst das Gasthaus "Sternen" stand.

Auf direktem Weg ging es zum Münster, wo sich die Wandergruppe bei Veronika Keller bedankte, bevor die Rückfahrt angetreten wurde.


Mit Hans Meier in Dietikon, 26. Juli 2020

 Mit Hans Meier als Wanderführer erlebten 11 Teilnehmer die Flusslandschaft entlang der Limmat.

Die Wanderung begann zunächst mit einer kleinen Stadtführung in Dietikon, wo Hans allerlei zur Festung  und ihrer Bedeutung im 2. Weltkrieg zu berichten wusste. Die Gruppe bewegte sich entlang der Ringmauer mit Bunker und weiter zu den Überresten eines römischen Gutshofs. Gemütlich am Fluss entlang führte der Weg zu einer Gedenktafel, wo sich 1799 Franzosen und Russen im Krieg gegenüber standen.

Bei den Ruinen der einstigen Wasserburg Schönwerde wurde eine Vesperpause eingelegt. Nach dem Überqueren der Limmat kamen die Wanderer bald im Kloster Fahr an. 20 noch aktive Benediktinerinnen halten das Klosterleben mit Weinanbau, Landwirtschaft und Paramentenstickerei lebendig. Auf dem Rückweg wurde den Ruinen der Burg und des Städtchens Glanzenberg ein Besuch abgestattet. Donnergrollen und ein heftiger Regenguss, fast wie aus heiterem Himmel, veranlassten die Gruppe, ihr Tempo zu beschleunigen.

Wieder in der Stadt angekommen bedankten sich die Teilnehmer mit verdientem Applaus beim Wanderführer.


Kooperation mit der Grundschule Weizen: Fossiliensuche in Zeiten von Corona

Zum Schuljahresabschluss beschäftigten sich die Kinder der Grundschule Weizen mit Fossilien. Dank der Sammlung von Tonia Albrecht konnte für alle ein Fossil versteckt werden. Nach einer kindgerechten thematischen Einführung gingen die Mädchen und Jungen auf die Suche. Hatten sie eine der begehrten Versteinerungen gefunden, mussten sie diese mit Hilfe von Bildern bestimmen. Fast alle fanden heraus, ob sie einen Ammoniten, eine Muschel (Gryphaea) oder gar einen der seltenen Belemniten in den Händen hielten.


Paradiestour "Fürstenberg-Runde"

Zur Wanderung hatten sich 14 Personen am Parkplatz am Bürgerhaus in Fürstenberg eingefunden.

Unter Führung von Veronika Keller startete die Gruppe am Nollenhof vorbei Richtung "Halde" und durch das Göthental nach Hondingen. Nahe dem Ort wechselten die Wanderer auf einen Wiesenpfad entlang des Mühlbachs, um sich die Arbeit der Biber an diesem recht unscheinbaren Gewässer anzuschauen. Immer wieder waren kleine Dämme zu entdecken, mit denen die Tiere das träge Wasser erfolgreich aufstauen.

Von Hondingen aus ging es über den Zisiberg, ein NSG, weiter zum Schächer. Faszinierend die Halden, die zur Zeit weiß und filigran mit tausenden von Graslilien bewachsen sind. Dazwischen Restbestände oder noch blühende Händelwurz oder die nach Schokolade duftende Stendelwurz. Schachbrett und Märzveilchenfalter waren zu sehen. Meist im Schatten gelangten die Wanderer zum Weiler "Schächer", wo Veronika Keller auf die historische Bedeutung dieses Ortes hinwies. Nun begann der Aufstieg auf den Fürstenberg. Auf dem historischen Pfad erreichten die Wandergesellschaft den Gipfel (918 m) mit der architektonisch besonders interessanten Kapelle, an der an Kardinal Bea aus Riedböhringen (1881–1964 ) erinnert wird. Hier erläuterte die Wanderführerin auch die Geschichte des Ortes Fürstenberg. 

Danach ging es an den Abstieg und nach kurzer Zeit war der Parkplatz wieder erreicht.


Zu den wildromantischen Zweribach-Wasserfällen, 19. Juli 2020

11 Wanderer begaben sich unter der Führung von Walter Blattert auf eine abwechslungsreiche Rundwanderung bei St. Märgen. Auf teilweise alpinen Pfaden ging es hinunter an die Hirschbachwasserfälle. Danach wurde auf einem gut angelegten Rastplatz die Mittagspause eingelegt. Anschließend querte man zu den wildromantischen Zweribachwasserfällen, und dann waren die zuerst abgestiegenen Höhenmeter wieder aufwärts zu bewältigen. Beim Plattenhof wurde Einkehr gehalten. Auf den restlichen 5 km konnte man nochmal Schwarzwald pur bewundern, bevor man wieder zu den Autos gelangte.   


AWW Schwaningen – Röschenhof–Schwaningen, 18. Juli 2020

Warum gibt es in Schwaningen zwei Kirchen? Was hat es mit dem „Hagle-Geist“ auf sich? Dies und mehr erfuhren vierzehn Wanderfreudige beim jüngsten AWW. Der führte zunächst von Schwaningen oberhalb des Mehrenbachtales durch das mit stattlichen Buchen bestandene Gewann „Hagle“ Richtung Wangen. Unterwegs überraschte uns ein großer Standort der seltenen Sterndolden. Bevor wir auf den Berg beim Röschenhof hinaufstiegen, genossen wir  den Blick nach Unterwangen. 

Auf der Höhe angekommen, begleiteten uns Getreidefelder bis zum Kalvarienberg. Als sich die Randenlandschaft vor uns ausbreitete, gab es Informationen zu „Schleitheimia schutzi“, der neuen Dinosaurierart, die durch Funde auf Santirgen oberhalb von Schleitheim nachgewiesen werden konnte. Auf der „alten Straße“ ging es hinunter ins Dorf, wo uns die Lamas von Familie Barth begrüßten. Warum nach Südamerika reisen, wenn die Hochlandtiere zu uns kommen?


