2019


Wandern im Reich von Wasseramsel und Eisvogel, 14. Juni 2019

Mit fünf Hortkindern und zwei Betreuerinnen machten wir uns auf, um nach den seltenen Wasservögeln und weiteren Artgenossen Aus-schau zu halten. Unterwegs galt es Puzzleteile zu suchen, die Gerhard schon am frühen Morgen entlang des Weges platziert hatte. Weil der Wizzemer Steg derzeit wegen Bauarbeiten gesperrt ist, wanderten wir auf der schweizerischen Seite der Wutach. Unterwegs entdeckten wir Stockenten, Eichelhäher und Bussarde. Ein Reiher  flog vor uns auf und wer fix war, erwischte einen kurzen Blick auf eine Wasseramsel. Auf dem Nagelfluhfelsen am Wasser ließen wir Stöcke schwimmen und erfrischten uns mit einer Wassermelone. Nach über zwei Stunden hatten wir es geschafft! Ein Lob an die Kinder, die alle richtig gut gelaufen sind!


After Work Walk in Eberfingen, 14. Juni 2019

Unser Juni-AWW führte uns nach Eberfingen. Als versierte Kenner von Dorf und Umgebung klinkten sich Ortsvorsteher Wolfgang Löhle und seine charmante „Vorzimmerdame“ Marlies ins Geschehen ein. 23 Personen machten sich auf, um das neue Feldkreuz zu besichtigen, zu erfahren, was es mit dem Meinrad-Grießer-Weg auf sich hat und den interessanten Werdegang des Politikers Anton Hilpert kennenzulernen. Dank des kurzen, aber mörderisch steilen Aufstiegs des Nordic-Walking-Trails durchs „Mörderhölzle“ landeten wir oben auf dem Berg. Ein frisches Lüftchen wehte und Wolfgang hatte eigens einen schemenhaften Blick auf die Alpenkette für uns bestellt. Wir genossen die schöne Landschaft, die reiche Flora und den in Eigenarbeit mit Rasengittersteinen ausgelegten Waldweg. Am Berghof Blatter erfuhren alle Genaueres über den Anbau der von dort stammenden köstlichen Herdöpfel. Via Wanderweg ging es hinunter ins Dorf, wo Wolfgang die neu renovierte Eberfinger Kapelle und den Friedhof vorstellte. Wir danken unserem OV-Joker für die vielen Infos!

Ein unterwegs geschehenes Malheur erwies sich glücklicherweise als harmlos.


Mit dem Lochheiri unterwegs, 10. Juni 2019

Wanderwetter ist immer und deshalb erlebte unsere fünfköpfige Wandergruppe am Pfingstmontag spannende Stunden im Wilderergebiet „Wolfsboden“ bei Blasiwald - Muchenland. Dabei schlüpfte Wanderführer Karlheinz Kandler vom Schwarzwaldverein Schluchsee in die Rolle des legendären Wilderers „Lochheiri” und erzählte dessen tragisch endende Geschichte mit Hilfe vieler interessanter Details. Am 26. Dezember 1867 war Heinrich Isele alias „Lochheiri“ von den Wildhütern des Großherzogs gestellt und hinterrücks erschossen worden. Kandler berichtete mit Blick auf die Originalschauplätze, welche Ereignisse diesem Mord vorangegangen waren. 

Gleichzeitig informierte Karlheinz fundiert über die Lebensweise des Rotwildes, das in der Region zu finden ist. Immer wieder galt es, dessen Spuren in Form von Fichten in „Bonsai“-Form zu entdecken. Die schöne Landschaft und der weite Blick nach St. Blasien erfreute ebenfalls das Herz. Zum Schluss durchwanderten wir noch botanisch hochinteressante Moorgebiete mit Trollblumen und Wollgras. Übrigens waren wir die meiste Zeit trockenen Fußes unterwegs! Das bisschen Regen konnte dem Wilderer und seinen Gefolgsleuten nichts anhaben.

 


schwarzwaldklassiker

Mit unserem Wanderführer Walter Blattert erlebten wir am Sonntag bei Kaiserwetter eine klassische Schwarzwaldtour. Vom Parkplatz in Neueck ging es am rauschenden Bach entlang hinunter zur Hexenlochmühle. Schilder informierten uns darüber, wie das Tal in früheren Zeiten ausgesehen hatte und warum. Nach einer Pause wanderten wir 23 weiter zum „Balzer Herrgott“. Der in eine Weidebuche eingewachsene Torso einer Christusfigur ist genauso bekannt wie der Fallerhof, den einige Fallerfans aus der Nähe in Augenschein nahmen. Wir anderen genossen den schönen Blick am Waldrand und staunten über die letzten Schneereste am Feldberg. Dann ging es zurück nach Neueck.


