Mittwochswanderung Windgfällweiher, 21. Juli 2021

Barbara Berreth hatte für ihre erste Tour als Wanderführerin des Schwarzwaldvereins eine wunderschöne Rundstrecke vom Windgfällweiher aus auf den Bildstein ausgesucht. Ihre 12 Mitwanderer waren froh über die schönen schattigen Waldwege als es stetig bergauf ging. Schon unterwegs gab es immer wieder schöne Ausblicke und natürlich auf dem Gipfel wo die Mittagsrast gemacht wurde. Wunderbare Flora erfreute unterwegs und wurde genau wie die verschiedenen Aussichten fleißig fotografiert. Bei der Rückkehr war der Parkplatz am Windgfällweiher gut voll, das Restaurant wegen Umbau geschlossen. Wir hatten schon vorher abgemacht in der Brauerei Rothaus einzukehren, wo es dann ein kühles Getränk zum Abschluss gab.


Dem Himmel ganz nah "Auf dem Belchen", Sonntagswanderung am 18.7.

Angenehm frisch war der Morgen, als Rudi Kessler am Parkplatz "Hau" bei Böllen mit 7 Wanderern losmarschierte, um auf den Belchen (1414m) zu steigen. Sein stets gleichbleibender "Bergschritt" zog die Gruppe mühelos mit. Er hatte den Aufgang über den Heideckfelsen und die Hohkelch gewählt. Auf dem Weg gab es immer wieder herrliche Ausblicke auf die sanft gerundeten Schwarzwaldhöhen. Eine Ziegenherde begrüßte neugierig meckernd die Wanderschar. Nach 2 1/4 Std. Aufstieg waren 800 von 850 hm bewältigt und die erste Rast wurde am Belchenhaus eingelegt. Hier lag einem die Welt sprichwörtlich zu Füßen.

Plötzlich stiegen Dunstwolken aus dem Tal auf und der Gipfel verschwand für kurze Zeit im Nebel. Nichtsdestotrotz machte sich die Gruppe zum Gipfelkreuz auf, denn ein solches verlangt traditionsgemäß einen Handschlag und ein Foto.

Danach ging es an den Abstieg über die Krinne, einen alpinen Felspfad, der Trittsicherheit und Konzentration erforderte. Vorbei an der Talstation der Belchenbahn gelangte die Wandergruppe wohlbehalten am Parkplatz an. In Todtnau wurde der Kaffeedurst gestillt. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass Rudi eine sehr schöne Route ausgesucht hatte.


Feierabend-Spaziergang 16. Juli 2021 in und um Hallau herum

Der Feierabend-Spaziergang (18–20 h) stand durch Wetter und Überflutungskatastrophen in unserer Gegend unter einem etwas ungünstigem Stern, zumal wir ihn im nahegelegenen Hallau des Abends absolvieren wollten. Wir – eben ein autovoll Mitspazierwillige – fuhren Schleitheim meidend über den Eberfinger Zollübergang bis zum Rastpatz oberhalb der St. Moritz Kirche. Dort stand eine Mixtur aus Meditationsweg, Naturkundelehrpfad und In-Vino-Veritas-Weg an. Wer mitging weiß nun unter anderem, welch entscheidende geschichtliche Bedeutung der 4. April 1499 sowohl für Hallau wie für Stühlingen hatte und kann mit der Weinhang-Gemarkung „Fauler Hund“ hinter der Kirche etwas anfangen. Das Dorf Hallau, durch das der Gang verlief, ist mit seinen geschichtsträchtigen architektonischen Details und seinen mehr als 60 Gassen und Gässchen  reizvoller als die meisten der deutschen Pendants. Aussicht und Aussichten dann auf dem Naturkundelehrpfad direkt oberhalb der Weinreben verheißen immer etwas mediterran Gestimmtes. Eine nachzüglerische Regenwolke durfte freilich nicht fehlen. 


Seniorenwanderung (8. Juli)

Einen Rundweg im Weiler Tal hatte sich Hedi Christoph für ihre 9 Mitwanderer ausgedacht. Ein Highlight war der Besuch am Weiler Weiher. Hier las die Wanderführerin die Sage vom letzten Tullinger vor. Die Tullinger siedelten zur Zeit der Kelten im Weiler Tal. Auch zur Geschichte des Weilerhofes, heute ein Forstgut, wusste sie einiges zu erzählen.

Auf der Terrasse vom Cafe Weiler ließen sich alle das Kuchenangebot munden. Die Gruppe freute sich, dass diese Art von Geselligkeit nun wieder möglich ist.


Zur Stühlinger Hütte, Mittwochswanderung (7. Juli)

Ganz kurzfristig änderte Wanderführer Gerhard Kehl die Route, nachdem es eine ganze Nacht ergiebig geregnet hatte und eine Wanderung durch die Rötenbachschlucht sehr gewagt gewesen wäre.

Er entschied sich für den Wanderweg von Weizen-Bahnhof zur Stühlinger Hütte. Die 7 Teilnehmer starteten bereits mit aufgespannten Regenschirmen und klappten diese auch nur bei der Hütte zusammen. Auf dem Weg dorthin mussten zahlreiche umgestürzte Bäume umgangen oder überklettert werden. Kein schöner Anblick – starke Buchen entwurzelt und zerschmettert liegen zu sehen!

Nach einer Rast in der Hütte trat die Gruppe über den Weizener Berg den Rückweg an. Im Gasthaus "Kreuz" wurde eingekehrt, angeregt am Stammtische diskutiert, bevor es zum Bahnhof zurückging.

Auch eine Regenwanderung hat ihren Reiz!


Im Gebiet der Gämsen in der Berauer Halde, Mittwochswanderung am 30. Juni

Spannung lag in der Luft, als die 12köpfige Gruppe mit Förster und Jäger Gregor Scheuble in Berau aufbrach, um auf anspruchsvollen Pfaden, teilweise in felsigem Gelände, die Berauer Halden zu erkunden. Würde es den Wanderern möglich sein, redend und lachend, die scheuen Gämsen zu Gesicht zu bekommen?

Gregor Scheuble belehrte eines Besseren. Gämsen sind neugierige Tiere, die unter Umständen auch einem Blickkontakt mit Menschen nicht ausweichen. Sie fühlen sich als "Zugereiste" im Schwazatal mit seinen Felsabschnitten wohl und finden genügend Nahrung, wie der Förster immer wieder an Verbissspuren und Fußabdrücken im waldnahen Feld aufzeigte.

Überhaupt bekam die Wandergruppe viel Infos geliefert: wer wusste zuvor, dass auf Berauer Gemarkung einst eine große keltische Siedlung ansässig war? Dass in Berau ein reiches Kloster mit adeligen Nonnen und Besitzungen bis in die Schweiz existierte? Dass hier einmal in vielen Stollen Silbererz abgebaut wurde?

Zu einem dieser Stolleneingänge führte er die Gruppe und – wer wollte – durfte hineinkriechen, was doch nur auf dem Bauch möglich war. 

Ein Teil der Tour verlief auf dem "Hutpfad" – Trittsicherheitwar gefordert. Für die Vesperpause hatte der Wanderführer einen Aussichtsfelsen ausgewählt mit Blick auf die tief unten fließende Schwarza. Zum Schluss sei das Rätsel gelöst: Einige Teilnehmer konnten Gämsen in einer Felswand sichten. Es war eine ganze Gruppe mit einigen Jungtieren! Für die gelungene Führung bekam Gregor Scheuble wohlverdienten Applaus. Eine Einkehr im Cafe Fechtig rundete die Wanderung ab.


 Auf dem Premiumwanderweg "Aacher Geißbock", Sonntagswanderung am 27.6.

