Durch den sagenumwobenen Ruckwald am 23. Januar 2022

Trockenes Wetter mit angenehmer Temperatur für eine Winterwanderung waren die besten Voraussetzungen für die von Max Bühler geführten Tour zwischen Schür, Ruckwald und Eberfingen. Auf meist schmalen Pfaden bewegte sich eine Riesenschlange von 29 Teilnehmern zunächst zum ehemaligen Standort des "Pavillons" und dann weiter zum Schloss. Dort erzählte Max einiges aus der Geschichte des Stühlinger Wahrzeichens und gab die Sage vom Messerturm zum Besten. Am Standort "Ruckwald" erweckte er das "Ruckwibli", eine Sagengestalt aus dem Schweizerkrieg um 1499 zu neuem Leben. Im Wissen, dass eine so große Gruppe von gestandenen Männern und Frauen einem "Ruckwibli" trotzen könnte, zogen alle weiter Richtung Eberfingen. An der Kapelle gab es nochmals einen Halt mit Informationen. Nach einem kurzen Anstieg gelangten die Wanderer zu den "Judenlöchern", in denen sich, so die Sage, einst Juden versteckt hielten. Bald darauf ging’s bequem weiter zurück zur Schür.

Mit einem Dankeschön an Max aber auch an die disziplinierte Wandergruppe traten die Teilnehmer den Heimweg an.


Wander-Auftakt zwischen den Weinberghütten in den Hallauer Rebhalden am 09. Januar 2022

Die erste Wanderung des Jahres 2022, die Gerhard Schwarz in den Hallauer Weinbergen führte, war eine aprilige Winterangelegenheit. Vom opaken Grau in Grau über Schneefall, Sonnenschein, Himmelsblau bis zur neblichten Verschleierung gab’s alles über kontrastreichen Rebstockhalden. Die Luftschaft änderte sich minütlich von einem Extrem ins andere und damit schönste Perspektiven. Ein gutes Dutzend Wanderfreudige hatten sich eingefunden für die zweieinhalb Stunden durch die Hallauer Weinreben von der Bergkirche aus, und niemand hat’s bereut das sonntagnachmittagliche Kanapeeleben für diesen wechselvollen Gang eingetauscht zu haben. Ein verheißungsvoller Saisonauftakt für den Schwarzwaldverein also.


Heimatpflegeprojekt Mattenbrunnen

Engelbert Klösel, Fachwart Heimatpflege, ist derzeit dabei, gemeinsam mit einem hochmotivierten Team den Mattenbrunnen zu restaurieren (siehe auch Rubrik Denkmal-Arbeit). Am 18. Dezember lockte mich die Dezembersonne in die Richtung alte Bundesstraße. Dort traf ich am Tatort überraschenderweise auf ein fröhliches Kleeblatt, das wieder einmal einige arbeitsame Stunden beim Mattenbrunnen zugebracht hatte. Den Grund für die gute Laune von Berthold, Engelbert, Wolfgang und Siegfried konnte ich bestens verstehen, ist doch der verwunschene Platz dabei, sich in eine sehr schöne Anlage zu verwandeln. Im Gespräch waren sie voll des Lobs für den Bauhof, der das Projekt nach Kräften unterstützt. 

 

Herzlichen Dank seitens der Vorstandschaft für den Einsatz – auch an die, die an diesem Samstag nicht dabei waren! Wir alle sind gespannt, wie sich die Sache weiterentwickeln wird. Außerdem hoffen wir auf Informationen zur Historie des Objekts. Über den Stand der Dinge unterrichtet die Rubrik "Denkmal-Arbeit".