Chronik 2020


Während der Corona-Beschränkungen dokumentieren wir Wandereindrücke


12 – Unterwegs zwischen Altglashütten und Neuglashütten

Ansteigend auf eine Höhe von ca. 1200 m am "Gramseck" wandert man auf dieser Tour durch eine typische Schwarzwaldlandschaft, wie sie dem Feldberg vorgelagert ist. An einigen Stellen eröffnen sich schöne Ausblicke auf die Orte Altglashütten, Neuglashütten und den Feldberg. Die Wege sind abstandsfreundlich und gut beschildert.

Start: Parkplatz am Bahnhof Altglashütten-Falkau oder an der Feldberghalle

Tour: zunächst Richtung Windgfällweiher bis zum Hinweis "Obere Fuchsfarm", aufwärts den Ort zurücklassend.

Nach ca. 1 km ist der Standort "Obere Fuchsfarm" erreicht. Unterhalb des "Kapellenkopfs" zu den Standorten "Lachenrütte" und "Hohlgasse". Mit der blauen Raute geht es weiter zu den Standorten "Bärhalde" und "Gramseck". Von hier aus ist ein Abstecher zum "Zweiseenblick" möglich. Über die Standorte "Hirschbäder" und "Happ" führt der Weg nach Neuglashütten. Hier gibt es in der Ortsmitte zwei Einkehrmöglichkeiten (wenn wieder geöffnet ist)

Ein schöner breiter Pfad führt rechts am Haslachbach entlang zurück nach Altlglashütten. Dort lohnt sich ein Blick in die Kirche, die mit ihren bunten Glasfenstern an den Ursprung des Ortes erinnert. (Veronika Keller)


11 – Auf einsamen Wegen zum Riesenbühlturm bei Schluchsee

Idyllische Wege, Waldeinsamkeit, grünbemooste Gesteinsbrocken, kleine Blockhalden, munteres Vogelgezwitscher und auf halbem Weg eine einladende Himmelsliege – das alles bietet diese ca. 12 km lange Wandertour.

Start: am Wanderparkplatz "Dresselbach-Lindenhof" an der Kreisstraße  Bonndorf – Schluchsee

Tour: Wir folgen der roten Raute zum Standort "Vogelhausweg", biegen links Richtung "Riesenbühlturm" ab. Wir orientieren uns nun an der blauen Raute, die uns den Sommerbergweg entlang bis zum Kreuzwaldweg führt. Die Beschilderung "Riesenbühlturm" weist uns zum Höhepunkt der Wanderung. Nach einer Rast am Turm folgen wir dem schmalen Pfad abwärts bis zum breiten Riesenbühlweg und diesem wiederum in den Ort Schluchsee. Hier orientieren wir uns in Richtung Faulenfürst.

Über folgende Standorte gelangen wir an den Startpunkt zurück: Unterer Mühlenweg – Mühlenweg Spannerhausweg – Faulenfürster Eck – Hotzenweg –Bildstöckle – Steinatal – Lindenhof  (oder direkt vom Faulenfürster Eck zum Standort Steinatal) Gehzeit: ca. 3,5 Std. (Veronika Keller) 


10 – Sonntagsausflug von unseren Schweizer Nachbarn

Von Beggingen übers Wiesental zum Strickhof, weiter am Waldrand entlang, dann bergwärts bis zum Randenturm. Zürück via Zickzackwegli , Burkhalde und über Löbere direkt nach Hause. Gemütliche Wanderzeit 3 Stunden. (Susanne und Hanspeter Schudel)

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Zum Randenturm
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9 – Corona mit Zürich – Rundwanderung vom Albisgüetli zum Triemli

Vom Startpunkt beim Albisgüetli, wo im September jeweils das Zürcher Knabenschiessen stattfindet, ging es auf dem