Rosen, Weitblick, Wasserfall am 15. Juli 2020

Unsere rund 12 km lange Mittwochswanderung mit Gerhard führte uns vom „Zahnkäppele“ bei Nöggenschwiel über Dietlingen und Weilheim ins Haselbachtal. Obwohl wir keine Alpensicht hatten, gab es in der Ferne viel zu entdecken. Der Blick ging nach Brenden und Berau, nach Aichen und Gutenburg, nach Gurtweil und Tiengen, ins Rheintal mit Zurzach und später hinüber nach Indlekofen. Da wir teilweise auf dem „Rosenweg“ unterwegs waren, blühten für uns an den meisten Stationen süß duftende Rosenbüsche. Unten am Haselbach angekommen, versorgten wir uns mit Vesper aus unseren Rucksäcken. So gestärkt genossen wir den verwunschenen Haselbachwasserfall, den kaum einer aus der vierzehnköpfigen Gruppe kannte. Danach begann der Aufstieg nach Heubach und weiter zu unserem Startpunkt. Im Anschluss machten wir einen Abstecher nach Nöggenschwiel, wo wir uns im Café Gret verwöhnen ließen. Wer Lust hatte, spazierte danach noch durch die vielen, sehr schön gepflegten Rosengärten des auf 720 m gelegenen Rosendorfes.


Kooperation: 10 Glückspilze in der Grundschule Weizen, Mai/Juni 2020

Fünf Wochen lang konnten die Kinder der Ortsteile, die die Grundschule Weizen besuchen, mit ihren Eltern auf die Suche nach besonderen Steinen gehen. Unser Wochenendrätsel wurde sehr gut angenommen. So ging das schöne Schuljahresthema „Wir sind Stein-reich“ auch in der Zeit von Corona nicht ganz verloren.

Nun haben wir unter den Mädchen und Jungen, die teilgenommen haben,  zehn Preise verlost. Das war den Regeln entsprechend gar nicht so einfach. Die Erst- und Zweitklässler saßen auf Abstand  vor dem Schulhaus, während die Klassen 3 und 4 von den Fenstern im Obergeschoss zusahen. Die Glückspilze bekamen natürlich Preise, die mit Steinen und Fossilien zu tun hatten. Unterstützt wurden  wir von Frau Schönle, die auch dafür gesorgt hatte, dass die Suchspiele immer rechtzeitig auf der Schulinfo-App eingestellt waren. Schulleiter Thomas Laubis bedankte sich beim Schwarzwaldverein für die Kooperation, die auch in diesen schwierigen Zeiten nicht abbrach.


Mittwochswanderung auf den Randen, 8. Juli

18 Wanderer begaben sich unter der Leitung von B. & R. Borsoi auf einen Rundweg vom Heidenbomm zum Vorderen Randen (811m) und über den Hagenturm (909m) zurück zum Ausgangspunkt. Bei schönstem Sommerwetter wurde am Vorder Randen die Mittagspause eingelegt und die Aussicht genossen. Auch die Besteigung des Hagenturms ließ sich die Gruppe nicht entgehen. Die Alpen ließen sich blicken, aber auch unsere Heimat war gut zu sehen. Alle 18 Wandersleut kamen gut gelaunt zum Ausgangspunkt zurück.


Seniorenwanderung am 7. Juli

Zusammen mit Veronika Keller als Wanderführerin starteten 7 Mitwanderer am Parkplatz Oberholz zu einer gemütlichen Rundwanderung. Von der Höhe aus erfreute der weite Blick zum Randen mit seinen verschiedenen Türmen, zum Randendorf  und leicht im Dunst zu den Alpen.

Der Weg führte im Wald abwärts Richtung Wellendingen bis zur "Haslihütte". Von dort wanderte die Gruppe auf dem Bannackerweg bis zum Ortseingang von Unterwangen. Dabei blieben die Wanderer immer mal stehen, um die Dörfer Brunnadern, Dillendorf und Schwaningen bewusst wahrzunehmen. Auf der Ortsstraße gelangten sie zur Grillhütte und von dort auf den "Unterwangener Berg" mit Blick auf die "Wacht". Die Bienenweide-Wiese wurde in ihrer Buntheit bewundert. Am höchsten Punkt am Waldrand ging es links ab und stets geradeaus  wieder zum Parkplatz.

Eine Einkehr auf der Terrasse des Golfhotels rundete das gemeinsame Naturerlebnis ab.


Bootstour, 4. Juli mit 9 Personen von Balm nach Eglisau


Mittwochswanderung zur Stühlinger Hütte, 1. Juli 2020
Neun flotte Wanderer begaben sich unter der Leitung von Gerhard Kehl zur Stühlinger Hütte. Dort wurde eine 3/4-stündige Rast eingelegt. Gerhard erklärte kurz den Werdegang der Hütte. Schon als Viertklässler nahm er hier an einer Veranstaltung des Musikvereins Grimmelshofen teil. Über den Berg ging es zurück nach Weizen, wo man sich im Gasthaus Kreuz ein kühles Getränk gönnte. 

Auf den Spuren von Tirolern, Glasmachern und Klosterleuten von Holzschlag über Grünwald nach Glashütte, 28. Juni 2020

Noch fällt leichter Regen, als sich 10 Wanderer in der Bahnhofstraße treffen. Die Wetter-App signalisiert: bald wird es trocken sein. Und tatsächlich zeigen sich im Schwarzwald blaue Himmelsflecken und zaghafte Sonnenstrahlen.

Wanderführerin Veronika Keller gibt am Dorfplatz in Holzschlag einen kurzen Einblick in die Geschichte des Dorfes, bevor sie sich mit der Gruppe am Mühlenbach entlang nach Grünwald aufmacht. Am Wegesrand grüßen zahlreiche Exemplare von Orchideen, Lupinen und gelbe Stellen mit Flügelginster. Nach einer Stunde erreichen die Wanderer das Dorf Grünwald, das einst Sitz einer sehr kleinen Paulinerordensgemeinschaft war. Durch die Teufelsküche führt der Weg nach Glashütte. Dabei fallen die Blicke immer wieder auf einzeln aber auch in großen Gruppen wachsende Fingerhüte.

