2019

3. Winterwanderung

Mehr als 20 unerschrockene Wanderer/innen hefteten sich am Sonntag bei Nieselregen an die Fersen der Wanderführerin Veronika Keller. Gestartet wurde in Oberwangen, um an der Mühle vorbei durch das Gewann Schanzholz Richtung Schwaningen zu gehen. Der Regen wurde heftiger, weshalb die Infos am Weg sehr knapp ausfielen. Von Schwaningen führte der Wachtweg steil aufwärts Richtung Lindenberg. Der vereiste, durch den Regen noch glatter gewordene Wanderweg musste mit Vorsicht begangen werden. Vom Röschenhof nahm die Gruppe den kürzesten Weg durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt. Mit Aussicht auf eine heiße Dusche und ein gemütliches Sofa trennten sich die Unermüdlichen. Ein Teilnehmer meinte: » Es gibt schönere Tage.«, womit er (hoffentlich) nur das Wetter meinte.


Kooperation Schwarzwaldverein- Grundschule Weizen

 

Passend zum Schuljahresmotto der GS Weizen „Wir sind sagenhaft!“ waren Veronika und ich mit den Kindern der Klasse 1 in Wangen unterwegs. Bei strahlendem Winterwetter marschierten wir in Unterwangen los. Unterwegs schlüpfte Veronika in die Rolle des „Hagele“-Geistes, der der Sage nach auf der anderen Talseite im Gewann „Hagele“ sein Unwesen trieb. Auf dem Sparenberg wurden wir von Familie Schulz mit Pfefferminztee und Keksen gastfreundlich empfangen. Das war außergewöhnlich, denn schließlich behauptet eine Sage, dass auf dem Sparenberg nichts zu holen sei. Anschließend bekamen wir das „Zauberloch“ gezeigt. Dabei handelt es sich um eine Erdspalte, aus der warme Luft strömt. Deshalb liegt ringsum kein Schnee. Herr Schulz erklärte uns, wie man sich hier etwas wünschen kann. Das war spannend! Weiter ging es hinauf zum Wald und dann via Wacht wieder hinunter nach Unterwangen. Auch die Erstklässlerinnen und Erstklässler sind wunderbar gelaufen und das, obwohl sie vorher noch nie mit uns unterwegs waren. Harr Machnik wird ihnen in der Schule noch vorlesen, warum man die Wangener Narren heißt. Und wer weiß, vielleicht denken sie sich gemeinsam eine Sage zum „Zauberloch“ aus.


2. Winterwanderung

Dreizehn wetterfeste Personen machten sich am Sonntag auf, um mit Gerhard und mir ein weiteres Stück Chläggi zu erleben. Die Autos blieben auf dem Parkplatz bei der Sibblinger Höhe Richtung Gächlingen. Auf dem Höhenrücken des „Lugmer“ marschierten wir bei dramatischen Wolken- und Lichtspielen zum Aussichtsplatz über Oberhallau. Alle Dörfer des Klettgaus lagen in unserem Blickfeld. Via Oberhallau wanderten wir im Tal zurück zum Anfangspunkt. Unterwegs informierte uns Reiner über die Schiessanlage, die wir passierten. Außerdem suchten wir in einem Lesesteinhaufen nach Ammoniten und Donnerkeilen.

 


Vogelbeobachtung am Klingnauer Stausee

Obwohl es in Stühlingen heftig regnete, machten sich sechs Unerschrockene mit unserem Vogelkundler Walter Blattert auf zum Klingnauer Stausee. Ziel waren die dortigen Wintergäste. Es hat sich gelohnt! Walter zeigte uns verschiedene Entenarten (Stock-, Löffel-, Krick- , Spieß- und Schnatterente), Zwergtaucher, Teichhühner, Grau- und Silberreiher, Gänsesäger, Blesshühner, Gebirgsstelzen, Haubentaucher und mehr. Auf einem nahen Feld futterten sich Graugänse durch. Besondere Aufmerksamkeit bekamen die hellen Kormorane, von denen wir jetzt wissen, dass es im Gegensatz zu den schwarz gefiederten Exemplaren Jungvögel waren. Absoluter Höhepunkt war das Schaufliegen des Eisvogels, der sich blauschillernd in unmittelbarer Nähe präsentierte. Übrigens: Weil es nach einiger Zeit aufhörte zu gießen, beschlossen wir sogar die große Stauseerunde zu laufen. Wanderwetter ist nämlich immer!