Panoramaweg bis zum Triemli. Die Strecke führt praktisch ohne Steigung parallel dem Üetliberg entlang. Man wandert

eigentlich in überhöhter Lage am Rand der Stadt an Schrebergärten, Sportplätzen und Bauernhöfen vorbei.  Auf der ganzen Strecke hat man einen weiten Ausblick auf den im Limmattal gelegenen Teil der Stadt. Beim  Triemli war der Wendepunkt. Vom Triemli führt der  Hohensteinweg auf den Üetliberg. Diesem Weg folgten wir nur kurz um dann links in eine Waldstrasse abzubiegen. Weiter ging es durch den Frühlingswald mit dem blühenden und vor allem auch zu riechenden Bärlauch bis zur ehemaligen Burgmühle der Friesenburg. Die Burg wurde erstmals 1218 urkundlich erwähnt. Die Ruine kann derzeit leider nicht besichtigt werden, da sie bis 2021 instandgesetzt werden soll. Auf dem weiteren Weg kann man von einer Waldwiese aus den Sendeturm auf dem Üetliberg sehen. Das Ende der Wanderung führt dann noch durch die Baumschule des Forstamtes.  (6 km, 1 3/4 Std.) (Hans und Luisa Meier-Leal, Schweiz)


8 – Corona mit Botanik und Durchblick: Ofteringen, Berghaus Untermettingen und zurück

Von Ofteringen aus ging es vom Dröhnen der LKWs begleitet auf der alten Bundesstraße Richtung Eggingen. Aufatmen als wir Richtung Egginger Berg abbiegen konnten. Hier wurde es paradiesisch: Salbeiwiesen, Kartäusernelken, Teufelskralle, sogar das erste Immenblatt sorgten für botanische Aprilfurore.

Der Wanderweg führte weiter durch den schönen Buchenwald auf die Höhen. Nach dem Untermettinger Berghaus empfingen uns die leuchtenden Rapsfelder. Die Alpen schimmerten im Dunst, Degernau, Küssaburg, Vogelhof und Wilchinger Berghaus grüßten aus der Ferne. Bald nach dem Abstieg durch zunächst schönen, dann kranken Wald landeten wir nach zwei Stunden unversehens am Ofteringer Kloster. 

Ein klassischer AWW, aber nur zu zweit! (Jutta Binner-Schwarz & Gerhard Schwarz)


7 – Corona mit Holzschläger: Vom einstigen "Tirolerdorf" Holzschlag nach Glashütte und über den Glaserbuck zurück

Waldeinsamkeit, Fischteiche, ein plätschernder Bach begleiten uns auf dem Wanderweg von Holzschlag zum Weiler Glashütte und zurück. Etwa 2 km des Wegs verlaufen auf Teersträßchen. Es ist eine historisch bedeutsame Gegend: Im 17. Jdt. arbeiteten Holzfäller aus Tirol in Gündelwangen und Holzschlag; sie ließen sich dort sesshaft nieder. Holz verbrauchte die schon 400 Jahre zuvor entstandene Glashütte im noch heute so genannten Ortsteil. Der Glasträgerweg, auf dem die Tour teilweise verläuft, erinnert an das Glasmachergewerbe im Schwarzwald.

Start: Parkplatz in der Dorfmitte von Holzschlag

Tourenverlauf: An der Brücke an der B 315 halten wir uns Richtung Glashütte - Grünwald. Wir passieren das Sägerhäusle mit seinen Fischteichen, folgen links der gelben Raute zum Standort "Grimmelwald". Hier halten wir uns geradeaus Richtung Glashütte, überqueren einmal den Mühlenbach und gelangen auf einen breiteren Weg. Diesem folgen wir bis ein Weg links hoch abzweigt, den wir einschlagen. Bald sind die Häuser von Glashütte zu sehen. Die blaue Raute führt uns zum Standort "Am Glaserbuck". Auf einem Sträßchen mit gelber Raute führt der Weg abwärts zu einer Hütte. Rechts hinab gelangen wir zum Standort "Mittlematt", von da aus folgen wir dem Fahrradweg nach Holzschlag. (Veronika Keller)


6 – Corona mit Göthi: Rundwanderung von Rümlang aus nach Katzenrüti, Watt und Oberhasli