 An Deutschlands größter Quelle, dem Aachtopf, starteten 7 Wanderfreudige zum Aufstieg in die Altstadt von Aach. Dort gab es zunächst einen Rundgang von der Nikolaus-Kirche zum alten Schulhaus. Hier bot sich ein weiter Blick auf die Hegauberge und das "Dorf" Aach. Am alten Rathaus und am Stadtbrunnen mit dem ehemaligen Spritzenhäusle vorbei führte der Weg abwärts Richtung Wasserburger Tal. Im schattigen Wald ebenen Weges gelangte die Gruppe zu einer Infotafel mit Designerbank, wo die Mittagsrast gehalten wurde. Nun begann der Schweiß zu rinnen beim Aufstieg auf den Dornsberg, ein Hochplateau mit Obstkulturen und dem Ausbildungszentrum für Jäger. Gott sei Dank sind Schießübungen sonntags nicht erlaubt, und die Wanderer konnten die Ruhe der Abgeschiedenheit genießen.

Am Zwei-Seen-Blick, einem Aussichts-Highlight der Tour, bot sich ein herrlicher Blick auf den Überlinger See und den Untersee. Au schmalen Pfaden erreichte die Gruppe zwei große Dolinen, Erdeinsackungen im Kalkgestein, die durch ein unterirdisches Höhlensystem in Verbindung mit der Aachquelle stehen. Doch bevor die Wanderführerin Veronika Keller mit den Teilnehmern wieder am Startpunkt ankam, gab es einen letzten kleinen Anstieg zu bewältigen, nämlich zum "Alten Turm", der einst zur Burg der Edlen von Aach gehörte.

Am Ende der Wanderung lauschten sie noch dem Gedichtvortrag von der "Hegauer Ach". Dann war es Zeit für ein wohlverdientes kühles Bier oder den heißersehnten Kaffee in der Jägermühle.


 Durch Reben und Wälder im Unter-Klettgau, Mittwochswanderung am  23. Juni 2021

Zur Freude der beiden Wanderführer Annemarie und Rainer Gysel trafen sich 9 Wanderer, darunter 3 Gäste vom SWV Lottstetten, bei Ihnen in Wilchingen. Dass dieser Ort einige Besonderheiten zu bieten hat, wurde der Gruppe bald klar. Dazu gehört die Kirche, die auf einer Anhöhe weit sichtbar ist und durch ihre Querbauweise besticht. Auch das Pfarrhaus mit seinem kleinen Innenhof wurde bestaunt. Auf dem Friedhof erfuhren die Teilnehmer einiges über die Schriftstellerinnen Hallauer und Blum, letztere hatte sich außer durch ihre Bücher auch einen Namen als Kämpferin fürs Frauenwahlrecht gemacht.

Bergauf führte der Weg durch den Wald zum Rossberg. Am Fuße eines Steinbruchs genossen alle die Aussicht in den Klettgau. Hinab durch die Rebanlagen gelangten sie schließlich zu "Gysels Räbhüsli", wo frisches Wasser aus dem eigenen Brunnen, Holundersirup oder ein Federweißer kredenzt wurde.Dazu hatte Annemarie köstliche Kräuterweckle gebacken. Ein Gast aus Erzingen unterhielt die Wandergruppe mit einem Liedvortrag vom "Erzinger Durscht". 

Nach dedr Pause ging es zurück in den Ort. Noch einmal gab es einen Vortrag, diesmal ein Gedicht vom "Randen", bevor sich alle auf den Heimweg machten.

Nachtrag von Antonia: Das letzte Bild ist ein „Flüchtling“ aus der Schweiz, der offenbar in der Bahnhofstrasse aus einem Blumentopf mit Sauerklee hüpfte, den Annemarie uns geschenkt hat. Bin versucht ihn für einen Gelbrandkäfer zu halten, obwohl die eigentlich im Teich zu finden sind. (Es ist tatsächlich der Schwimmkäfer Gelbrand, Dytiscus marginalis, und zwar das Männchen. Eine Käferart, die ziemlich aggressiv sein soll. Daher sollte man die Gelbränder nicht gerade im heimischen Aquarium aussetzen.)


Unterwegs am Hochfirst, Mittwochswanderung am 16. Juni

 Der Hausberg von Neustadt bietet aufgrund seiner Lage eine Vielzahl an Wandermöglichkeiten. Viele Wege führen zum Gipfel: von Titisee, von Saig, von Kappel und eben auch auf stetig ansteigendem Pfad von Neustadt aus. Diese Route schlug Veronika Keller mit 7 Teilnehmern ein. Vorbei an der Dilger`s Ruh und dem Saiger Kreuz gelangten sie am Hochfirstgipfel an, wo ein schöner Ausblick auf den Titisee, den Feldberg und das Herzogenhorn die Wanderer für den schweißtreibenden Aufstieg belohnte. Danach ging es zum legendären "Vögelefelsen". Einige Mutige bestiegen die Felsplatte, während Veronika Infos zu diesem Kraftort vorlas. Am Hierabrunnen wurden Hunger und Durst gestillt. Auf meist schmalen Pfaden führte die Route ins Schmiedsbachtal. Goldgelb blühender Ginster und lilafarbene Lupinen säumten den Weg. Ein kurzer Halt bei ehemaligen Neustädter Liegewiese - und in einer Viertelstunde war der Bahnhof wieder erreicht.

Ein schöner Einstieg in die Reihe der Mittwochswanderungen.


Ofteringer AWW, 11.06

Zur ersten Feierabendwanderung nach Corona kamen zwölf Personen. Gerhard und ich luden zu einer Runde um Ofteringen. Zunächst ging es ein Stück auf der alten Bundesstraße Richtung Eggingen, bevor wir an einer botanisch traumhaft schönen Wiese vorbei zum Wald hinauf wanderten.  Bocksriemenzunge, Pyramidenorchis, Kartäusernelken und Schwalbenwurz ließen uns genauso staunen wie später das große Zweiblatt, Waldvögelein, Nestwurz und Immenblatt. Vom Mettinger Berghof aus konnte man das nahe Steinatal erahnen und auf den Höhenrücken über Ühlingen sowie zum Katzenbuck blicken. Wir wendeten uns auf einem Sträßlein wieder Richtung Ofteringen. Auf der Kuppe führte uns der Wanderweg auf eine große Linde mit (besetzter) Hütte zu. Nun erfreute uns die Sicht zur Küssaburg, ins Wutachtal und auf den Randen. Dann ging es hinunter zum Kloster. Unterwegs erfuhr die Wanderschar Interessantes über die Ofteringer Geschichte.


Kooperation mit der Grundschule Weizen: Mühlen und Bäckereien

Im Rahmen des Schuljahresmottos „Stadt“ unternahmen wir mit allen Klassen Spaziergänge in die Stühlinger Vergangenheit. 

Für die Mädchen und Jungen der dritten Klasse stand das Thema „Mühlen und Bäcker“ auf dem Programm. Mit detektivischem Spürsinn folgten wir dem Rauschen des unterirdisch fließenden Mühlebachs (Weilertalbach) vom Schulzentrum zur Unteren Mühle. Dann ging es hinauf zur sorgfältig restaurierten „Oberen Mühle“. Wir durften freundlicherweise das Wasserrad und den fast verschwundenen Wasserzulauf aus nächster Nähe in Augenschein nehmen. Die ausgestellten Mahlsteine und eine entsprechende Skizze erklärten, wie eine Mühle funktioniert. Ein Blick in den Innenhof der „Untere Mühle“ und auf das Wappen der Müller vervollständigte die Ausführungen. Von einem nahen Gartengrundstück konnten wir beobachten, wie der sprudelnde Mühlebach im Mühlengebäude verschwindet. Dann ging es durch das Weilertal zum Schwimmbad. In der Nähe befindet sich die Stellfalle, die den Wasserzulauf zur oberen Mühle regelte. Später lernten wir an der unteren Zinngasse den Standort der längst abgerissenen Ölmühle kennen. Wie eine heutige Getreidemühle funktioniert, zeigte uns Veronika in der Schür.