Wanderung am Kaiserstuhl

Eine von Wanderführer Hans Meier sehr gut ausgewählte Rundtour erwartete die 11 Wanderlustigen am Sonntag.
Von Kaiserstuhl in der Schweiz aus wanderte die Gruppe am Rheinufer entlang Richtung Rheinsfelden. Herrliche Ausblicke auf den Rhein boten sich vom schmalen Pfad aus.Sehr viel lauter als in Stühlingen nahmen die Wanderer den Fluglärm wahr. Zeitweise übertönte er das Vogelgezwitscher im frühlingsgrünen Laubwald.
Hans Meier hatte viele Infos zur Geschichte der Römer und der strategischen Absicherung der Schweiz parat und wie an verschiedenen Stellen auf versteckte und sichtbare Zeichen hin. So las er bei den Resten der »Römischen Warte Hard«, auch »Verfluchter Platz« genannt, die dazu gehörende Sage vor.Ebenfalls ging er auf die wirtschaftliche Bedeutung der Kieswerke in dieser Umgebung ein.
Nachdem das Dorf Zweidlen passiert war, ging es auf dem Höhliweg weiter über den Ämperg zum Leuechopf, wo einst eine stolze Burg thronte.Hier erwartete die Wanderer ein fantastischer Blick auf den Rhein und die Orte Hohentengen und Kaiserstuhl.Nun stiegen sie nach Weiach ab und gelangten auf ebenem Weg zurück nach Kaiserstuhl. Doch noch nicht genug! Hans führte die Wandergruppe zum Wahrzeichen des Ortes, dem 5stöckigen Wachturm.Beim Besteigen desselben hölten die Teilnehmer die letzten reserven hervor und stiegen die  v i e l e n  Stufen hinauf. Hier waren überall kleine Fenster angebracht und so konnte die Aussicht in alle 4 Himmelsrichtungen genossen werden.
Eine gemütliche Einkehr im Lokal »Wasserstelz« rundete den Wandertag ab.


Tag des Wanderns

Bereits zum zweiten Mal luden die Stadt Stühlingen und der Schwarzwaldverein zum bundesweiten Tag des Wanderns ein. Er stand unter dem Thema  „Geschichte(n) aus den Stühlinger Wäldern Teil II“ und führte zu den Spuren historischer Besonderheiten im Schinderwald. Bürgermeister Joachim Burger freute sich, 36 teilnehmende Personen begrüßen zu können. Dies zeige, dass großes Interesse an der Stühlinger Geschichte bestehe. Auch er war gespannt, den Schinderwald von seiner geschichtlichen Seite kennenzulernen. Die Wanderführung  übernahmen Jutta und Gerhard Binner-/Schwarz vom Schwarzwaldverein.

Zunächst war zu hören, dass ein Gewann „Schinderwald“ in Stühlingen gar nicht existiert. Das im Volksmund so genannte Gebiet heißt offiziell „Vordere Bücken“, „Hintere Bücken“ und „Geltel“. Woher also hat der „Schinderwald“ seinen Namen? Des Rätsels Lösung: Hier stand einst die „Wasenhütte“ des „Wasenmeisters“ und somit die offizielle Abdeckerei der Region. Verendete Tiere wurden mit dem Schinderkarren in den „Schinderwald“ gebracht. Diese Tatsache wurde auf der Wanderung ebenso thematisiert wie der jüdische Friedhof, von dem man nicht genau weiß, wo er sich befand oder die noch gut erhaltenen Wolfsgrube. Beim Umsetzer ging es um den „Maiplatz“ der Stadtmusik und den Blick aufs Städtle. Diesen empfahl schon „Woerl’s Reiseführer“ aus dem Jahr 1907. Die entsprechende Passage zum Luftkurort Stühlingen sorgte für allgemeine Heiterkeit. Weiter ging es auf den nahen Grenzpfad, wo das Kuriosum „Hostiz“ erläutert wurde. Ein Blick in die ehemalige Tongrube im „Wösterholz“ schlug schon den Bogen zur „Ziegelhütte“, wo einst die Stühlinger Ziegler ihre Ziegel schlugen. Sie hatten das Recht,  im Wösterholz, das auf Schleitheimer Gemarkung liegt, Ton zu graben.