Vom Parkplatz am Ortsende von Rümlang führte uns der Weg zuerst durch den Wald. Leider sind auch hier die Schäden, die durch den Borkenkäfer verursacht wurden, unübersehbar. Grosse Flächen mussten gerodet und mit Laubbäumen wieder aufgeforstet werden. Weiter ging es in Richtung Katzenrüti, der Wirkungsstätte des Bauern Jakob "Kleinjogg" Gujer. Seine für die damalige Zeit fortschrittliche Produktionsweise (Düngung, Fruchtwechsel, Drainage etc.) machte ihn über die Landesgrenzen hinaus bekannt. 1775 und 1779 wurde er deswegen sogar von Johann Wolfgang Goethe besucht. Dem Waldrand entlang ging es weiter in Richtung Watt. Trotz vieler Spaziergänger lassen sich die Graureiher bei der Futtersuche nicht stören. Vom Rebberg oberhalb von Watt hat man eine gute Sicht auf das im Furttal gelegene Regensdorf. Trotz der Nähe zu Zürich gibt es noch genügend Platz für Kuhweiden. Der Rest der Strecke war eher eintönig. Durch den teilweise lichten Wald kamen wir zum Rand des Industriegebietes von Oberhasli. Von dort aus ging es dann auf Waldstrassen wieder zum Parkplatz zurück (ca. 10,3 km, 2 ½ Stunden). (Hans und Luisa Meier-Leal, Schweiz)


5 – Corona-Gewimmel: Leben im Wilchinger Rebberg

Da "Grenzüberschreitungen" noch nicht möglich sind schicke ich wenigstens Bilder.…

Die Reben wachsen trotz Trockenheit mit der Wärme rasant und die ersten Pflegearbeiten stehen schon bald an. 

Der Rebberg ist für vieles Lebensraum, wie  aus den Bilder zu sehen ist…

Liebe Grüsse, Reiner Gysel


4 – Corona-Duftwandern: Trotzdem bis kurz vor die Küssaburg

 Ich wurde gewarnt, sonntags die bekannte Schlager-Tour vom Kalten Wangen zur Küssaburg anzugehen. Zu viele Leute unterwegs. Ich tat es trotzdem, da der 26. April fast hochsommerlich warm war und der dringend erforderliche Regen bald angesagt war. Ja – die Leute waren wie ich unterwegs – zumeist in kleinen Grüppchen. Man hielt Abstand. Nur manchmal drängte sich der Gedanke auf: fliegte das Corona-Virus wie die künstlichen Duftmoleküle mancher Damen durch die Luft – nicht mal ein Zweimeterabstand bewahrte vor Ansteckung. Dann aber auf dem Rückweg am Südabhang querfeldein auf unmarkierten Feldwegen kein Mensch mehr. Die langandauernde Trockenperiode hatte die natürlichen trockenen Gerüche hervorgetrieben: das Harz der Kiefern, die Kräuter der ungedüngten Wiesenränder; in den Hecken der Duft des blühenden Weißdorns, erstere an Bellême, letzterer an Combray erinnernd; eine Nase voll Orchis purpurea, das wie Rumpelstilzchen im Walde stand. Und tatsächlich noch ungeteerte Feldwege, die den Geruch längst vergangener Zeiten evozierten. Und die Landwirtschaft ruhte. Die Ausblicke auch schön, aber an diesem Tag dominierten die Geruchs- und damit die Erinnerungseindrücke. Und lautes Summen über Buchenkrone. Was will man mehr im April. Danach konnte der Regen kommen. (Andreas Mahler)


3 – Corona-Spurensuche: Gletscherspuren im Urseetal bei Lenzkirch

Auf dieser Wanderung lassen sich mit aufmerksamen Augen viele Spuren aus der Eiszeit entdecken. Dazu gehören Blockhalden und das Gebiet des verlandeten Ursees, das heute noch als Hochmoor existiert.

Start am Edeka-Parkplatz in Lenzkirch. Bei der Kirche finden wir ein Schilderbäumchen, das uns die Richtung zum Schluchtensteig weist. Am Standort "GEO-Park" dann eine Auswahl typischer Gesteine aus dem Schwarzwald. Weiter geht's zum Standort "Am Pflumberg" und von dort durch den Wald zur Cyriak-Kapelle. 500 m folgen wir dem Sträßchen zum Schwendehof mit seiner eigenen Käserei. Ein Waldweg führt steil bergan zum "Fischbacher Höchst" mit Rastplatz. Hier wenden wir uns nach rechts hinab zur Straße, überqueren diese  in Richtung "Windgfällweiher" bis zum Standort "Holzmatten". Danach mit blauer Raute zum Stoßfelsen, durchs Urseetal zum Silberbrünnele. Entlang des Baches gelangen wir wieder in die Ortsmitte.