Auf unserem Weg kamen wir an sieben früheren Bäckereien vorbei. Die Kinder, Frau Müller und ihr Lehrer Herr Machnik lauschten den Erzählungen von Stadtrechner-Beck, Café Kern, Keller-Beck, Zuckerbäckerei Grüninger, Bäckerei Neuburger und Konditorei Feederle/Pflanzl. Höhepunkt war ein Besuch beim Bäcker a.D. Arnold Bruder, der gemeinsam mit seiner Bäckersfrau Ruth von seiner Arbeit berichtete und einige der ihm verbliebenen Formen und Model vorführte. Besonders bestaunt wurde das alte Zunftzeichen von Bäcker und Müller. Die Kinder löcherten ihn mit Fragen zu seinem Beruf und konnten sich gar nicht vorstellen, dass er 50 Jahre lang als Bäcker tätig war. „Schad, dass er’s nümme macht!“, befand ein pfiffiger Junge. 

Zwei Tage später durfte die Klasse 3 mit mir in der Schule kleine Hefezöpfe backen. Alle bewiesen sich als talentierte Bäckerlehrlinge! 


Seniorenwanderung, 8.6.

Die Seniorenwanderung war sehr gut besucht. Durch den Zeitungsbericht kurz zuvor fühlten sich viele auswärtige Wanderer angesprochen. Sie kamen von Waldshut, Tiengen, Mettingen Höchenschwand und Berau. Die Stühlinger waren weniger vertreten, wohl weil sie unser Kleinod schon kennen. Kurzfristig wurden 2 Gruppen gebildet und unter der Führung von Martin und Jutta von beiden Seiten der schmale Pfad begangen. In der Mitte traf man sich auf dem breiten Weg und Jutta las ein Gedicht über die „Fraueschüeli“ vor. Trotz Gewitter zwischendurch waren alle begeistert.


Rundwanderung vom Blindensteg zum Irchel, 06. Juni 2021 – CH

Vom Parkplatz aus ging es als erstes zum Blindensteg hinab. Der ursprüngliche Steg, der über die Töss führte, war auf Anregung und Kosten des blinden Pfarrers Hans Rebmann vor 1557 erbaut worden. Rebmann, der ursprünglich in Griessen predigte, wurde auf Geheiss des Grafen Rudolf V von Sulz 1525 auf der Küssaburg wegen seiner Teilnahme am Bauernkrieg mit einem eisernen Löffel geblendet. Nach der Überquerung der Töss ging es durch das Dorf Dättlikon und dann bergwärts zum Irchelturm. Der Aufstieg dauerte etwas länger als geplant, da wegen des nassen und kühlen Wetters ein kleiner Umweg nötig war. Nach der Turmbesteigung wurde die selbst mitgebrachte Verpflegung unter dem Vordach einer sich in der Nähe befindlichen Blockhütte eingenommen. Frisch gestärkt machte sich dann die Neunergruppe auf den Weg. Von Oberhueb aus hatte man einen wunderbaren Ausblick bis nach Winterthur. Unterwegs hielten wir oberhalb des Schlosses Wart an. Es handelt sich dabei um eine Villa, die in den Jahren 1889–1894 erbaut wurde. Ihr Anblick erinnert ein wenig an Neuschwanstein. Der Erbauer des Schlosses stand längere Zeit in Bayerischen Diensten und dürfte wohl von dort die Inspiration für den Baustil mitgebracht haben. Bevor uns die Route wieder entlang der Töss zum Blindensteg führte, passierten wir die Burgstelle Wart. Diese Burg wurde beim Blutrachefeldzug, der wegen des Königsmords vom 01. Mai 1308 an Albrecht I von Habsburg im Frühjahr 1309 geführt wurde, belagert und vollkommen zerstört. Nach einer letzten Rast beim Blindensteg ging es zum Parkplatz zurück.


SWV  Lenzkirch zum Botanikspaziergang auf dem Lindenberg (5.7.)

Sieben Pflanzeninteressierte vom Schwarzwaldverein Lenzkirch kamen (getestet oder geimpft) am Samstag zu einem botanischen Spaziergang auf den Lindenberg. Da wir mit der Vorsitzenden Doris Vogel immer wieder gut und gerne zusammenarbeiten, war es Ehrensache, dass wir eine kleine Führung machten. Nicht nur entlang des Lehrpfades gab es eine Menge zu sehen und zu entdecken. Im Focus standen neben Frauenschuh und weiteren Orchideen auch viele andere Pflanzen, über die es Wissenswertes zu erfahren gab.  


Wandertage am Kaiserstuhl (31.5.-3.6.)

Die Natur hatte sich auch am Kaiserstuhl durch die regnerischen, kalten Tage verspätet. So war es einer Gruppe von 7 Teilnehmern vom SWV Stühlingen und vom SWV Bonndorf möglich, botanische Vielfalt und Einzigartigkeit zwischen Ihringen im Süden, Sasbach im Nordwesten und Vogtsburg im Herzen des Kaiserstuhls zu erleben.

Die Mohnhalden rot leuchtend, durchsetzt mit Färberweide und weißem Schleierkraut, in den Gärten lila, gelb, orange-braun bis fast schwarz blühende Iris, üppig weiß-rosa strahlende Heckenrosen – Farbe, wohin das Auge schaut. Im Liliental dann die Orchideen: Pyramidenorchis, Helmknabenkraut, geflecktes Knabenkraut…

Am 1. Tag brachen die Teilnehmer nach der Anreise in Oberrotweil zu einer Wanderung nach Achkarren auf. Am Schneckenberg konnten sie die Bienenfresser beobachten. In Achkarren gab es einen kurzen Überblick über die Geschichte des Kaiserstuhls. Schwitzend erklomm die Gruppe den Schlossberggipfel, wo einst die Burg Höhingen thronte. Vorbei an der Wallfahrtskirche Skt. Pantaleon gelangte sie nach Niederrotweil. Ein Besuch in der ältesten Kirche im Breisgau mit ihren Fresken und dem von Meister HL geschnitzten Holzaltar gehörte ebenfalls dazu.

In Oberrotweil wurden im Gasthaus zum Bären die Zimmer bezogen.

Am nächsten Tag führte die Tour durch Reben nach Burkheim mit seinem mittelalterlichen Ortskern. Nach einer kurzen Besichtigung ging es weiter durch Auenwald zur Burg Sponeck. Da dort die Gartentür offen stand, nutzten die Wanderer die Gelegenheit, die Gartenanlage mit alten Kastellmauerresten und neuen Kunstgegenständen aus Metall anzuschauen. Veronika las mit Blick auf die Wand des bewohnten Burgturms die Fabel von den Fröschen vor, die im Wettstreit eine Turmwand erklimmen wollten. Und just in diesem Moment begannen die wirklichen Frösche im Gewässer unterhalb der Burg mit einem lauten Froschkonzert.

Über Jechtingen kamen die Wanderer zum "Gestühl", wo symbolisch für den Kaiserstuhl ein riesiger Stuhl mitten in den Rebanlagen thront.

Ein neuer Sonnentag lockte die Wandergruppe schon recht früh hinaus. Der Aufstieg auf den Katharinenberg führte über die Mondhalde zum Geißensee und weiter zum Staffelberg. Dort staunten alle, denn 3 Vogel Strauße spazierten im hohen Gras wie auf einem Laufsteg und schienen stolz nickend Applaus zu erwarten.

Die Wanderführerin erklärte kurz die Bedeutung dieser Gegend im 1. Weltkrieg als Übungsgelände für militärische Aktionen. Nach einem knackigen kurzen Aufstieg kamen die Wanderer an der Kapelle an. Über Schelingen wanderten sie weiter nach Oberbergen. Noch einmal bergauf! Beim dreieckigen Bannstein, die Stille und Kühle des Waldes genießend, lauschten sie 2 kleinen von Veronika vorgetragenen Erzählungen. Der Abstieg nach Oberrotweil wurde schnell hinter sich gebracht und endete an der Schnellteststation, bei der sich die Gruppe gleich testen lassen konnte. Zufriedene Gesichter zeigten, dass der Wandertag ein gelungener war.