Außerdem besichtigte die Gruppe im „Geltel“ den „Dreimärker“ von 1839. Der stattliche Grenzstein berichtet bis heute als sichtbares Zeichen vom Ende der „Hostiz“. Zum Schluss nahm die Wanderschar die kleine Anlage in Augenschein, die an die ehemalige, den Ertrag der Landwirte steigernde Sulzfeldwässerung erinnert. Dank SWV-Heimatpflegefachwart Engelbert Klösel und weiteren Helfern gibt es hier wieder einen Stellfalle und eine restaurierte Bogenbrücke aus Tuffstein. Zum Abschluss traf man sich in der Schür am Stadtgraben zu einem kleinen Imbiss. Dort konnte auch ein Stühlinger „Feierabendziegel“ in Augenschein genommen werden


After Work Walk

Der After Work Walk im Mai führte uns nach Grimmelshofen und streifte immer wieder Bauwerke der Museumsbahn. Wir starteten im Dorf und liefen via Weingarten hinauf auf den Berg. Unterwegs kamen wir am Bahnhof Grimmelhofen vorbei, den viele der zwanzigköpfigen Wanderschar nicht kannten. Andreas erzählte, dass die Jahre des Bahnbaus in Grimmelshofen eine  Blütezeit war. Nicht nur der Stockbergtunnel zählt zu den technischen Meisterleistungen der Bahnbauer. Oben auf den Feldern genossen wir den Blick zum Randen, zu Buch- und Eichberg. Ganz besonders wurde es am „Flüheblick“, dessen Weitsicht schlichtweg spektakulär ist. Da konnte selbst der lauschige „Zitrosenbuck“, den wir später besuchten, nicht mithalten. Über den Rastplatz „Pfaffenholz“ wanderten wir zur großen Eisenbahnbrücke und dann auf dem „Rollbahnweg“ zurück ins Dorf, wo wir knapp vor den ersten Regentropfen ankamen.


Ausflug zur Straussenfarm

18 Kinder und Erwachsene kamen mit zum Auflug auf den Steppacher Hof bei Blumberg. Dort wurden zuerst der Straußenahn mit seinem Harem im ersten Gehege angeschaut und wir hörten dass die Straußhennen im Sommerhalbjahr jeden zweiten Tag ein Ei legen. Dieses hat soviel Inhalt wie 25 Hühnereier zusammen. Um die Eier aus dem Gehege zu holen muss man ab und zu schon einen Trick anwenden, denn Strauße können nicht nur mit dem Schnabel empfindlich picken sondern haben vor allem sehr starke Beine die empfindlich treten können. Und man kann sich vorstellen wie stark diese Beine sind wenn man hört dass der Vogel sein Gewicht von bis zu 130 kg auf noch mit bis zu 60 kmh schnell bewegen kann. Danach ging es zu den 3 Wochen alten Küken, die aber leider wegen des schlechten Wetters nur hinter der Scheibe angeschaut werden konnten weil sie sehr empfindlich auf Nässe sind. Diese sehen sehr lustig aus mit ihren gemusterten Hälsen und den Rückenfedern die aussehen als hätten sie kleine Igelstacheln. Weiter ging es zu den einjährigen Straußen, von denen manche  etwas gerupft aussahen, auch weil sie zum Teil miteinander kämpfen.  Jetzt ging es zum Grillplatz wo Herr Kurz trotz Regen im Nu ein Feuer entfachte und über diesem dann den Inhalt eines Straußeneis zu Rührei verarbeitete. Und das wurde dann gemeinsam verspeist bevor man pappsatt vor der Heimfahrt noch im Hofladen einkaufen konnte.

 


Schluchtensteigopening

Ob es an den winterlichen Temperaturen lag, dass unser Wanderführer Gerhard Kehl mit drei unerschrockenen Frauen vorlieb nehmen musste? Pech für die, die sich abhalten ließen, denn nach kürzester Zeit war uns warm, sodass wir den frühlingsgrünen Wald in vollen Zügen genießen konnten. Vom Wizzemer Steg aus ging es via Seldenhalde nach Grimmelshofen, wo uns unser Basssänger in Empfang nahm. Auf unbekannten Pfaden führte er uns zum Grimmelshofer Bahnhof und weiter übers Spiegelhalder-Wegle hinauf auf den Berg. Unterwegs erzählte uns Gerhard interessante Geschichten über die früheren Gepflogenheiten der örtlichen Landwirtschaft. Wir wissen jetzt, wo einst in Grimmelshofen die Allmendwiesen waren, wo Wein angebaut wurde und wie Frauen und Kinder auf die Äcker zum Arbeiten kamen. Oben pfiff der Wind, wir aber freuten uns am Flüheblick über die atemberaubende Aussicht in die schöne Landschaft. Danach hatten wir uns unser Vesper im Pfaffenholz wirklich verdient! Über die Wutachbrücke wanderten wir später auf dem Schluchtensteig fröhlich und zufrieden zurück nach Weizen. Gerhard ließen wir in Grimmelshofen zurück, damit er auch noch seinem dritten Hobby, dem Musikmachen, frönen konnte.