Rast wird in Glashütte gemacht, dem ältesten Standort einer Glashütte im Umkreis des Schluchsees. Danach wandern die Teilnehmer zum Glaserbuck und queren ein Waldstück, das den Tornado 2015 zu spüren bekam und dessen Auswirkungen noch überall zu sehen sind. Vorbei an der Glaserbuckhütte geht es hinab Richtung Gündelwangen. Auf dem Rädlebahnweg erreicht die Gruppe schließlich wieder den Dorfplatz in Holzschlag.

In Erinnerung werden die Ausblicke in den Schwarzwald und die Farben einer reichen Pflanzenvielfalt bleiben.

 


Rund um den „Blauen Stein“, 21. Juni 2020

Mit Veronika unternahmen wir eine schöne Rundwanderung, die am „Buchemer Stumpen“ begann. Via Randen liefen wir weiter zum „Blauen Stein“, einer Felsformation aus Basaltgestein vulkanischen Ursprungs. Auf dem Weg nach Riedöschingen erfreuten wir uns an herrlichen Feldern voller Klatschmohn, Kornblumen und Malven. Im Dorf informierte uns Veronika über den Ort am Kompromißbach. Zuvor hatten wir schon das „Randenmännle“ kennengelernt. Nach dem Aufstieg zum „Bränd“ vesperten wir mit Corona-Abstand auf einem Holzstapel. Schon bald konnten wir den Blick zu den Vulkanbergen des Hegaus und zum Bodensee schweifen lassen. Einen besonders guten Ausblick verschaffte uns das Wasserreservoir, an dem Rainer in der Blüte seiner Jugend mitgebaut hatte. Über Kommingen wanderten wir hinauf zum „Rubis“ und auf dem „Grüeziweg“ zum Ausgangspunkt. Nach rund vier Stunden Wanderzeit kamen wir alle zwölf zufrieden am Naturdenkmal „Stumpen“ an.


Die erste Bootstour nach der Corona-Lockerung

Bootstour auf dem Rhein: 21.06. 2020  Stein am Rhein –  Büsingen mit Roland, Hubert, Thesi und Martin

Nach den bestehenden Hygienevorschriften fuhren maximal 2 Personen mit einem Sicherheitsabstand von 1,5 m in einem Zweierkanadier. Die anderen Teilnehmer fuhren in einem Abstand von 20m in 2 Einerkajaks.


Feierabendspaziergang rund um Mauchen, 19. Juni 2020

Unser erster AWW in Zeiten von Corona führte uns nach Mauchen. Zehn Personen ließen sich von den schwarzen Wolken nicht abschrecken und wurden mit spektakulärem Abendlicht, botanischen Raritäten und kleinen Geschichten belohnt. Vom Friedhof ging es zum Rastplatz und weiter übers Tal beim Schweizerhölzle hinauf auf den Berg. An der Unteren Alp querten wir die Straße und liefen weiter bis zum kreuzenden Wanderweg. Dort gedachten wir am „Opa-Herrmann-Bänkle“ dem Wander-Original, das laut Erika dafür gesorgt hatte, dass der Schwarzwaldverein in schweren Zeiten bestehen blieb. Auch Wanderhund Flore, der uns das erste Mal begleitete, war zufrieden mit der Tour.


Traubeneiche gepflanzt

Obwohl der Heilige Bonifatius seine eisig kalte Schulter zeigte, traf sich Bürgermeister Joachim Burger mit Antonia Kramer-Diem und Elsa Jänicke vom Schwarzwaldverein Stühlingen sowie mit Wendelin Braun zur Pflanzaktion beim Bolzplatz in Unterwangen. Neben der dortigen Hütte fand eine Traubeneiche ihren Bestimmungsort, die Bürgermeister Burger im letzten Herbst bei einem Bürgermeistertreffen in Bonndorf erhalten hatte. Der Eichenschössling stand damals symbolisch für eine Aktion des Gemeindetags in Sachen Aufforstung.

Bürgermeister Burger reichte noch am gleichen Tag die Pflanze an den Schwarzwaldverein weiter, der den „Runden Tisch Ehrenamt Naturraum Wutach“ in der Schür am Stadtgraben zu Gast hatte. Präsidentin Antonia Kramer-Diem, beim SWV unter anderem für das Ressort Garten zuständig,  brachte die eingetopfte Traubeneiche im Schürgarten gut durch den Winter. Nun ist es für den Schössling endlich komfortabler geworden. In Wangen bereiteten Else Jänicke und Wendelin Braun Pflanzloch, Komposterde und eine gegen Rehverbiss schützende Drahthose vor. Braun pflegt das im Rahmen der Flurbereinigung angelegte Gelände und hatte schon früh am Morgen rund um den Pflanzplatz gemäht. Im Beisein des Bürgermeisters wurde dann die Traubeneiche sorgfältig gesetzt. Else Jänicke  versprach, sich um das anfangs notwendige Gießen zu kümmern. Mit einem Glas alkoholfreien Obstprickler wurde im Anschluss mit Corona-Abstand auf gutes Wachstum angestoßen.

Traubeneichen können bis zu 800 Jahre alt werden. Sie erfreuen nicht nur das Auge mit Blüten, Blättern und Früchten, sondern auch viele Tiere. Etliche Schmetterlings- und Insektenarten haben sich auf sie als Lebensraum spezialisiert. Auch der sehr seltene Hirschkäfer findet bei ihr Unterkunft. Die Eicheln sind ein gefundenes Fressen für Vögel und andere Tiere. Bis sich diese an den Früchten der Wangener Traubeneiche gütlich tun können, dauert es allerdings noch mindestens zwanzig Jahre. Frühestens dann trägt der Baum das erste Mal Blüten. 


Während der Corona-Beschränkungen dokumentieren wir Wandereindrücke


23 – Pfingstmontag bei Kaiserwetter

Vom Franzosenkreuz (Kappeler Höhe) Richtung Saig, Aufstieg zum Hochfirst (1190m). Zurück über den Vögelesfelsen und die Balzenwaldhütte.

10,5 km, 200 HM, 3 Stunden.