 Streckenlänge: ca. 12 km. Gehzeit: ca. 3,5 Std. (Veronika Keller)


2 – Corona-Hüttenwanderung: Wieder einmal ein Klassiker

Ab Weizen Bahnhof – Alter Salzweg – zur Stühlinger Hütte. 100 m vor der Hütte durch Sturmholz fast kein Durchkommen mehr. Wir haben uns durch den Wald "gekämpft". 

An der Stühlinger Hütte hatte Gerhard Kehl am Vortag ein neues Hüttenbuch angebracht, in das wir uns als Erste eingetragen haben. Danach über den Weizener Berg durch die Ortschaft Weizen zurück zum Bahnhof. Trotz Hindernissen sehr schön! 

3 Stunden Gehzeit. (Brigitte & Rainer Borsoi)


1 – Corona-Rundgang: Rund um den Eichberg

 Von Riedböhringen aus ging es durch Löwenzahnwiesen auf dem Eichbergrundweg, der im lichten Mischwald verläuft. Ab und zu gelang ein Blick nach Blumberg/Zollhaus. Eine atemberaubende Sicht bot dann der Eichbergstutz (913m). Es grüßten Wutachflühen und Wutachschlucht, die Schneereste am Feldberg glitzerten, Baardörfer waren genauso zu erkennen wie unser Blumegg. Herrlich! Via Ostweg und Krottenbachtalweg (sehr schöne schmale Pfade) wanderten wir zum Ausgangspunkt zurück. Ca. 3h Gehzeit, 300 Hm. (Jutta Binner-Schwarz & Gerhard Schwarz)




Eindrücke von der Hauptversammlung vom 7. März 2020



Rotkreuzkurs durch Martin Junginger, 15. Februar 2020

Martin Junginger hat am 15. Februar in der Grundschule Weizen einen Rot-Kreuz-Kurs für Wanderführer und interessierte Mitglieder des Schwarzwaldvereins durchgeführt. Zu Neunt wurden wir theoretisch und praktisch zwischen 9:00 und 14:30 von Martin in die Erste Hilfe eingeführt. Der Blickwinkel war vor allem auf den Rahmen der Outdoor-Aktivitäten des Vereines gerichtet. Das In-die-richtige-Lage-bringen von Verletzten und  die Reanimierung von Bewußtlosen wurde geübt, Bergungs- und Verbandanlegungstechniken kamen dazu. Der Dank geht also an Martin, der durch den ehrenamtlich abgehaltenen Kurs für mehr nachsorgliche Sicherheit bei eventuellen Unfällen beigetragen hat. Veronika hatte gebacken und gekocht und für Getränke gesorgt, so dass unser aller Durchhalten garantiert war.


Der Klassiker nach Schleitheim, Dritte Winterwanderung,  19. Februar 2020

Wanderführer Max Bühler führte 22 Wanderfreudige am milden 2. Februar-Sonntag auf der letzten Winterwanderung von Stühlingen nach Schleitheim. Über Oberwiesen ging’s auf Schweizer Seite durch den renaturierten Uferstreifen an der Wutach Richtung Wizzemer Steg. Danach ein Stück der Seldenhalde bis zur Abzweigung, die rechter Hand steil ins Gatterholz führt. Ein Teil der Märzenbecherschwärme hatte bereits offene Blüten, viele noch geschlossen. Auch Sarcoscypha zeigte sich. In Schatten teilweise noch Schnee und gefrorene Wasserpfützen. Im Wald war’s dennoch mild. Auf dem Stauffebärg herrliche Aussichten in die Alpen und Schweizer Jura. Hier kündigte sich Sturm Sabine bereits durch kräftigen Wind an. Auf’m Lendebärg vor der Traubenhütte erzählte Max eine Anekdote aus dem 17. Jahrhundert, einer Zeit als die  Stühlinger Edelleute noch mit den Schweizern um die Jagd in einem schmalen Streifen zwischen Schlaate und Stühlingen stritten. Am Känzli schloss sich die Wanderrunde. Ein Teil huldigte noch dem Napoleon, der andere ging in Erwartung des Sturmes nach Hause. 