Ausflug in die Merian-Gärten

18 Personen nutzten das Angebot der etwas anderen Mai-Wanderung mit dem Schwarzwaldverein. Und wir hatten Wetterglück. Zwar war es am Morgen noch recht kalt auf dem Bahnhof Lauchringen, aber bis wir in Basel ankamen war der Himmel strahlend blau. Nachdem die Hürde des Ticketschalters für den Bus geschafft war stand einem wunderbaren 1. Mai nichts mehr im Weg. In kleinen Grüppchen oder auch nur zu zweit streiften wir durch die verschiedensten Gartenteile. In voller Blüte stand das Rhododendrontal, einige Strauchpfingstrosen und frühlühende Clematis und Iris gab es ebenso zu bewundern wie schön bepflanzte Beete. Die Schilder im Apotheker- und Küchengarten wurden von etlichen genauestens unter die Lupe genommen und als man sich um 16 h für den Rückweg wieder am Eingang St. Jakob traf waren auch einige Schweizer Hosen und andere seltenen Tomatensorten von Pro Spezia Rara im Gepäck.


Wege-Einsatz

Insgesamt 10 Frauen und Männer folgten Gerhards Aufruf zum Einsatz an einem Wanderweg in Mauchen. Damit die historischen "Franzosenkreuze" besser zur Geltung kommen wurde ein Weg etwas verlegt damit er direkt daran vorbei führt. In naher Zukunft soll dann auch noch eine Tafel mit Informationen zur Geschichte hinzukommen. Zum Abschluß gab es eine Stärkung in Petras Lädele in Mauchen.


viele schulklassen zu besuch

Die Ausstellung „Ei, Ei, Ei! Ostern und mehr…“ lockte viele Klassen der Grundschule Weizen sowie der Hohenlupfenschule und der Realschule Stühlingen in die Schür. Dort  warteten nicht nur überraschende Objekte auf sie, sondern auch zwei ehemalige Lehrerinnen, die sie fachgerecht durch die Ausstellung führten.


Gelungene Zusammenarbeit mit der Stadt: Erzählzeit ohne Grenzen mit Charles Lewinsky!

Im Rahmen des Lesefestivals „Erzählzeit ohne Grenzen“ zog der bekannte Autor Charles Lewinsky sein Publikum im Handumdrehen in seinen Bann. Über 150 Personen, unter ihnen viele aus der Schweiz, waren gekommen, um bei uns in der Schür Auszüge aus Lewinskys neuem Buch „Der Stotterer“ zu hören. Zuvor stellte ihn Bürgermeister Joachim Burger in launigen Worten als „Könner auf vielen Gebieten“ vor. Gleichzeitig freute er sich, die von der Stadt organisierte Veranstaltung in unseren Räumlichkeiten quasi als Finissage  der Ausstellung „Ei, Ei, Ei! Ostern und mehr...“ abhalten zu können.Im Anschluss gab es einen Apero!


exponate "Ei, Ei, ei - Ostern und mehr"

Unsere Ausstellung gehört schon wieder der Vergangenheit an! Sie war von Erfolg gekrönt, denn sie wurde von unglaublich vielen Menschen besucht.

 Sie gliederte sich in folgende  Abteilungen:

1. Ostern als christliches Fest

2. Hunderte von alten und neuen Ostereiern /Osterhasen aller Art

3. Ostern im Erzgebirge und in der Lausitz (Exklusiv bestückt mit Exponaten der

    Sammlung von Matthias Sochor)

4. Viel Interessantes rund ums Ei

5. Geschichte der Kreuzwege Schwaningen und Stühlingen


frühling im schinderwald

Unter diesem Titel fand unsere  zweite Ausstellungswanderung statt. Mit Jutta und Gerhard erkundeten 43 Personen aus nah und fern das Stühlinger Naherholungsgebiet. Unterwegs erfuhren sie viele Details über die Historie des geschichtsträchtigen Gewanns. Gleichzeitig genossen sie die Frühlingsflora und den unvergleichlichen Blick vom Umsetzer hinüber auf Städtle und Schloss.