(Brigitte & Rainer Borsoi/Helmut Burger)


22 – Fürstenberg-Runde mit Orchideenschau

Die Paradiestour "Fürstenberg-Runde" führt den Wanderer durch zwei Naturschutzgebiete. Oberhalb von Hondingen gelangt man in das Naturschutzgebiet "Zisiberg", das im Frühjahr wegen der Küchenschellenblüte gerne aufgesucht wird. Die Fruchtstände sind jetzt noch zahlreich anzutreffen. Dazwischen blühen Orchideen wie Helmknabenkraut, Zweiblatt, Weißes und Schwertblättriges Waldvögelein. Der "Schorrhaldenweg" verbindet den Zisiberg mit der "Sperbelhalde" nahe dem Weiler "Schächer", wo man diesen Orchideen ebenfalls begegnet. Wunderbare bunte Blumenwiesen liegen am Weg, der z.T. in offener Landschaft und z.T. im Wald verläuft. Am Fürstenberg selbst lohnt ein kleiner Aufstieg zur Kardinal-Bea-Kapelle, zur Orientierungstafel und den Infotafeln. Dort erfährt man allerlei über die Geschichte der einstigen Burganlage und dem ehemaligen Dorf Fürstenberg, das einem Großbrand zum Opfer fiel.

Neugierig geworden?

Für die 11 km lange Tour benötigt man etwa 3 Std.

Tourenverlauf: Start ist am Bürgerhaus in Fürstenberg. Man orientiert sich an der Ausschilderung "Fürstenberg-Runde" – gelbe Raute, quert die Straße nach Hondingen und wandert am Aussiedlerhof aufwärts zum Waldrand. Auf der Höhe muss man gut aufpassen – bei einer Gabelung geht man geradeaus, bis man zu einem Hochsitz kommt. Dort sind die Zeichen sehr versteckt.  –  Nach links abbiegen!

Von hier aus ist der Ausschilderung exakt zu folgen, so dass man nach gut 2 Std. den Parkplatz wieder erreicht.

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht Veronika Keller.


21 – Zum Schwarzen Stein

Von Epfenhofen (Parkplatz Bürgerhaus) zum Schwarzen Stein, dem nördlichsten Punkt der Schweiz. Vorbei am "Buchener Stumpen", durch die Ortschaft Randen zurück zum Ausgangspunkt.

(Brigitte & Rainer Borsoi/Helmut Burger)


20 – Rundwanderung am Kalten Wangen (670m) mit Blick auf Rechberg, Grießen, Geisslingen, Stetten, Dettighofen, Breitenfeld, auf den Uetliberg und auf den Irchel. Am Wegesrand wunderschöne Blumen und Orchideen.

2 Stunden Gehzeit. (B. & R. Borsoi / U. & W. Willin).


19 – Neues aus dem Chläggi

Die Grenze ist noch nicht ganz offen, doch beidseits lichtet sich das Ganze. (Blick vom Hallauerberg gegen Westen)…

So machten wir gestern (20.05) eine kleinere Tour der Grenze nach zwischen Wilchingen und Weisweil. Es gab einiges zu entdecken…

Wir freuen uns, wenn wir euch alle bald mal wieder sehen können.

Liebe Grüsse, Reiner und Annemarie Gysel


18 – Ausblicke auf Hegauberge und Bodensee garantiert

Anfang Mai brach ich zu einer erlebnisreichen Rundwanderung auf dem "Stettener Panoramaweg" auf.

Nahe dem Lokal "Hegaustern" parkte ich mein Auto und startete unweit davon mit einem fantastischen Blick auf die Hegauberge bis zum Untersee und zum Überlinger See.

Ein Highlight dieser Premiumtour sind die im Wald versteckten Ruinen der ehemaligen Burg "Neuhewen", der höchstgelegenen Burganlage im Hegau, auch "Stettener Schlössle" genannt.

Auf weichen Wiesen- und Waldwegen führt die Route sehr gut ausgeschildert als "Hegauer Kegelspiel" und "Stettener Panoramaweg" rund um den Ort Stetten und zurück zum "Hegaustern"

Streckenlänge: knapp 8 km. Gehzeit: ca. 2,5 Std.

Eine Verlängerung der Wanderung ist möglich, indem man sie in Zimmerholz beginnt. Das Wegstück von Zimmerholz bis zum Standort "Ob der Mühle" würde man dann zweimal gehen, jeweils mit unterschiedlicher Perspektive. (Veronika Keller)

p.s. die zwei vorletzten Aufnahmen zeigen Eindrücke von der Tour am 24. Mai. Der Himmel belebter über den Vulkankegeln. Überlinger See und Untersee mit einem Blick aus der Ferne gibt’s auch nicht oft. Schöne Tour – auch mit windbewegten und gemütsbewegenden Wiesen. Der Hegau von seiner besten Seite. Die zwei letzten Ansichten sind nichts als träumerisch-reale Wunschbilder. Der Dank geht an Veronika für den Hinweis!


17 – Auf zum Hohenhewen

Von der Almenhütte 1,8 km bergauf zum Hohenhewen. Guter Wanderweg bergab, Orchideen am Wegesrand. Schöne Rundsicht über den Hegau. 2 1/2 Stunden reine Gehzeit (geht auch langsamer). Am Montag (18. Mai) wohltuend wenig los. Wunderschön! 

(Brigitte & Rainer Borsoi)


16 – Mit dem Rad (ohne Motor) nach Fützen!

Start war Stühlingen, alte B 314, STO, Radweg nach Grimmelshofen über Pfaffenhoz, am Bahnhof Grimmelshofen vorbei nach Fützen. Auf der Höhe zwischen Grimmelshofen und Fützen wunderbare Ausblicke auf Randen, Buchberg, Kehren und Viadukte der Sauschwänzlebahn. Am Ortsausgang Fützen Halt an der St. Antoniuskapelle (Ort der Stille und Einkehr).

Weiter auf alter B 314 Richtung Epfenhofen, Unterführung B 314 Radweg Richtung Fützen zurück, Betriebshof Museumsbahn, Bahnhof Fützen, Steinbruch, Reichenberg, abwärts nach Grimmelshofen, an der Wutach entlang zurück nach Stühlingen. (Elisabeth & Hubert Basler)


15 – Auf dem "Heilklimasteig" rund um Schönwald

12 km Wanderstrecke, und davon nur knapp 1 km auf Teer! Da es sich beim "Heilklimasteig" um einen Wanderweg handelt, der sich die Förderung der Gesundheit besonders zur Aufgabe macht, verläuft fast die gesamte Strecke auf weichen Wald- und Wiesenpfaden, ein Ausweichen ist meist möglich. Die Pfade sind oft so verschlungen, dass man manchmal den Eindruck hat im Kreis zu gehen.