Am Fronleichnamstag präsentierte sich der Himmel morgens noch wolkenverhangen, nichtsdestotrotz wurde zur letzten Tour gestartet. Zunächst steil bergan zum Totenkopf, der höchsten Erhebung am Kaiserstuhl. Dort wurde der Neunlindenturm bestiegen. Der Blick schweifte in den Schwarzwald, zu den Vogesen und den Rheinauen.Auf dem Weg zum Liliental lenkten die zahlreichen Orchideen die Aufmerksamkeit auf sich. Auch die Vielfalt der Bäume im Arboretum ließen die Wanderer staunen. Vom Gasthaus Lilie führte der Weg nach Ihringen, wo sich alle in einer gemütlichen Gartenwirtschaft für die Heimfahrt stärkten.

Bei der Verabschiedung waren sich alle einig, den Kaiserstuhl als Wandergebiet neu kennen- und schätzen gelernt zu haben. Auch die Kooperation beider Schwarzwaldvereine fand ihren Zuspruch.


Wanderung im Fricktal am 30.5. mit Fritz Hodler und Regula Bösch

Vom Startpunkt der ältesten Linde der Schweiz, der „Linner Linde“ mit ihren etwa 800 Jahren, hatte man sowohl die Sicht auf die Alpen als auch auf den Irchel, der eine Woche später erwandert wurde.

Es ging zunächst vorbei an herrlich blühenden Magerwiesen, dann ein Waldtal mit vielen kleinen Wasserfällen hinunter. Unten querte man Autobahn und Bözbergtunnel, und es ging wieder hinauf durch den Wald. Auch ein Orchideenhang war am Weg und weitere Magerwiesen mit im Wind wogenden Blüten folgten. Schattige Rast gab es unter einem Gemeindeschuppen, wo Paletten für eine Chorprobe im Freien gestapelt waren. Der Schlußanstieg über Herznach war schweißtreibend, und man erfuhr von Fritz die Geschichte des Bergwerks Herznach. Demnach wanderten wir über viel unterhöhltes Gebiet. Von 1937 bis 1966 wurden insgesamt 1,7 Millionen Tonnen Erz gefördert, mit der Hauptmenge während des zweiten Weltkriegs. Zum Schluss ging es noch vorbei an 2 Weihern in denen der „Glögglifrosch“ (Geburtshelferkröte) sich im Frühling paart und laicht. Wobei die Männchen sich die Eierschnüre der Weibchen um die Hinterbeine wickeln und mit sich herumtragen, bis die Kaulquappen schlüpfen. Den schönen Abschluss der Wanderung gab es bei Fritz und Regula daheim am Gartentisch mit Kaffee und Kuchen.


Orchideenwanderung in Küssnach 

Die erste Wanderung nach dem Lock-down fand unter g*-Bedingungen statt. (g* = getestet, geimpft oder genesen). Insgesamt sechs Personen nahmen die Hürde und genossen die von Naturschutzwart Martin Junginger geführte Tour in vollen Zügen. Er nahm uns nicht nur mit auf den spannenden Bohnerzpfad, sondern zeigte uns auch verwunschene Flecken voller Orchideen. Wir staunten über Insektentäuschblumen wie die Hummelragwurz, erfreuten uns an der stattlichen Bocksriemenzunge, jubelten über die vielen Orchis purpurea und mehr. Außerdem wissen wir jetzt alle, woher die Knabenkräuter ihren Namen haben. 


Kooperation mit der Grundschule Weizen

Im Rahmen des Schuljahresmottos „Stadt“ versuchen wir den Kindern alte Handwerksberufe inhaltlich und praktisch näherzubringen. Nachdem wir mit den Zweitklässlern wie berichtet auf den Spuren der Stühlinger Ziegler waren, hat Gerhard mit ihnen in Weizen im Freien Ziegel geschlagen.

Färber

Die Mädchen und Jungen der Klasse 4 machten sich auf den Weg ins Städtle, um Interessantes von den Stühlinger Färberfamilien zu hören. Zu ihnen zählten neben den Krettler, Rösler und Böringer auch die Stadlers. Letztere arbeiteten in der „Lochfarb“. Der letzte hier tätige Färber war Xaver Stadler, der später Bürgermeister von Stühlingen wurde. Sein Nachfahre Bernhard Keller besitzt immer noch die Druckmodel, mit denen seine Familie einst Stoffe bedruckte. Diese, aber auch Stadlers Wanderbuch und ein altes Fachbuch konnten die Kinder bewundern. Dabei erfuhren sie auch, warum die Färber am Montag „blau“ machten. Das Geheimnis der Färberpflanze Färberwaid beeindruckte sie genauso wie die alten Muster. In der Schür durften sie dann in kleinen Gruppen mit Holzmodeln auf Papier drucken. In der Schule werden sie dann mit ihrer Lehrerin Sabina Schönle Stoff färben und bedrucken.

Hafner

Die erste Klasse war mit Veronika und mir in zwei verschiedenen Gruppen unterwegs, um Wissenswertes über die Stühlinger Hafner zu erfahren. Sie wissen jetzt, dass ein Hafner nicht im Hafen arbeitet, das Aufbereiten von Ton eine schwere und laute Angelegenheit ist und warum die Stühlinger Hafner nicht innerhalb der Stadtmauern ihren Ofen befeuern durften. Die Hafnerfamilien Büche, Grüninger und Neuburger sorgten für Geschirr und Kacheln. Deshalb durften wir bei Frau Postma zwei alte Kachelöfen besichtigen. Alle staunten über das spannende Innere des alten Städtlehauses. Die Hafnerhütte des einst hier wohnenden Kaspar Neuburger stand vermutlich im Stadtgraben. Den durften wir auf einem kleinen Weg durchqueren. Eine kleine Ausstellung mit alter und neuer Keramik gab es in der Schür. Der älteste Krug war aus dem Jahr 1841! In den Seegärten besuchten wir den Keramiker Gerhard Schwarz, der seine Werkstatt und seinen Brennplatz zeigte. Nebenbei beschriftete jedes Kind ein Türschild aus Ton. Zwei Tage später töpferte Gerhard mit den Mädchen und Jungen ein Gefäß und ein Tier. Alle erwiesen sich als talentierte Hafner!


Wir sind optimistisch und machen an dieser Stelle weiter mit frühlingsverheißenden Wandertips, solange wir noch nicht gemeinsam wandern können. 


26  Von Wilchingen (CH) nach Weisweil (D)

Anfangs  Mai ging es von Wilchingen Richtung Altföhren. Kurz vor dem Wald überschritten wir die Grenze und weiter dem Bach "Seegraben" entlang nach Weisweil. Im Bach zeigte sich auch noch kurz ein Biber. Nördlich des Ortsteils Weisweil/Klettgau erhebt sich ein kleiner Hügel um dem herum ein Kreuzweg zum Gipfelkreuz führt. Als grosse Überraschung entdeckten wir eine grössere Anzahl von "Knabenkräutern" obenauf an der südlichen Seite.

Der Hügel wurde vor einigen Jahren vom Wald befreit und so gedeihen weitere Sträucher und Pflanzen.

Die Überreste zeigen sich noch als hübsches Fotosujet. Über den Plomberg ging’s zurück nach Wilchingen.

(Annemarie und Rainer Gysel)


25  Eindrücke von Veronika Keller beim Unterwegs im Umfeld von Unterkirnach im Schwarzwald

8 km von Villingen entfernt in Richtung Furtwangen liegt der Ort Unterkirnach. Das immer noch wachsende Baugebiet zeugt davon, dass es sich um eine bevorzugte Wohngegend für die in Villingen Beschäftigten handelt. Der Ort selbst stellt sich mit verschiedenen Einrichtungen als sehens- und erkundenswert dar. Historisch erwähnenswert sind die Ruine Kirneck, das ehemalige Kloster Maria-Tann und das Kirnacher Bahnhöfle. Das erste Orchestrion wurde hier 1820 gebaut.