After Work Walk in Sachen Ostern

Unser erster Feierabendspaziergang der Saison führte uns mit Jutta und Gerhard nach Blumegg. Am Rosrank empfingen uns schon einige nette Blumeggerinnen, um sich mit uns auf die Socken zu machen. Wir genossen die Flachetappe durch den herrlichen Frühlingswald voller Buschwindröschen, Leberblümchen, Schlüsselblumen, Lungen- und Milzkraut. Die Flühenfelsen auf der anderen Talseite waren fast theatralisch von der Abendsonne beschienen. Die zwanzigköpfige Wanderschar zeigte sich begeistert vom ungewohnten Blick auf den Lunzifelsen, der im Abendlicht besonders schön leuchtete. Dann ging es ein Stück steil bergauf, bis wir den Wald verlassen konnten. Wieder staunten wir über die ungewohnte Sicht auf Eich- und Buchberg und den Randen. Ganz zart grüßte auch die Alpenkette. Noch versteckte sich Blumegg, dafür tauchte die untergehende Sonne die Felder in dramatisches Licht! Kurz darauf grüßte der Kirchturm von St. Benedikt, dem wir uns schnell näherten.

 Erstes Ziel war das Arma-Christi-Kreuz, das mit den an ihm angebrachten  Gegenständen den Leidensweg von Jesus am Karfreitag bildlich darstellt. Es stand vor der Flurbereinigung auf dem Blumegger Friedhof, wo sich noch heute ein weiteres, kleineres Exemplar befindet. Dann bewirteten uns Margit & Co mit köstlichem Eier- und Quittenlikör sowie feinem Blätterteiggebäck. Diese Blumeggerinnen sind immer wieder für eine Überraschung gut! Dankeschön! Wir genossen die Stärkung und stiegen dann in der Dämmerung hinunter zur Burg. Andreas Mahler berichtete uns von den Herren von Blumegg, die einst sogar in Freiburg Karriere gemacht hatten. Genaueres kann dank ihm seit kurzem auf der Homepage der Stadt Stühlingen nachgelesen werden. Es war schon fast dunkel, als wir in bester Laune und sehr zufrieden über die schöne Wanderung unsere Autos erreichten.  


schmucke Ostereier

Fast 50 Kinder stürmten die Schür, um mit uns „schmucke Ostereier“ zu basteln. Mit von der Partie waren auch viele Hortkinder. Zum Glück unterstützten uns vier Erzieher und Erziehrinnen sowie etliche Mütter nach Kräften. Mit Feuereifer gestalteten die Mädchen und Jungen verschiedene Ostereier und ein Osterglas mit Hase. Sie marmorierten, nutzten die Finessen der Serviettentechnik und malten mit Wasserfarben. Wer warten musste, bastelte währenddessen Osterkarten. Dank ausgeklügelter Logistik konnte am Schluss jedes Kind die richtigen Eier mit nach Hause nehmen.

Ein herzliches Dankeschön geht an Helge Handke vom Kreuz im Weizen, der für uns mehrere Hundert Eier ausgeblasen hat!


FLORISTIK IM FRÜHLING

Elf Frauen trafen sich mit Heidi Binner-Höfert, um in der Schür Frühlingskränze zu binden. Dafür hatte die Dettighoferin Berge von Material mitgebracht. Aus Weiden-, Birken- und Haselruten sowie Heidelbeerkraut entstanden individuell dekorierte Kränze mit natürlichem Charme.


Vogelstimmenwanderung

Immerhin 20 Frühaufsteher trafen sich - trotz Uhren-Vorstellung in der Nacht -um 6 h früh zur Vogelstimmenwanderung. Walter und Martin hatten eine schöne Strecke von Eggingen den Berg hoch Richtung Hallau und zur dicken Eiche ausgesucht.  Weide, Waldrand, Sumpfgebiet, Teich und somit Habitat vieler verschiedener Vögel wurde gestreift. Hören konnte man viele Vögel, sehen nicht ganz so viele. Aber immerhin zeigte sich eine Goldammer wunderschön. Zur Überraschung von Walter waren auch schon Singdrosseln da. Für Lachsalven sorgte Martin mit seinem vorgezogenen Aprilscherz. Im Bibergebiet hatte er seinen ausgestopften Biber deponiert den mancher im ersten Moment ungläubig bestaunte. Rund um den Teich hatten Frösche Unmengen von  Laichklumpen abgesetzt. Das wird demnächst ein anderes Konzert geben!