Dank der wirklich hervorragenden Ausschilderung findet man den Weg von der "Escheck" beim Gasthaus "Kreuz" (zwischen Furtwangen und Schönwald auf der Höhe gelegen) ins romantische Baslertal mit einem kleinen Biotop und aufwärts zur Ochsenhöhe ohne Probleme. Vorbei am Dobel-Skilift gelangt man in die Ortsmitte von Schönwald. Gut bezeichnet führt der Weg weiter zur Adlerschanze, wo der Olympiasieger Christof Duffner einst das Fliegen lernte. Durch duftenden Fichtenwald erreicht man die "Katharinenhöhe", eine Nachsorgeklinik für krebskranke Kinder. Von dort folgt man der Ausschilderung bis zum Parkplatz an der "Escheck".

Auf der gesamten Strecke laden an besonderen Plätzen Himmelsliegen und unzählige Bänkchen zum Verweilen ein. "Stressless"-Wandern, mit allen Sinnen genießen, das ist auf dieser Tour möglich. Und vielleicht ist ja auch bald wieder eine Einkehr am Ende der Wanderung im Gasthaus "Löwen" oder im Gasthof "Kreuz" möglich. Träumen darf man ja, oder? (Veronika Keller)


14 – Durchs Weilertal

Unterhalb vom Weilerhof neuer Lebensraum des Bibers. Forstgut Weilerhof, Weilersee, Spießenberghütte, Naturlehrpfad, Kalvarienberg, Stühleberg und dann auf Ostweg zurück nach Stühlingen.

Wanderzeit ca 3 Std. (Hubert & Elisabeht Basler)


13 – Abendradtour von Stühlingen über den Kalvarienberg

mit Alpensicht vom Heimkehrerkreuz aus. Über den Lindenberg bis zur Kreuzung Panoramastraße. Dann rechts bis zum Golfplatz. Nach dem Golfhotel links den geteerten Wanderweg Richtung Bettmaringen. Herrliche Sicht über den verwaisten Platz. Nur Grillen aus den Wiesenflächen, Wassersprenger und zwischen den dichten Hecken am Weg viel Vogelgezwitscher zu hören. Weiter bis zum Bänkle über dem Küchenschellenhang mit Blick auf Bettmaringen. Dann rechts steil hinunter und unten vor dem Bach wieder links. Zuerst ist der Weg geteert, dann nicht mehr. Weiter bis zum Sportplatz Bettmaringen. Dort in der Abendsonne gevespert zu Grillen- und Vogelkonzert. Nach Bettmaringen vom Sportplatz her, nach der Kurve links in die Tinkofenstraße und dann zur Mittleren Alp. Von dort über die Panoramastraße den Schloßberg hinunter nach Hause. Wenn man sich nicht an Gartentoren verquatscht (was bei Gärtnern schon mal vorkommen kann) gut in 1,5 h zu schaffen. Kann auch gut erweitert werden indem man bei der Unteren Alp Richtung Mauchen abbiegt, aber gleich wieder links auf den geteerten Feldweg biegt. Dieser führt über die Felder oberhalb Mauchen Richtung Eberfingen. Die Verbindungsstraße Mauchen/Stühlingen kreuzen und geradeaus weiter am Kramer-Hof vorbei Richtung Wald. Immer weiter bis nach Eberfingen hinunter und von dort an der Wutach entlang wieder nach Stühlingen. (Antonia Kramer-Diem)


12 – Unterwegs zwischen Altglashütten und Neuglashütten

Ansteigend auf eine Höhe von ca. 1200 m am "Gramseck" wandert man auf dieser Tour durch eine typische Schwarzwaldlandschaft, wie sie dem Feldberg vorgelagert ist. An einigen Stellen eröffnen sich schöne Ausblicke auf die Orte Altglashütten, Neuglashütten und den Feldberg. Die Wege sind abstandsfreundlich und gut beschildert.

Start: Parkplatz am Bahnhof Altglashütten-Falkau oder an der Feldberghalle

Tour: zunächst Richtung Windgfällweiher bis zum Hinweis "Obere Fuchsfarm", aufwärts den Ort zurücklassend.

Nach ca. 1 km ist der Standort "Obere Fuchsfarm" erreicht. Unterhalb des "Kapellenkopfs" zu den Standorten "Lachenrütte" und "Hohlgasse". Mit der blauen Raute geht es weiter zu den Standorten "Bärhalde" und "Gramseck". Von hier aus ist ein Abstecher zum "Zweiseenblick" möglich. Über die Standorte "Hirschbäder" und "Happ" führt der Weg nach Neuglashütten. Hier gibt es in der Ortsmitte zwei Einkehrmöglichkeiten (wenn wieder geöffnet ist)

Ein schöner breiter Pfad führt rechts am Haslachbach entlang zurück nach Altlglashütten. Dort lohnt sich ein Blick in die Kirche, die mit ihren bunten Glasfenstern an den Ursprung des Ortes erinnert. (Veronika Keller)


11 – Auf einsamen Wegen zum Riesenbühlturm bei Schluchsee

Idyllische Wege, Waldeinsamkeit, grünbemooste Gesteinsbrocken, kleine Blockhalden, munteres Vogelgezwitscher und auf halbem Weg eine einladende Himmelsliege – das alles bietet diese ca. 12 km lange Wandertour.

Start: am Wanderparkplatz "Dresselbach-Lindenhof" an der Kreisstraße  Bonndorf – Schluchsee

Tour: Wir folgen der roten Raute zum Standort "Vogelhausweg", biegen links Richtung "Riesenbühlturm" ab. Wir orientieren uns nun an der blauen Raute, die uns den Sommerbergweg entlang bis zum Kreuzwaldweg führt. Die Beschilderung "Riesenbühlturm" weist uns zum Höhepunkt der Wanderung. Nach einer Rast am Turm folgen wir dem schmalen Pfad abwärts bis zum breiten Riesenbühlweg und diesem wiederum in den Ort Schluchsee. Hier orientieren wir uns in Richtung Faulenfürst.