Vor Jahren wurde eine Spielscheune eingerichtet und das Hallenbad "aqualino" gebaut. Eine Tierscheune für die Kleinen und eine Freilichtbühne für kulturelle Veranstaltungen stehen ebenfalls zur Verfügung . Ein "Wildpflanzenpark" und der idyllische Talsee (Mühlenweiher) machen Unterkirnach sowohl für die Bewohner als auch für Touristen attraktiv.

Der Mühlenplatz mit einigen Parkplätzen (andere gibt es bei der Schlossberghalle) ist Ausgangspunkt für eine Vielzahl von Wandermöglichkeiten. Eine restaurierte Mühle, die einst in Todtmoos stand, bildet den Mittelpunkt des Platzes.

Hier hat der Wanderer die Qual der Wahl. Infotafeln geben Aufschluss über folgende Qualitätswanderwege:

 

– Geschichtspfad Unterkirnach          Länge: 11,3 km

– MoosWaldGeher-Weg                     Länge: 12,3 km

– Wiesentäler-Weg                             Länge: 17,5 km

– WaldWasserLäufer-Weg                  Länge: 10,7 km

– Wasser-Erlebnispfad                        Länge: 4,2 km

 

Ich erwanderte am 25. April den "WiesenTäler-Qualitätsweg", mit rotem Bollenhut gekennzeichnet. Er führt überwiegend auf naturnahen Pfaden von Unterkirnach nach Oberkirnach und in weitem Bogen zurück. Schöne Ausblicke, Waldeinsamkeit und einige historische Sehenswürdigkeiten oder Plätze  und der Blick auf stattliche Bauernhöfe machen die Tour zu einem besonderen Wandererlebnis.

Die Verpflegung muss coronabedingt mitgenommen werden, ansonsten gibt es in Unterkirnach Einkehrmöglichkeiten.

Gehzeit: ca. 4,5 Std.

 

Am 5. Mai war ich auf dem "WaldWasserLäufer-Weg" unterwegs. Bei dieser Tour überzeugen die wunderbaren weichen Waldpfade und die Highlights am Weg: die Ruine Kirneck, der Blick auf das ehemalige Kloster Maria Tann, das Wildgehege Salvest, das Ganter-Denkmal, die Romäus-Quelle und die Täfeletanne mit ihrer Historie.

Wählt man die Route über den Ausblick "Rossacker" zeigt sich dem Betrachter der Ort Unterkirnach in seiner ganzen Größe.

Gehzeit: 3 Std.

 

Empfehlung: 

Eltern mit kleinen Kindern sei der "Wasser-Erlebnispfad" "Wie wohnt Wasser?" empfohlen (allerdings nicht kinderwagengeeignet). Kinder können dabei viel Wissenswertes über das Wasser erfahren. Außerhalb der Corona-Einschränkungen lässt sich das Wassererlebnis mit dem Besuch der Spielscheune verbinden. 


24  Entlang des jungen Neckars

(Streckenwanderung)

Startpunkt dieser Tour ist der Bahnhof in Schwenningen. Bereits hier weist das blaue "N" , Wanderzeichen des Neckartalwegs, zu einem kleinen Bach, der gerade von einer Fülle von goldgelben Sumpfdotterblumen gesäumt wird. Etwa 2 km führt der Weg asphaltiert direkt entlang des jungen Neckars bis er an einer Brücke in einen Wiesenpfad übergeht. Stets dem Zeichen folgend erreicht der Wanderer den Bahnhof Trossingen. Ab hier ist die Wanderung als  "Paradiestour Neckartäle" ausgezeichnet. Man wandert z.T. auf einem Hangweg, unter sich das fließende Gewässer, nach Deißlingen. Die Neckarhalde ist botanisch für den im Frühsommer blühenden Türkenbund bekannt. Bis Deißlingen hat sich der Bach aus Schwenningen längst in einen kleinen Fluss verwandelt.

In Deißlingen-Mitte steigt der Wanderer in den Ringzug (R3) und fährt zurück nach Schwenningen. Der Zug fährt jede Stunde um ’56 Uhr. Fahrpreis: 4 Euro. / Streckenlänge: 14 km / Gehzeit: ca. 4 Std. (Veronika Keller)


Wutachrenaturierung und Schluchtensteig – eine Zwischeninformation Stand 8. Mai 2021

Nach den ergiebigen Regenfällen der letzten Tage schießt eine recht braune Brühe durch das Bett der Wutach. Die neuen Seitenarme und Tümpel haben schon klareres Wasser. Am Freitagabend war ein großer Schwarm Rauchschwalben dabei die neuen Futter- und Bademöglichkeiten an der Wutach zu beschauen. Ein Blesshuhn erkundete die Möglichkeiten des grössten Tümpels gleich nach der neuen scharfen Kurve hinter dem Sportplatzgelände.

Wie uns vom Regierungspräsidium mitgeteilt wurde, sind die großräumigen Umgestaltungsarbeiten abgeschlossen. Dabei wurde festgestellt dass ca. 3000 m³ Kies nicht verbaut werden konnten, da sie zu „schluffig“ waren. Die Abfuhr hätte 50.000 Euro gekostet, weshalb man eine Firma gesucht hat, welche diesen Kies verwerten kann. Ein Interessent wurde gefunden und in den nächsten 2- 3 Wochen sollte das Material wegtransportiert werden. Danach wird die Firma Schleith den Weg fertig zu stellen. Dieser ist vor allem im unteren Bereich für einen zertifizierten Radweg noch recht „verbesserungswürdig“. Zum Abschluss der Renaturierung soll dann eine Fachfirma die momentan noch in Haufen liegenden Wurzelstrünke und Baumstämme in das Bett der Wutach und in die neuen Seitenarme einbauen. 

Wenn der Radweg fertig gestellt ist, werden wir bei einem Vor-Ort-Termin entscheiden, ob wir den Schluchtensteig gleich wieder markieren und freigeben können oder ob die Umleitung über die Schweiz bis zum Herbst bestehen bleiben muss, bis alle Arbeiten abgeschlossen sind. 


23  Wanderparkplatz Wutachflühen-Buchberg-Schleifenbachtobel-Blumberg-Schinkenstation-Epfenhofen-Fützen-Obere Flühen.
17 km/5 Stunden.

Am 03. Mai 21

Helmut und Rainer  


22  Rundwanderung im oberen Hotzenwald

Reine Gehzeit ca. 3,5 Std., leicht. Die komplette Wanderung ist durchgängig vom SWV markiert, Wegweiser SWV (WW) beachten.

Parken und Start direkt beim Klausenhof (z. Z. geschlossen) in Großherrischwand. Vom Klausenhof folgen wir der gelben Raute nach Schellenberg (WW), Kapelle St. Wendelin offen. Dann über Kreuzbuche (WW) zum "Wehrhalder Kreuz" .(WW) Von dort zur "Murgquelle" mit interessanten Informationstafeln zur Murg, Murgtalpfad und Hotzenwald. Weiter zum "Steinernen Kreuz" dann zum Gugelturm (WW) beachten. Bis zum Gugelturm ca. 2 Std. Gehzeit, sehr schöner Rastplatz mit Aussichtsturm (Alpensicht!) und Kiosk. Dann auf dem Hotzenwaldquerweg nach Giersbach, hier Richtung Singele (WW) und zum Giersbacher Moor durch das sich die junge Burg schlängelt. Ab (WW) Singele zurück nach Großherrischwand.