Vortrag Andreas Mahler: Wahnsinn und  Wunderheilung in Lausheim zwischen 1574 und 1806

Über sechzig Personen begaben sich am Mittwoch mit Andreas Mahler auf Wallfahrt für Geisteskranke zum Heiligen Nikolaus in Lausheim. Mit dem versierten Historiker tauchten wir tief in das Thema des beeindruckenden Vortrags ein. Seit 1574 soll in Lausheim ein wundertätiges Messgewand des Heiligen dazu gedient haben, Geisteskranke zu heilen. Beherbergt wurden sie und ihre Familienangehörigen im Pilgerhaus. Es waren viele Menschen, die bis 1806, dem Ende Wallfahrt, nach Lausheim zogen in der Hoffnung auf Hilfe und Heilung. Dies war alles andere als selbstverständlich, verschwanden doch die psychisch Kranken in großen Städten wie Paris über Jahrhunderte hinweg in den Gefängnissen, kleinere setzten sie im „Narrenhäusel“ Schimpf und Schande aus.  Wir hätten gern das Wunder-Messgewand ausgestellt, aber es befindet sich heute weit entfernt im österreichischen Museum für angewandte Kunst in Wien. Zum Trost hatte Andreas Mahler Fotos davon mitgebracht. Für ihn gab es nach einer guten Stunde voller Informationen, Anekdoten und philosophischer Überlegungen stürmischen Beifall.


frühlingstänze

Vierzehn begeisterte Tänzerinnen trafen sich mit Veronika Keller zum Tanzseminar in der Schür. Auf dem Programm standen verschiedene Frühlingstänze. Mit viel Freude wurden die neuen Schritte eingeübt. Alle hatten offensichtlich viel Spaß bei der Veranstaltung!


Orientalische Genüsse

Einen Abend für alle Sinne bereiteten uns die Mitglieder des Vereins „Freunde des Friedens“ in der Schür. Adnan und Raya Aoudah kochten viele, viele Köstlichkeiten, die allen hervorragend schmeckten. Zu Beginn begrüßten Antonia Kramer-Diem, Hamada Bitar (Vorsitzender des Vereins) und Adnan die internationalen Gäste im vollbesetzten Haus. Für das Geburtstagskind Dieter gab es sogleich ein arabisch-deutsches Geburtstagsständchen. Herzlichen Glückwunsch!
Nach dem Dessert sorgte Livemusik für ausgelassene Stimmung und bald wurde auch gemeinsam getanzt. Der Kontakt zu den „Freunden des Friedens“, deren wichtigste Vereinsziele die Integration und das gute Miteinander sind,  war durch ihre Mithilfe beim Pflegeeinsatz im Grimmelshofer Naturschutzgebiet zustande gekommen. Für die Organisation des genussvollen Abends war vor allem Toni verantwortlich.


Seniorennachmittag mit über 100 Gästen


Besichtigung der Eierfärbemaschine auf dem Geflügelhof Kaiser in Wangen

Wir wissen jetzt Bescheid: Die wenigsten Ostereier färbt in unserer Region der Osterhase, weil er Hilfe von der Eierfärbemaschine von Kaisers in Oberwangen bekommt. Davon konnten wir uns mit über 20 Kindern sowie Eltern und Großeltern vor Ort überzeugen. Bettina und Wilfried Kaiser zeigten uns, wie die Färbemaschine, bei der natürlich Lebensmittelfarbe zum Einsatz kommt, funktioniert. Außerdem erzählten sie uns nebenbei viel Wissenswertes rund ums Ei. Natürlich durften wir auch noch warme Ostereier kosten. Dann ging es auf ganz besonderen Wunsch der Kinder hinauf zum Hühnerstall, wo wir von der Hühnerrasse „Sandy“ hörten, die cremefarbene Eier legt. Wer sich traute durfte gleich noch eine der 20 000 Legehennen und einen stolzen Hahn streicheln


zu den märzenbechern

Anlässlich der Ausstellung »Ei, Ei, Ei! Ostern und mehr« kamen Mitglieder mehrerer Ortsgruppen mit ihren Wanderführern nach Stühlingen, um an der Ausstellungswanderung »Auf zu den Märzenbechern« teilzunehmen  und anschließend eine Führung durch die Ausstellung mit Jutta Binner-Schwarz zu genießen.

