12. Juni 2026,  Abends durch die Schambachschlucht

Unser Feierabendspaziergang führte uns nach Weizen. Zu Elft wanderten wir das Tal entlang Richtung Klausenhütte. Im oberen Drittel stiegen wir in die Schambachschlucht ein. Diese hatte der Narrenverein Weizen erst vor kurzem wieder begehbar gemacht. Welch eine Überraschung! Der Bach fließt über Kalkterrassen, breite Becken lassen staunen, rechts und links glaubt man sich im Urwald. Der schmale Pfad ist gut begehbar, am Ende führen stabile Stufen wieder hinauf in die Oberwelt. Vielen Dank an die fleißigen Wizzemer Geiße, die uns dieses Erlebnis ermöglicht haben! Das Schambach Wiebli, das hier angeblich sein Unwesen treibt, haben wir nicht gesehen. Auch an der nahen Hexenhalde blieb es ruhig. Dafür wummerten bei irgendwelchen „Schattenwölfen“ an der Klausenhütte die Bässe. 

Auf dem Waldweg ging es hinauf auf den Lindenberg. Hier oben empfing uns ein dunkler Himmel, verschönert durch leuchtende Sonnenflecken. Aus der Ferne grüßten der Lindenhof und der Randen. Am Rastplatz wandten wir uns bergab Richtung Weizen. Kartäusernelken, pfirsichblättrige Glockenblumen, Nestwurz und mehr säumten unseren Weg. So ein AWW tut einfach gut! (jbs)


10. Juni 2026, Geniesserpfad Rötenbachschlucht

Obwohl die Wettervorhersage Regen ankündigte, machte sich die Gruppe von neun Teilnehmern auf den Weg durch die Rötenbachschlucht. Als erstes wurde ein aufgelassener Granitsteinbruch erreicht, wo der Wanderführer Günter Nosbüsch einige Informationen zur Entstehung der Gesteinsformationen vermittelte. Danach ging es auf schmalen, anspruchsvollen Pfaden bachabwärts bis zur Mündung in die Wutach. Unterwegs waren viele Spuren des Bibers sichtbar der unermüdlich an der Umgestaltung des Baches arbeitet, indem er Bäume fällt und mit diesen verschiedene Staustufen wie auch seine Biberburg errichtet. Nach der Vesper stiegen wir auf schmalem Weg an Geröllhalden vorbei zum Hörnle auf. Von dort aus ging es auf breiten Forststrassen bis zum Ameisenpfad. Dieses letzte Wegstück war auch schön, gab es doch Riesenameisen zu bestaunen. Da in der näheren Umgebung des Parkplatzes keine Gaststätte geöffnet hatte, fuhren die Wanderer direkt nach Hause. Die Wanderung war interessant da Günter Nosbüsch auch unterwegs allerlei Wissenswertes über die Schlucht zu berichten hatte. (hm)


7. Juni 2026, Geniesserpfad Rappenfelsensteig

Bei angenehmen Temperaturen startete die 13-köpfige Wandergruppe vom Wanderparkplatz in Staufen, um auf gut begehbaren Wanderwegen zur Talsohle des Schwarzatals zu gelangen. Unterwegs gab uns der Wanderführer Karlheinz Kandler immer wieder nützliche Informationen zur Flora und Fauna des Naturschutzgebietes. Nach dem Vesperhalt nahe der Schwarza ging es auf Zickzackpfaden bergauf. Es gab auch Geröllhalden zu durchqueren, wo Trittsicherheit erforderlich war. Alle Wanderer und Wanderinnen der Gruppe meisterten den Aufstieg problemlos. Oben angekommen führte die restliche Strecke auf breiten Wegen, an Bulgenbach vorbei, zurück nach Staufen, wo im Gasthaus Hirschen für uns bereits ein Tisch reserviert war. Bei Getränken und Kuchen fand die Wanderung einen gemütlichen Abschluss. (hm)