(Max Bühler)


21  Wutachflühen frisch gepflegt und gehegt

Die Wutachflühen präsentieren sich derzeit  im prächtigen Frühjahrskleid und werden bereits von Wanderern häufig begangen. Beim jährlichen Arbeitseinsatz zum Saisonauftakt sorgte der Schwarzwaldverein Stühlingen um Wegewart Gerhard Kehl dafür, dass die schmalen Pfade frei von Laub und Geröll sind. Der Trupp nahm auch die weiteren allgemeinen Ausbesserungsarbeiten in Angriff. Zuvor hatte der Blumberger Förster Patrick Egle seine Waldarbeiter angewiesen, dass die großen Bäume, die die Wege versperrt hatten, zersägt wurden. Einen neuen Anblick bietet der „Friedrichsblick“. Für diese untere Aussichtsplattform am Schluchtensteig hat die Stadt Blumberg ein neues Geländer finanziert, das die Firma Robert Tritschler aus Blumberg-Fützen umgesetzt hat.

Schon im letzten Jahr unterstützte die Firma Arbeiten am steilen Pfad vom Spielplatz im Pfaffenholz hinauf zum Grimmelshofer Flüheblick. Hier spendete der örtliche Schmiedebetrieb von Harald Blattert den größten Teil der benötigten Materialien. Die Schweißarbeiten hatte Klaus Gut aus Fützen übernommen. Gleichzeitig waren Markus Blattert und Daniel Kaiser mit Gerhard Kehl im Großeinsatz. Hier gilt es darauf hinzuweisen, dass dieser bei den Grimmelshofern beliebte, im oberen Teil sehr steile Weg, nicht zum Wegesystem in Verantwortung des Schwarzwaldvereins gehört. Er ist deshalb auch nicht mit der gelben Raute markiert. Wer sich trotzdem hinauf zum aufwändig sanierten Aussichtspunkt begibt, wird mit einem herrlichen Blick aufs Dorf und ins Wutachtal belohnt. 


20  Zum Mettmastausee

Wir nutzten den Wanderparkplatz zwischen Hürrlingen und Buggenried. Dort quert der Wanderweg die Straße und führt vorbei an einem (privaten!) idyllisch gelegenen Weiher hinunter ins Mettmatal. Bald trifft man auf den Standort „Mettmastausee“. Am linken Ufer wanderten wir hinunter zur Staumauer. Auf dieser ging es auf die andere Seite und dann nach rechts weiter an der Mettma entlang bis zur Lochmühle. Nun galt es bis nach Riedern am Wald aufzusteigen.

Der markierte Wanderweg führt durchs Dorf und dann via Sägebächleweg zum Ausgangspunkt zurück. Wer die dringend empfohlene Wanderkarte lesen kann, findet mit Hilfe von Feldwegen gute Abkürzungsmöglichkeiten. Dauer ca. 3,5h.

(Jutta Binner-Schwarz)


19  Ein Klassiker: Schwaningen – Lembach – Dillendorf – Schwaningen

Der Rundweg ist mit der gelben Raute markiert, unterwegs zeigen Standortwegweiser die Richtung. Am Schwaninger Friedhof vorbei geht es hinauf zum Wald und dann auf einem schönen Wanderweg nach Lembach. Vom Dorf aus gilt es auf ruhigen, aber geteerten Sträßchen hinauf auf die Hochebene und dann wieder hinunter nach Dillendorf zu wandern. Wir durchqueren das Dorf und wenden uns am Friedhof links wieder Richtung Schwaningen. Kurz vor dem Ort kommt man an der Dobelhütte vorbei. Man kann aber auch den kürzeren, unmarkierten Wiesenweg nehmen.

Dauer ca. 3h – 3,5h.  (Jutta Binner-Schwarz)


18  Vulkantour  Hohenstoffeln

Von Binningen aus ist die Tour zum Hohenstoffeln gut ausgeschildert. Wir empfehlen einen kleinen Abstecher zum Basaltsteinbruch, bevor es hinauf zum Doppelgipfel geht. Auf dem Südgipfel (832m) befinden sich die Reste einer Burg. Der Nordgipfel (844m) mit dem Gipfelkreuz bietet einen schönen Blick auf den Randen und den Schwarzwald. Der nahe Hohenhewen grüßt herüber!

Bei klarem Wetter bietet sich oberhalb des Sennhofes ein unvergleichlicher Blick auf den Bodensee und die Alpenkette. Hier lohnt sich eine Rast, dann folgen wir dem Rundweg zurück nach Binningen.

350 hm, etwa 3h – Verlängerungen sind möglich! (Jutta Binner-Schwarz)


17  Im deutsch-schweizerischen Niemandsland zwischen Eberfingen und Eggingen

Unsere letzte Wanderung: Startpunkt war Eberfingen an der Bundesstraße bei der Abzweigung nach Hallau. Wir nahmen den Waldweg rechts Richtung Eggingen, dabei orientierten wir uns an keinen Wegweisern, sondern wechselten auf höher gelegene Waldwege bis auf Höhe des Kamms. Das Tolle an der Wanderung war, dass wir nie genau wussten, ob wir jetzt in der Schweiz oder in Deutschland waren. Aber wir hatten eine schöne Sicht zuerst auf Eggingen, dann auf Eberfingen. Sehr interessant waren auch die freigelegten Muschelkalk-Formationen, die die Schweizer auf einem Hinweisschild beschreiben. Jede Menge entwurzelter Bäume mit teilweise bizarren Wurzelbildungen oder Baumstümpfe voller Baumpilze und Pfade mit so vielen Veilchen. Nach 2 1/2 Stunden waren wir bester Laune wieder am Ausgangspunkt zurück. (Blanka Bleil mit Gudrun und Brigitte)


 16  Frühlingswanderung am Eichberg

 Im Augenblick ist es ein herrliches Naturerlebnis, in Laubwäldern zu wandern. Das Wachsen und Blühen auf dem Waldboden zeigt sich in großer Vielfalt. Teppiche von weißen Buschwindröschen, dazwischen Polster mit blauen Veilchen, gelbe Schlüsselblumen, Leberblümchen und Huflattich bezaubern den Wanderer auf dem "Eichbergweg".

Gut ausgeschildert erreicht man von Riedböhringen oder der Jeiss-Hütte aus den Eichbergstutz. Hier sollte man sich genug Zeit lassen, um den Blick von ganz oben zu genießen. Dem Ostweg (rotschwarze Raute) folgt man bis zur "Kreuzung Kapellenweg" und biegt danach links ab bis zur "Waldeleinkreuzung". Hier wählt man je nach Startpunkt den Weg aufwärts zur Jeiss-Hütte oder den Richtung Riedböhringen (Parkplatz an der Schule).

Weglänge: ab Riedböhringen 10 km; ab Jeiss-Hütte 7 km

Als ich diesen Weg am Samstag ging, brachte ich eine erste Frühlingsernte mit: eine Tüte voller Kräuter mit  Bärlauch, junge Brennnesseln, Giersch, Scharbockskrautblätter und -blüten, Gänseblümchen. Das alles wurde zu einer grünen Suppe und zu Salat verarbeitet. (Veronika Keller)


15 Um Häusern herum
Häusern-Windberg-St.Blasien-Lehenkopf-Urberg-Albstausee-Höchenschwand-Häusern.

20 km – 730 HM – 5 1/4 Std. incl. Pausen.