Der Menschenstrom wollte um 10 Uhr am Sonntagmorgen nicht abreißen, als sich die Wanderfreunde an der Schür sammelten. Mit lauter Stimme musste sich die Wanderführerin Veronika Keller Gehör verschaffen, als sie die Route bekannt gab.

Gestartet wurde am Weizener Steg. Wie ein riesenlanger Lindwurm bewegten sich die 62 Teilnehmer unterhalb der Seldenhalde durchs Naturschutzgebiet, den Blick auf die langsam verblühenden Märzenbecher gerichtet. Die Vögel begleiteten sie mit ihrem munteren Frühlingslied.

Danach ging es durch Grimmelshofen und auf die gegenüberliegende Hangseite zum Schluchtensteig. Dort warteten die Leberblümchen und Veilchen mit ihrer blauen Blütenpracht.

Immer wieder wurden Stopps eingelegt, um die Gruppe zu sammeln. Schließlich kamen die Wanderer/innen wohlbehalten am Bahnhof Weizen an.

Dank des blauen Himmels, der Sonne und der angenehmen Temperatur wird dieses Wandererlebnis noch vielen in Erinnerung bleiben.

Ein herzliches Dankeschön an die Teilnehmer aus den verschiedenen Ortsgruppen!


vernissage

Die Vernissage zur Ausstellung "Ei, Ei, Ei! Ostern und mehr..." war ein voller Erfolg! Rund 120 Personen lauschten der wunderbaren Musik, die das Streichquartett der Musikschule Südschwarzwald darbot. Die vier jungen Musikerinnen erhielten tosenden Applaus. Nach der Einführungsrede von Jutta und den Dankesworten luden wir zu einem Apero, für den Els und Andrea österliche Leckereien kreiert hatten. Gleichzeitig wurden alle Etagen der Schür gestürmt um einen ersten Blick auf die Ausstellung zu werfen. Zuvor hatte schon die Palmenparade vor der Schür für Furore gesorgt. Alle waren begeistert von den zehn ganz unterschiedlichen Palmen, die aus allen Stühlinger Ortsteilen geliefert worden waren.


Palmen aus allen Ortsteilen warten auf die Ausstellungsbesucher


Die Werbung für unsere Ausstellung läuft auf Hochtouren: Antonia Albrecht hat sich als Schildermalerin betätigt! Vorbild war das von Helmut Heimburger gestaltete Plakat.


hauptversammlung

Unsere Hauptversammlung in der frühlingshaft geschmückten Schür war mit 90 Personen sehr gut besucht. Die Vorstandschaft skizzierte, den einzelnen Ressorts zugeordnet, was 2018 alles auf unserem umfangreichen Vereinsprogramm gestanden hatte. Wir freuten uns, 21 Mitglieder für 25, 40 und 50 Jahre Zugehörigkeit zum Schwarzwaldverein ehren zu dürfen. Leider konnten nur wenige persönlich anwesend sein. Bürgermeister Burger lobte unsere Aktivitäten und versprach, uns weiterhin zu unterstützen. Wie zu hören war, kann man mit uns auch 2019 eine Menge erleben. Zum Schluss gab es eine Bilderschau und eine virtuelle Wanderung durch die Flühen von der Grundschule Weizen. Stürmischen Applaus und viel Gelächter erntete die Sage vom „Chatzeloch“, die die mit uns kooperierenden Zweitklässler nach einer Wanderung geschrieben hatte.


4. Winterwanderung Zwischen Epfenhofen, »Buchener Stumpen« und Randen

Am Sonntag, den 24. Februar, trafen sich 15 Wanderfreudige bei strahlendem Sonnenschein am Bürgerhaus in Epfenhofen, um den Bohlkopfweg zum »Buchener Stumpen« einzuschlagen. Durch das Egerstletal führte der Weg hinauf zum »Schwarzen Stein«, wo eine Info-Tafel und eine Bank zu einer Pause einluden. Dabei schweifte der Blick über die Wiesen bei Nordhalden bis zum Säntis. Das Naturdenkmal am »Buchener Stumpen«, eine 500 Jahre alte geschichtsträchtige Eiche erhielt die Aufmerksamkeit der Beteiligten. Wenige Meter davon entfernt öffnete sich die Sicht auf den Hohenstoffeln, den Hohentwiel, den Bodensee und die Alpenkette.Weiter führte der Weg ins Dorf Randen und auf schmalem Pfad abwärts, jetzt dem Heileinbuckweg Richtung Schneckenhalde.

Am Wegesrand grüßten bereits Frühblüher wie Huflattich, Seidelbast und Leberblümchen.