Über folgende Standorte gelangen wir an den Startpunkt zurück: Unterer Mühlenweg – Mühlenweg Spannerhausweg – Faulenfürster Eck – Hotzenweg –Bildstöckle – Steinatal – Lindenhof  (oder direkt vom Faulenfürster Eck zum Standort Steinatal) Gehzeit: ca. 3,5 Std. (Veronika Keller) 


10 – Sonntagsausflug von unseren Schweizer Nachbarn

Von Beggingen übers Wiesental zum Strickhof, weiter am Waldrand entlang, dann bergwärts bis zum Randenturm. Zürück via Zickzackwegli , Burkhalde und über Löbere direkt nach Hause. Gemütliche Wanderzeit 3 Stunden. (Susanne und Hanspeter Schudel)

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Zum Randenturm
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9 – Corona mit Zürich – Rundwanderung vom Albisgüetli zum Triemli

Vom Startpunkt beim Albisgüetli, wo im September jeweils das Zürcher Knabenschiessen stattfindet, ging es auf dem

Panoramaweg bis zum Triemli. Die Strecke führt praktisch ohne Steigung parallel dem Üetliberg entlang. Man wandert

eigentlich in überhöhter Lage am Rand der Stadt an Schrebergärten, Sportplätzen und Bauernhöfen vorbei.  Auf der ganzen Strecke hat man einen weiten Ausblick auf den im Limmattal gelegenen Teil der Stadt. Beim  Triemli war der Wendepunkt. Vom Triemli führt der  Hohensteinweg auf den Üetliberg. Diesem Weg folgten wir nur kurz um dann links in eine Waldstrasse abzubiegen. Weiter ging es durch den Frühlingswald mit dem blühenden und vor allem auch zu riechenden Bärlauch bis zur ehemaligen Burgmühle der Friesenburg. Die Burg wurde erstmals 1218 urkundlich erwähnt. Die Ruine kann derzeit leider nicht besichtigt werden, da sie bis 2021 instandgesetzt werden soll. Auf dem weiteren Weg kann man von einer Waldwiese aus den Sendeturm auf dem Üetliberg sehen. Das Ende der Wanderung führt dann noch durch die Baumschule des Forstamtes.  (6 km, 1 3/4 Std.) (Hans und Luisa Meier-Leal, Schweiz)


8 – Corona mit Botanik und Durchblick: Ofteringen, Berghaus Untermettingen und zurück

Von Ofteringen aus ging es vom Dröhnen der LKWs begleitet auf der alten Bundesstraße Richtung Eggingen. Aufatmen als wir Richtung Egginger Berg abbiegen konnten. Hier wurde es paradiesisch: Salbeiwiesen, Kartäusernelken, Teufelskralle, sogar das erste Immenblatt sorgten für botanische Aprilfurore.

Der Wanderweg führte weiter durch den schönen Buchenwald auf die Höhen. Nach dem Untermettinger Berghaus empfingen uns die leuchtenden Rapsfelder. Die Alpen schimmerten im Dunst, Degernau, Küssaburg, Vogelhof und Wilchinger Berghaus grüßten aus der Ferne. Bald nach dem Abstieg durch zunächst schönen, dann kranken Wald landeten wir nach zwei Stunden unversehens am Ofteringer Kloster. 

Ein klassischer AWW, aber nur zu zweit! (Jutta Binner-Schwarz & Gerhard Schwarz)


7 – Corona mit Holzschläger: Vom einstigen "Tirolerdorf" Holzschlag nach Glashütte und über den Glaserbuck zurück

Waldeinsamkeit, Fischteiche, ein plätschernder Bach begleiten uns auf dem Wanderweg von Holzschlag zum Weiler Glashütte und zurück. Etwa 2 km des Wegs verlaufen auf Teersträßchen. Es ist eine historisch bedeutsame Gegend: Im 17. Jdt. arbeiteten Holzfäller aus Tirol in Gündelwangen und Holzschlag; sie ließen sich dort sesshaft nieder. Holz verbrauchte die schon 400 Jahre zuvor entstandene Glashütte im noch heute so genannten Ortsteil. Der Glasträgerweg, auf dem die Tour teilweise verläuft, erinnert an das Glasmachergewerbe im Schwarzwald.

Start: Parkplatz in der Dorfmitte von Holzschlag

Tourenverlauf: An der Brücke an der B 315 halten wir uns Richtung Glashütte - Grünwald. Wir passieren das Sägerhäusle mit seinen Fischteichen, folgen links der gelben Raute zum Standort "Grimmelwald". Hier halten wir uns geradeaus Richtung Glashütte, überqueren einmal den Mühlenbach und gelangen auf einen breiteren Weg. Diesem folgen wir bis ein Weg links hoch abzweigt, den wir einschlagen. Bald sind die Häuser von Glashütte zu sehen. Die blaue Raute führt uns zum Standort "Am Glaserbuck". Auf einem Sträßchen mit gelber Raute führt der Weg abwärts zu einer Hütte. Rechts hinab gelangen wir zum Standort "Mittlematt", von da aus folgen wir dem Fahrradweg nach Holzschlag. (Veronika Keller)


6 – Corona mit Göthi: Rundwanderung von Rümlang aus nach Katzenrüti, Watt und Oberhasli