Wir sind steinreich! Kooperation mit der Grundschule Weizen am 7. FebruarGips, Teil 2

Nachdem wir uns mit den Viertklässlern im Dezember im Besucherbergwerk Oberwiesen über den Gipsabbau und dessen Weiterverarbeitung  informiert hatten, ging es nun um das künstlerische Arbeiten mit Gips. Dafür konnten wir den Keramiker Gerhard Schwarz gewinnen. Anhand von praktischen Beispielen und Bildern zeigte er den Mädchen und Jungen, wie Gipsformen in unterschiedlichen Bereichen der Kunst zum Einsatz kommen. Danach kreierte jeder mit Ton eine eigene Form, die später mit selbst angerührtem Gips ausgegossen wurde. Je nach Wunsch entstanden Monogramme oder lustige Gesichter. Alle vier Gruppen arbeiteten mit Feuereifer und hochkonzentriert. Kurz vor Unterrichtsende konnten wir die ersten Formen vorsichtig öffnen. Für die Ergebnisse, aber auch für das interessante Gipsprojekt gab es viel Applaus!


Zweite Winterwanderung, 26. Januar 2020: Vom Hinkelstein zur Himmelsliege

Mit Gerhard Schwarz wanderten wir vom Parkplatz beim Vogelhof Richtung Wutöschingen und weiter bis Rechberg. Schon bald gab es durch Jutta Binner-Schwarz Informationen zum Menhir von Degernau. Der „lange Stein“ stammt aus der Megalithzeit und wurde nach seinem Auffinden wieder aufgerichtet. Nun grüßt er von einem kleinen Hügel herunter und regt genau wie das nahe Megalithgrab die Fantasie an. Nachdem wir im Wald die Hindernisse der letzten Baumfällarbeiten umgangen hatten, konnten wir den Blick ins Klettgau und auf Klettgau richten. So heißt einerseits die Landschaft, die wir vor Augen hatten, aber auch die 7500 Einwohner starke Gemeinde, zu der unter anderem die Ortsteile Rechberg und Erzingen gehören. Diese streiften wir auf unserer Tour, die zunächst durch Streuobstwiesen und dann durch Weinberge führte. Die anvisierte Himmelsliege war leider schon besetzt, aber wir 22 Personen hätten sowieso nicht darauf gepasst. Bei fast frühlingshaftem Sonnenschein stiegen wir den Erzinger Kapellenberg hinauf, wo Jutta uns die Entstehungsgeschichte der 1946 erbauten und erst unlängst renovierten Kapelle referierte und wo wir auch einiges über das ebenfalls hier platzierte Sühnekreuz von 1671 erfuhren. Via Grenzpfad ging es zurück zum Ausgangspunkt. Im Anschluss genossen einige von uns noch eine Stärkung im Café Weilers.


Erste Winterwanderung, 12. Januar 2020: Unterwegs auf der Drei-Dörfer-Route

Am 12. Januar machte sich Veronika Keller mit 9 wanderfreudigen Teilnehmern auf zur 1. Winterwanderung.

Gestartet wurde an der Kirche in Schwaningen. Als 1. Ziel visierte die Gruppe bei diesiger Witterung die Dobelhütte an. Weiter führte der Weg Richtung Dillendorf. Auf dem "Alten Holzweg" gelangten die Wanderer schließlich nach Dillendorf, von da aus konnten sie einen Blick nach Unterwangen werfen. Über den Häsibuck erreichten sie den Dillendorfer Berg und weiter auf der Hochebene mit guter Sicht den Aussiedlerhof Maier. Auf einem Waldweg ging es hinunter nach Lembach. Die gelbe Raute wies schließlich nach rechts in den Wald. Riesige Berge von Baumstämmen, Reisighaufen und tiefe Reifenspuren zeugen hier von den umfangreichen Waldarbeiten, die, bedingt durch die Trockenheit des Sommers, notwendig sind.

Als die Wanderer nach zweieinhalbstündiger Gehzeit den Wald verließen, begrüßte sie die Sonne, die endlich den Kampf gegen den Nebel gewonnen hatte. Nach 500 m kamen sie wieder am Parkplatz an.