(Helmut Burger/Rainer Borsoi)


Kooperation mit der Grundschule Weizen: Wissenswertes rund um die Ziegelhütte

Mit den Kindern der Klasse 2 wanderten wir durch den Schinderwald hinauf zur Tongrube im Wösterholz. Die präsentiert sich derzeit als kleiner See, denn die Tonschicht hat sorgt dafür, dass die winterlichen Regen- und Schneefälle noch nicht in Vergessenheit geraten. Hier nahmen wir an verschiedenen Stellen Erdproben, die wir dem an der Ziegelhütte  postierten Gerhard mitbrachten. Dort landeten wir, nachdem wir dem beschwerlichen „Leimweg“ der Stühlinger Ziegler nachgespürt hatten. Nach Informationen zu den historischen Zieglern zeigte uns Gerhard, wie verschiedene Tonarten aufbereitet und vermischt wurden. Dafür legten die Kinder selbst Hand an. Ein weiterer Versuch mit Ton aus dem Wösterholz erklärte uns, warum dort oben derzeit ein See zu sehen ist. Des Weiteren galt es verschiedene Ziegel und Bodenfliesen zu bewundern. Dazu gehörten römische Bruchstücke, mit Handabdrücken versehene Exemplare aus dem Stühlinger Städtle, Feierabendziegel und ein glasiertes Kunstwerk von Gerhard. Zum Schluss zeigte er uns, wie man einen Ziegel schlägt und zwei Kinder durften ihn mit ihren Handabdrücken stempeln. Sobald wieder Unterricht möglich ist, werden alle Zweitklässler mit ihrer Lehrerin Frau Schnitzer selbst Ziegel schlagen. Großes Lob an die Mädchen und Jungen, die die 7km lange Wanderstrecke problemlos zurücklegten und nebenbei noch fröhlich plauderten und Frühblüher erklärten. Einen Abstecher zur Wolfsgrube haben wir natürlich auch gemacht!


Frühjahrsputz auf den Wanderwegen

Wegewart Gerhard Kehl und das Vorstandstrio strahlten um die Wette, weil die große Anzahl von Helferinnen und Helfern gleich mehrere Einsatzorte ermöglichte. Einen Schwerpunkt bildeten natürlich wie geplant die Wutachflühen, wo die Wege von coronagerecht gebildeten Teams ausgebessert und vom Laub befreit wurden. Zusätzlich wurde in Stühlingen unter anderem im Ruckwald und im Schinderwald kräftig in die Hände gespuckt und viele Arbeiten umgesetzt. Ein geschicktes Duo kümmerte sich um den Wanderweg bei der Kuhhalde zwischen Weizen und Blumegg-Weiler. 

Belohnt wurden alle mit schönen Naturerlebnissen. Viele Frühblüher sprießten, der zinnoberrote Becherling leuchtete und der Bärlauchgeruch machte Appetit. Sabine begegnete sogar, wie es sich im Grimmelshofener Gebiet gehört, einem echten „gäle Molle“. Danach gab es ein Abstands-Vesper. Übrigens: Der jüngste Helfer war elf Jahre alt und kam mit Opa und Onkel, der älteste knapp über 70. Und für einen ganz Weitgereisten bot der Arbeitseinsatz den Anlass für einen ersten Aufenthalt in den Flühen. Noch einmal herzlichen Dank an alle!


14  Frühlingswanderung mit Weit- und Tiefblicken

Start: Campingplatz Gurtweil. An der Schlücht entlang via Gutenburg mit der gelben Raute hinauf zur Sebastianskapelle und weiter zur Alpenblickhütte. Herrliche Rundumsicht! Alpen, Jura und Schwarzwald grüßten aus der Ferne. Abstieg nach Aichen, am Gasthaus Löwen vorbei auf dem steilen Sträßchen hinunter Richtung Witznau. Schild und Standortwegweiser führen auf den spektakulären Hutpfad, der zum Mittelweg gehört. Er windet sich entlang der Schlüchttalhänge und bietet jetzt während der laublosen Zeit beste Aussicht auf die Felsformationen, aber auch zur Witznau, nach Dietlingen und später nach Weilheim. Einige Baumstämme wollen überwunden werden, Bärlauch duftet, Bäche sprudeln. Winziger Wermutstropfen: Nach dem Hutpfad muss man ein kleines Stück nach rechts auf der Landstraße gehen, um nach Gutenburg hinunter und zurück auf die bekannte Strecke nach Gurtweil zu kommen. Mit Pausen waren wir 4,5h unterwegs. (Jutta Binner-Schwarz)


13  Mindelsee und Bodanrück.

Aussichtsreiche Rundwanderung zum Mindelsee und über den Bodanrück, zwischen Zellersee und Überlingersee.

Ausgangsort Möggingen, 20 km, 5 1/4 Stunden einschl. Pausen.

(Helmut Burger und Rainer Borsoi)


12  Auf den Badberg

Wer Pfingsten 2018 mit auf der Kaiserstuhl-Tour des Schwarzwaldvereins war, wird sich erinnern, daß alle außer mir statt den Schlußweg über den Badberg doch lieber gleich in die Straußenwirtschaft gegangen sind. Den eigentlichen Höhepunkt der Rundtour hatten wir also ausgelassen. Wer diesen in diesem Frühling nachholen will (vom Vogelsangpass bei Bötzingen aus), sollte dies unter der Woche tun (coronabedingt dürfte da am Wochenende zu viel los sein) und etwas naturkundliche Neugier und Lust (Oh!, all diese wärmeliebenden Pflanzen! Ah! diese Reptilien!) mitbringen, um "la motte", den Badberg im letzten Sinne von Johann Leonhard Frischens Passagers-Wörterbuch von 1755 im submediterranen, vulkanischen Umfeld überhaupt richtig genießen zu können.  (A. Mahler)


11  Vom Kalten Wangen zur Küssaburg

Vom Parkplatz Bergscheuerhof auf gut markierten Wegen, vorbei am Grießener Fernsehturm, zur Küssaburg.

Auf dem Rückweg lohnt es sich, den Parallelweg zu nehmen, nicht zuletzt deshalb, um einen Blick auf den wunderbar gepflegten Alkenhof zu werfen. Insgesamt 15 km. 10.03.2021.

(Brigitte & Rainer Borsoi)


10  Rundweg Wutach, z. B. vom Napoleon aus

Wenn man auf deutscher Seite den Schluchtensteig nimmt (soweit möglich) und sonst über die Halden steigt, die zum Teil aufgeschüttet, zum Teil abgetragen wurden, hat man ein sehr gutes Bild wie das renaturierte Areal der Wutach zwischen Stühlingen und Weizen einmal aussehen wird. Ab dem Weizener Steg führt die meiste Zeit ein kleiner Pfad direkt an der Wutach entlang, von dem aus man alles auch nochmal eindrücklich sieht. Und von dem aus man am Schluss durchs Märzenbecher-Gebiet kommt bevor man wieder nach Deutschland abbiegt. Ein ca. 2stündiger Spaziergang, wenn man sich zwischendurch auch Zeit nimmt, um die frühlingshafte Vegetation zu bewundern und am Cholplatzweiher nachzusehen, ob schon Froschlaich da ist. Biber und Eisvogel haben sich durch die Bauarbeiten an der Wutach nicht vertreiben lassen. Ersterer hat auf beiden Ufern seine Spuren hinterlassen. Letzterer flog vorbei, aber zu schnell für ein Foto. (Antonia Kramer-Diem)



Winterliche Wandertips

Die Wegverhältnisse für diese Vorschläge sind ganz vom Wetter abhängig und können täglich wechseln. Also Vorsicht!  Jeder muss selbst entscheiden, was er sich zutraut. Bei Eis und Schnee sind gebahnte breite Wege die ungefährlichsten. 

 

1  Schlossrunde – der Klassiker

Wir sind vom Friedhof aus via Hochbehälter Richtung Schloss hinauf gestiegen. Da es hier keinen Wanderweg gibt, querten wir die Wiese hinauf zum Waldrand. Dort führt ein Weg entlang, der später auf den bekannten gelbe-Raute-Pfad trifft. Ihm kann man bis zum Standort Ruckwald folgen und dann nach links hinunter Richtung Städtle abbiegen. Wer nicht so lange unterwegs sein will, kürzt ab, indem er schon früher den unübersehbaren Hohlweg nach links unten nimmt. 