Gut gelaunt gelangten alle zurück nach Epfenhofen.


3. Winterwanderung

Mehr als 20 unerschrockene Wanderer/innen hefteten sich am Sonntag bei Nieselregen an die Fersen der Wanderführerin Veronika Keller. Gestartet wurde in Oberwangen, um an der Mühle vorbei durch das Gewann Schanzholz Richtung Schwaningen zu gehen. Der Regen wurde heftiger, weshalb die Infos am Weg sehr knapp ausfielen. Von Schwaningen führte der Wachtweg steil aufwärts Richtung Lindenberg. Der vereiste, durch den Regen noch glatter gewordene Wanderweg musste mit Vorsicht begangen werden. Vom Röschenhof nahm die Gruppe den kürzesten Weg durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt. Mit Aussicht auf eine heiße Dusche und ein gemütliches Sofa trennten sich die Unermüdlichen. Ein Teilnehmer meinte: » Es gibt schönere Tage.«, womit er (hoffentlich) nur das Wetter meinte.


Kooperation Schwarzwaldverein- Grundschule Weizen

 

Passend zum Schuljahresmotto der GS Weizen „Wir sind sagenhaft!“ waren Veronika und ich mit den Kindern der Klasse 1 in Wangen unterwegs. Bei strahlendem Winterwetter marschierten wir in Unterwangen los. Unterwegs schlüpfte Veronika in die Rolle des „Hagele“-Geistes, der der Sage nach auf der anderen Talseite im Gewann „Hagele“ sein Unwesen trieb. Auf dem Sparenberg wurden wir von Familie Schulz mit Pfefferminztee und Keksen gastfreundlich empfangen. Das war außergewöhnlich, denn schließlich behauptet eine Sage, dass auf dem Sparenberg nichts zu holen sei. Anschließend bekamen wir das „Zauberloch“ gezeigt. Dabei handelt es sich um eine Erdspalte, aus der warme Luft strömt. Deshalb liegt ringsum kein Schnee. Herr Schulz erklärte uns, wie man sich hier etwas wünschen kann. Das war spannend! Weiter ging es hinauf zum Wald und dann via Wacht wieder hinunter nach Unterwangen. Auch die Erstklässlerinnen und Erstklässler sind wunderbar gelaufen und das, obwohl sie vorher noch nie mit uns unterwegs waren. Harr Machnik wird ihnen in der Schule noch vorlesen, warum man die Wangener Narren heißt. Und wer weiß, vielleicht denken sie sich gemeinsam eine Sage zum „Zauberloch“ aus.


2. Winterwanderung

Dreizehn wetterfeste Personen machten sich am Sonntag auf, um mit Gerhard und mir ein weiteres Stück Chläggi zu erleben. Die Autos blieben auf dem Parkplatz bei der Sibblinger Höhe Richtung Gächlingen. Auf dem Höhenrücken des „Lugmer“ marschierten wir bei dramatischen Wolken- und Lichtspielen zum Aussichtsplatz über Oberhallau. Alle Dörfer des Klettgaus lagen in unserem Blickfeld. Via Oberhallau wanderten wir im Tal zurück zum Anfangspunkt. Unterwegs informierte uns Reiner über die Schiessanlage, die wir passierten. Außerdem suchten wir in einem Lesesteinhaufen nach Ammoniten und Donnerkeilen.

 


Vogelbeobachtung am Klingnauer Stausee

Obwohl es in Stühlingen heftig regnete, machten sich sechs Unerschrockene mit unserem Vogelkundler Walter Blattert auf zum Klingnauer Stausee. Ziel waren die dortigen Wintergäste. Es hat sich gelohnt! Walter zeigte uns verschiedene Entenarten (Stock-, Löffel-, Krick- , Spieß- und Schnatterente), Zwergtaucher, Teichhühner, Grau- und Silberreiher, Gänsesäger, Blesshühner, Gebirgsstelzen, Haubentaucher und mehr. Auf einem nahen Feld futterten sich Graugänse durch. Besondere Aufmerksamkeit bekamen die hellen Kormorane, von denen wir jetzt wissen, dass es im Gegensatz zu den schwarz gefiederten Exemplaren Jungvögel waren. Absoluter Höhepunkt war das Schaufliegen des Eisvogels, der sich blauschillernd in unmittelbarer Nähe präsentierte. Übrigens: Weil es nach einiger Zeit aufhörte zu gießen, beschlossen wir sogar die große Stauseerunde zu laufen. Wanderwetter ist nämlich immer!