Vom Parkplatz am Ortsende von Rümlang führte uns der Weg zuerst durch den Wald. Leider sind auch hier die Schäden, die durch den Borkenkäfer verursacht wurden, unübersehbar. Grosse Flächen mussten gerodet und mit Laubbäumen wieder aufgeforstet werden. Weiter ging es in Richtung Katzenrüti, der Wirkungsstätte des Bauern Jakob "Kleinjogg" Gujer. Seine für die damalige Zeit fortschrittliche Produktionsweise (Düngung, Fruchtwechsel, Drainage etc.) machte ihn über die Landesgrenzen hinaus bekannt. 1775 und 1779 wurde er deswegen sogar von Johann Wolfgang Goethe besucht. Dem Waldrand entlang ging es weiter in Richtung Watt. Trotz vieler Spaziergänger lassen sich die Graureiher bei der Futtersuche nicht stören. Vom Rebberg oberhalb von Watt hat man eine gute Sicht auf das im Furttal gelegene Regensdorf. Trotz der Nähe zu Zürich gibt es noch genügend Platz für Kuhweiden. Der Rest der Strecke war eher eintönig. Durch den teilweise lichten Wald kamen wir zum Rand des Industriegebietes von Oberhasli. Von dort aus ging es dann auf Waldstrassen wieder zum Parkplatz zurück (ca. 10,3 km, 2 ½ Stunden). (Hans und Luisa Meier-Leal, Schweiz)


5 – Corona-Gewimmel: Leben im Wilchinger Rebberg

Da "Grenzüberschreitungen" noch nicht möglich sind schicke ich wenigstens Bilder.…

Die Reben wachsen trotz Trockenheit mit der Wärme rasant und die ersten Pflegearbeiten stehen schon bald an. 

Der Rebberg ist für vieles Lebensraum, wie  aus den Bilder zu sehen ist…

Liebe Grüsse, Reiner Gysel


4 – Corona-Duftwandern: Trotzdem bis kurz vor die Küssaburg

 Ich wurde gewarnt, sonntags die bekannte Schlager-Tour vom Kalten Wangen zur Küssaburg anzugehen. Zu viele Leute unterwegs. Ich tat es trotzdem, da der 26. April fast hochsommerlich warm war und der dringend erforderliche Regen bald angesagt war. Ja – die Leute waren wie ich unterwegs – zumeist in kleinen Grüppchen. Man hielt Abstand. Nur manchmal drängte sich der Gedanke auf: fliegte das Corona-Virus wie die künstlichen Duftmoleküle mancher Damen durch die Luft – nicht mal ein Zweimeterabstand bewahrte vor Ansteckung. Dann aber auf dem Rückweg am Südabhang querfeldein auf unmarkierten Feldwegen kein Mensch mehr. Die langandauernde Trockenperiode hatte die natürlichen trockenen Gerüche hervorgetrieben: das Harz der Kiefern, die Kräuter der ungedüngten Wiesenränder; in den Hecken der Duft des blühenden Weißdorns, erstere an Bellême, letzterer an Combray erinnernd; eine Nase voll Orchis purpurea, das wie Rumpelstilzchen im Walde stand. Und tatsächlich noch ungeteerte Feldwege, die den Geruch längst vergangener Zeiten evozierten. Und die Landwirtschaft ruhte. Die Ausblicke auch schön, aber an diesem Tag dominierten die Geruchs- und damit die Erinnerungseindrücke. Und lautes Summen über Buchenkrone. Was will man mehr im April. Danach konnte der Regen kommen. (Andreas Mahler)


3 – Corona-Spurensuche: Gletscherspuren im Urseetal bei Lenzkirch

Auf dieser Wanderung lassen sich mit aufmerksamen Augen viele Spuren aus der Eiszeit entdecken. Dazu gehören Blockhalden und das Gebiet des verlandeten Ursees, das heute noch als Hochmoor existiert.

Start am Edeka-Parkplatz in Lenzkirch. Bei der Kirche finden wir ein Schilderbäumchen, das uns die Richtung zum Schluchtensteig weist. Am Standort "GEO-Park" dann eine Auswahl typischer Gesteine aus dem Schwarzwald. Weiter geht's zum Standort "Am Pflumberg" und von dort durch den Wald zur Cyriak-Kapelle. 500 m folgen wir dem Sträßchen zum Schwendehof mit seiner eigenen Käserei. Ein Waldweg führt steil bergan zum "Fischbacher Höchst" mit Rastplatz. Hier wenden wir uns nach rechts hinab zur Straße, überqueren diese  in Richtung "Windgfällweiher" bis zum Standort "Holzmatten". Danach mit blauer Raute zum Stoßfelsen, durchs Urseetal zum Silberbrünnele. Entlang des Baches gelangen wir wieder in die Ortsmitte.

 Streckenlänge: ca. 12 km. Gehzeit: ca. 3,5 Std. (Veronika Keller)


2 – Corona-Hüttenwanderung: Wieder einmal ein Klassiker

Ab Weizen Bahnhof – Alter Salzweg – zur Stühlinger Hütte. 100 m vor der Hütte durch Sturmholz fast kein Durchkommen mehr. Wir haben uns durch den Wald "gekämpft". 

An der Stühlinger Hütte hatte Gerhard Kehl am Vortag ein neues Hüttenbuch angebracht, in das wir uns als Erste eingetragen haben. Danach über den Weizener Berg durch die Ortschaft Weizen zurück zum Bahnhof. Trotz Hindernissen sehr schön! 

3 Stunden Gehzeit. (Brigitte & Rainer Borsoi)


1 – Corona-Rundgang: Rund um den Eichberg

 Von Riedböhringen aus ging es durch Löwenzahnwiesen auf dem Eichbergrundweg, der im lichten Mischwald verläuft. Ab und zu gelang ein Blick nach Blumberg/Zollhaus. Eine atemberaubende Sicht bot dann der Eichbergstutz (913m). Es grüßten Wutachflühen und Wutachschlucht, die Schneereste am Feldberg glitzerten, Baardörfer waren genauso zu erkennen wie unser Blumegg. Herrlich! Via Ostweg und Krottenbachtalweg (sehr schöne schmale Pfade) wanderten wir zum Ausgangspunkt zurück. Ca. 3h Gehzeit, 300 Hm. (Jutta Binner-Schwarz & Gerhard Schwarz)




Eindrücke von der Hauptversammlung vom 7. März 2020



Rotkreuzkurs durch Martin Junginger, 15. Februar 2020

Martin Junginger hat am 15. Februar in der Grundschule Weizen einen Rot-Kreuz-Kurs für Wanderführer und interessierte Mitglieder des Schwarzwaldvereins durchgeführt. Zu Neunt wurden wir theoretisch und praktisch zwischen 9:00 und 14:30 von Martin in die Erste Hilfe eingeführt. Der Blickwinkel war vor allem auf den Rahmen der Outdoor-Aktivitäten des Vereines gerichtet. Das In-die-richtige-Lage-bringen von Verletzten und  die Reanimierung von Bewußtlosen wurde geübt, Bergungs- und Verbandanlegungstechniken kamen dazu. Der Dank geht also an Martin, der durch den ehrenamtlich abgehaltenen Kurs für mehr nachsorgliche Sicherheit bei eventuellen Unfällen beigetragen hat. Veronika hatte gebacken und gekocht und für Getränke gesorgt, so dass unser aller Durchhalten garantiert war.