Natürlich ist die Runde auch auf dem klassischen Wanderweg  vom Kloster hinauf zum Schloss möglich. (Jutta Binner-Schwarz)


2  Auf dem Schlossberg bzw. Wachtbuck an der Verbindungsstraße Stühlingen-Mauchen

Nachdem man auf der K 6509 vom Stühlinger Schloss aus mit dem Auto kommend den kurvigen Mauchener Tobel wieder verlassen hat, liegt linker Hand nach wenigen Metern einer kleiner Parkplatz. Entweder geht man von hier aus direkt den Feldweg Richtung Süden oder läuft ein Stück der Straße entlang weiter zum Feldkreuz rechter Hand. Hier mündet ein Verbindungsweg, der eine mehr oder weniger lange, bequeme Runde  auf der Höhe ermöglicht. Einfach auf die Feldwege achten und selbst entscheiden, welcher lockt. Mit etwas Glück erfreut uns hier oben der Blick auf die Alpenkette. (J. B.-S.)


3  Runde oberhalb von Wangen

Ausgangspunkt ist der Parkplatz „Oberholz“, also kurz bevor die Landstraße 169 den Dünnsteig nach Wellendingen runterführt. Von dort aus führt ein gelbe-Raute-Weg hinunter nach Unterwangen. Am Bolzplatz geht es Richtung Sparrenberg. Beim Anwesen Schultz kann man der Markierung folgen oder die kleine Straße rechts nach oben nehmen. Nach dem Wegkreuz stößt man wieder auf den bekannten Weg. Bei Schnee sind Stöcke empfehlenswert! (J. B.-S.)


4  Die allseits bekannte Schinderwaldrunde mit neuen Infoschildern

Als Ausgangspunkt ist der Rewe-Parkplatz oder der Parkplatz gegenüber dem Industriegebiet (Gemarkung Roßlauf) geeignet. Vom letzteren aus sieht man schon das erste weiß strahlende Schild mit Kurz-Infos über den Schinderwald. Wir gehen bis zur Wolfsgrube, biegen dann links ab und marschieren eben weiter bis rechter Hand der pittoreske Pfad abzweigt, der vorbei am Maiplatz auf die Höhe führt. Oben angekommen (beim Maiplatzinfoschild), wenden wir uns scharf links (also nicht Richtung Umsetzer) bis zur Kehrschlaufe des Fahrweges, treten dort ins Offene auf den Grenzpfad (auch hier ein Infoschild). Dann rechts weiter auf dem Grenzpfad bis zum Wanderschild Merkedel. Dort die Abzweigung Richtung Ziegelhütte. Entweder wir bleiben auf dem Wirtschaftsweg bis zur Ziegelhütte und dann vorbei an der Stellfalle der Wiesenwässerung Richtung Parkplatz zurück. Oder – falls uns der nahe Lärm der B 314 zu sehr nervt – zweigen nicht lange nach der Merkedel-Orientierung rechts in den schmalen Pfad ab, der uns weiter oben zur Wolfsgrube zurückführt, verpassen dann aber zwei Schilder-Infos. Der winterliche Reiz der Tour: Durchblicke zwischen den Bäumen, Farbenpracht ungenießbarer Pilze (etwa irgendein Porling oder Blättling) oder eben auch ein nebelverhülltes Stühlingen – die Stadt will ja nicht immer gesehen werden, auch wenn man ihr nahe ist. (Andreas Mahler)


5  Auf den Kalvarienberg über’s Weilertal

Weilertalstraße, dann nach dem Schwimmbad Weilertagweg rechter Hand der blauen Raute folgend, leicht ansteigend. Etwa auf Höhe des Weilertalhofes zweigt ein schmaler stiller Pfad rechts ab, der etwas Trittsicherheit erfordert und bergan auf die Kalvarienberghöhe führt. Am Waldrand oben entweder dem Waldsaum folgen und auf offiziellem Pfad bleiben. Bei geschlossener Schneedecke kann auch querfeldein abgekürzt werden und visiert etwa den Baum mit Bank an, nahe der Verbindungsstraße Schwaningen-Stühlingen. Auf dieser durch die Kalvarienberghöfe zurück mit gelber Raute, die einen in den Stadtkern zurückführt. Auch bei nebligen oder trüben Wetter schön. (A. M.)


6  Mauchener Winterrunde

Vorbei an Petras Lädele nahe der Kreuzung im Dorf folgen wir der gelben Raute Richtung Obermettingen. Vor dem letzten Haus auf der letzten Seite geht es rechts hinauf zum Wald. Die Markierung führt uns zunächst auf einem breiten Forstweg, dann auf einem rechts abzweigenden schmaleren Weg direkt zu den „Franzosenkreuzen“. Dort informiert nun eine der neuen Texttafeln über die im Volksmund „Steinechrüzli“ genannten Gedenksteine. Sie erinnern an die Ermordung von drei französischen Soldaten während der napoleonischen Kriege. Genauere Informationen gibt es vor Ort per QR-Code oder auf unserer Website unter dem Button „Schilder-Infos“. 

Weiter geht es, angeleitet durch die gelbe Raute, hinauf zur „Mauchener Blockhütte“ im Großholz. Dort wandern wir nach rechts auf dem Bettmaringer Verbindungsweg. Schon bald zweigt rechterhand ein Feldweg ab. Ist er bei Schnee begehbar, ist dies der schnellste Weg hinunter ins Dorf. Gibt es hier keine Fahrzeugspuren, laufen wir weiter bis zur nächsten Möglichkeit, um nach rechts abzubiegen und die „Großholzäcker“ zu überqueren. Von hier eröffnet sich ein schöner Blick auf den Randen und mit etwas Glück auf die Alpenkette. Wenn wir auf einen oft sogar geräumten Verbindungsweg stoßen, wenden wir uns nach rechts und kommen so wieder hinunter nach Mauchen. (Jutta Binner-Schwarz)


7  Von Dillendorf zum Hunnenfeld

Unser Weg beginnt an der Bushaltestelle in Dillendorf. Von dort führt uns die gelbe Raute nach links aus dem Dorf heraus in ein stilles Tal. Fahrzeugspuren erleichtern das Laufen im Schnee, es geht sanft bergauf. An einer Kreuzung mit einem auffälligen „Hauptweg“-Schild gehen wir geradeaus. Vorsicht: Die Markierung versteckt sich etwas unter Zweigen und man ist versucht, dem „Hauptweg“ zu folgen. Schon bald verlassen wir den Wald und kommen auf der Höhe beim Standort „Hunnenfeld“ an. Hier geht es auf dem Wanderweg, der ein Sträßchen ist, nach rechts Richtung „Birkle“ und „Langer Haag“ wieder nach Dillendorf. Der Rundumblick ist fantastisch und die recht ausgeräumte Hochfläche präsentiert sich im Winterkleid von ihrer schönen Seite. Der verschneite Randen leuchtet herüber und schon bald grüßt von weitem sogar der Röschenhof. Im Tal empfangen uns die stattlichen Häuser von Dillendorf. (J. B.-S.)


8  Im winterlichen Hallau den Frühling schon schauen

Wer atmosphärisch eine Abwechslung zu Stühlinger Umgebung will, gehe in den Hallauer Rebhängen spazieren. Vom Hallauer Berg hinunterkommend am besten beim Rastplatz parken oder – wenn verpasst – auch bei der Kirche. Am Rastplatz zeigt eine Übersichtskarte drei Weg-Varianten, die man gehen kann: einen kurzen Meditationsweg, einen Der Natur auf der Spur-Pfad und einer In vino veritas-Route. Mit den drei Möglichkeiten kann wegkombinatorisch improvisiert werden. Die Reben sind teilweise schon geschnitten und verheißen vorfreudisch die wärmere Jahreszeit – wenn man denn inwendig das überhaupt will. (A. Mahler)


9  Renaturiertes Wutachbett zwischen Weizen und Stühlingen nimmt Konturen an

Das erstes Hochwasser der Wutach Ende Januar/Anfang Februar hat auf der frisch mit Baggern geformten deutschen Flußseite erste Eindrücke hinterlassen. Manche Stellen wirken noch rohbaumäßig, doch der Fluß hat bereits den neugeschaffenen Seitenarm geflutet und Areale komplett überschwemmt, die vorher begehbar waren. (A.M.)