Der Klassiker nach Schleitheim, Dritte Winterwanderung,  19. Februar 2020

Wanderführer Max Bühler führte 22 Wanderfreudige am milden 2. Februar-Sonntag auf der letzten Winterwanderung von Stühlingen nach Schleitheim. Über Oberwiesen ging’s auf Schweizer Seite durch den renaturierten Uferstreifen an der Wutach Richtung Wizzemer Steg. Danach ein Stück der Seldenhalde bis zur Abzweigung, die rechter Hand steil ins Gatterholz führt. Ein Teil der Märzenbecherschwärme hatte bereits offene Blüten, viele noch geschlossen. Auch Sarcoscypha zeigte sich. In Schatten teilweise noch Schnee und gefrorene Wasserpfützen. Im Wald war’s dennoch mild. Auf dem Stauffebärg herrliche Aussichten in die Alpen und Schweizer Jura. Hier kündigte sich Sturm Sabine bereits durch kräftigen Wind an. Auf’m Lendebärg vor der Traubenhütte erzählte Max eine Anekdote aus dem 17. Jahrhundert, einer Zeit als die  Stühlinger Edelleute noch mit den Schweizern um die Jagd in einem schmalen Streifen zwischen Schlaate und Stühlingen stritten. Am Känzli schloss sich die Wanderrunde. Ein Teil huldigte noch dem Napoleon, der andere ging in Erwartung des Sturmes nach Hause. 


Wir sind steinreich! Kooperation mit der Grundschule Weizen am 7. FebruarGips, Teil 2

Nachdem wir uns mit den Viertklässlern im Dezember im Besucherbergwerk Oberwiesen über den Gipsabbau und dessen Weiterverarbeitung  informiert hatten, ging es nun um das künstlerische Arbeiten mit Gips. Dafür konnten wir den Keramiker Gerhard Schwarz gewinnen. Anhand von praktischen Beispielen und Bildern zeigte er den Mädchen und Jungen, wie Gipsformen in unterschiedlichen Bereichen der Kunst zum Einsatz kommen. Danach kreierte jeder mit Ton eine eigene Form, die später mit selbst angerührtem Gips ausgegossen wurde. Je nach Wunsch entstanden Monogramme oder lustige Gesichter. Alle vier Gruppen arbeiteten mit Feuereifer und hochkonzentriert. Kurz vor Unterrichtsende konnten wir die ersten Formen vorsichtig öffnen. Für die Ergebnisse, aber auch für das interessante Gipsprojekt gab es viel Applaus!


Zweite Winterwanderung, 26. Januar 2020: Vom Hinkelstein zur Himmelsliege

Mit Gerhard Schwarz wanderten wir vom Parkplatz beim Vogelhof Richtung Wutöschingen und weiter bis Rechberg. Schon bald gab es durch Jutta Binner-Schwarz Informationen zum Menhir von Degernau. Der „lange Stein“ stammt aus der Megalithzeit und wurde nach seinem Auffinden wieder aufgerichtet. Nun grüßt er von einem kleinen Hügel herunter und regt genau wie das nahe Megalithgrab die Fantasie an. Nachdem wir im Wald die Hindernisse der letzten Baumfällarbeiten umgangen hatten, konnten wir den Blick ins Klettgau und auf Klettgau richten. So heißt einerseits die Landschaft, die wir vor Augen hatten, aber auch die 7500 Einwohner starke Gemeinde, zu der unter anderem die Ortsteile Rechberg und Erzingen gehören. Diese streiften wir auf unserer Tour, die zunächst durch Streuobstwiesen und dann durch Weinberge führte. Die anvisierte Himmelsliege war leider schon besetzt, aber wir 22 Personen hätten sowieso nicht darauf gepasst. Bei fast frühlingshaftem Sonnenschein stiegen wir den Erzinger Kapellenberg hinauf, wo Jutta uns die Entstehungsgeschichte der 1946 erbauten und erst unlängst renovierten Kapelle referierte und wo wir auch einiges über das ebenfalls hier platzierte Sühnekreuz von 1671 erfuhren. Via Grenzpfad ging es zurück zum Ausgangspunkt. Im Anschluss genossen einige von uns noch eine Stärkung im Café Weilers.


Erste Winterwanderung, 12. Januar 2020: Unterwegs auf der Drei-Dörfer-Route

Am 12. Januar machte sich Veronika Keller mit 9 wanderfreudigen Teilnehmern auf zur 1. Winterwanderung.

Gestartet wurde an der Kirche in Schwaningen. Als 1. Ziel visierte die Gruppe bei diesiger Witterung die Dobelhütte an. Weiter führte der Weg Richtung Dillendorf. Auf dem "Alten Holzweg" gelangten die Wanderer schließlich nach Dillendorf, von da aus konnten sie einen Blick nach Unterwangen werfen. Über den Häsibuck erreichten sie den Dillendorfer Berg und weiter auf der Hochebene mit guter Sicht den Aussiedlerhof Maier. Auf einem Waldweg ging es hinunter nach Lembach. Die gelbe Raute wies schließlich nach rechts in den Wald. Riesige Berge von Baumstämmen, Reisighaufen und tiefe Reifenspuren zeugen hier von den umfangreichen Waldarbeiten, die, bedingt durch die Trockenheit des Sommers, notwendig sind.

Als die Wanderer nach zweieinhalbstündiger Gehzeit den Wald verließen, begrüßte sie die Sonne, die endlich den Kampf gegen den Nebel gewonnen hatte. Nach 500 m kamen sie wieder am Parkplatz an.