3. Juni 2026, Mittwochswanderung, Legionärspfad in Windisch

Nach einigen kurzen Regenschauern zu Beginn blieb die 7-köpfige Wandergruppe auf dem Rest des Legionärspfades vor weiterem Regen verschont. Als erstes wurde die nachgebaute Legionärsunterkunft besichtigt. Weiter ging es zum Westtor, von dem noch eindrückliche Fundamentmauern erhalten geblieben sind. Weitere Stationen waren die begehbare Kanalisation, das Nordtor, das Bad, das Südtor, die Wasserleitung sowie das Lazarett. Kaum vorstellbar, dass auf dem teilweise überbauten Gelände vor gut 2.000 Jahren eine Legion mit rund 6.000 Soldaten stationiert war. Als nächstes wurde die ehemalige Klosterkirche Königsfelden mit seinen gut 700-jährigen, farbigen Kirchenfenstern besichtigt. Die Kirche wurde am Tatort des Mordes vom 1. Mai 1308 an König Albrecht I von Habsburg errichtet. Nächster Haltepunkt war das Römermuseum in Brugg, wo eine repräsentative Auswahl der römischen Funde ausgestellt wird. In der Cafeteria des Museums wurde kurz eingekehrt, bevor es zum letzten Punkt des Tages, dem Amphitheater, welches bis 11.000 Zuschauer fassen konnte, ging. Die vorhandenen Überreste sind noch immer sehr imposant. Obwohl es eine andere Art von Wanderung auf vorwiegend auf asphaltierten Wegen war, wurden doch 9,5 km zurückgelegt. (hm)

Ergänzung durch Andreas Mahler: Für mich hat Hans Meier einen blinden Flecken in der näheren Umgebung belichtet: die Stadt Brugg mit ihrer einzigartigen topographischen Durchdringung römischer Geschichte, umringt durch den Zusammenfluss von Aare und Reus. Dass sich eingangs des Königfelder Areals ein großer runder Brunnen (siehe Bild) befindet, der heute noch durch die 2000 Jahre alte römische Wasserleitung gespeist wird, die ausgerechnet im Untergeschoss eines Altenheims besichtigt werden kann, ist schon bemerkenswert. Ebenso prägend ist der uralte Baumbestand auf dem ehemaligen Legionärslagergebiet und die moderne Durchmischung verschiedenster Wohnarchitekturen jenseits der pittoresken Altstadt.  


22. Mai 2026: AWW in der nahen Schweiz

Unser zweiter After Work Walk führte uns von Wunderklingen hinauf nach Ob Rummelen. Wir genossen die schönen Blumenwiesen und das Vogelgezwitscher. Sogar einem Reh begegneten wir. Auf der Höhe angekommen, erfreuten wir uns am Blick in den Schwarzwald und ins Wutachtal. Auf der anderen Bergseite grüßten die verschneiten Alpen und die einem Flickenteppich ähnelnden Felder des Chläggi. Nach der Durchquerung des Wilchinger Berghofes mit seinem beeindruckenden Maschinenpark ging es auf dem schmalen Grenzpfad mit seinen alten Grenzsteinen wieder hinunter Richtung Eggingen. Die „dick Ach“ beeindruckte uns alle sehr. Es brauchte vier Personen, davon Engelbert mit besonders großer Armspannweite, um ihren Stamm zu umfassen. Welch ein Wunder der Natur! An einem gut getarnten Jäger vorbei, erreichten wir nach 2,5 lauen Abendstunden wieder den Kanal von Wunderklingen. (jbs)


Wir gratulieren unserem Ehrenmitglied Erika Scheuch zum 90. Geburtstag!

Aus diesem Anlass hatte Erika Wegbegleiter, Freunde und Familie in die Schür geladen. Meinrad Joos, der Präsident des Schwarzwaldvereins, war eigens aus Staufen angereist, um das Geburtstagskind mit lobenden Worten zu ehren. Bürgermeister Joachim Burger gratulierte mit anerkennenden Worten seitens der Stadt. Groß war Erikas Freude über den Besuch von Dr. Gerhard Bronner vom Landesnaturschutzverband. Im Mittelpunkt des Programms stand das Lebenswerk von Erika und Herbert – der Ausbau der Schür und der Erwerb des Schürgartens. Herzlichen Glückwunsch!


19. Mai 2026 Herrreinspaziert in den römischen Vicus Iuliomagus!

Im Rahmen der Kooperation mit der Grundschule Weizen wanderten Veronika und ich mit der Klasse 4 von Stühlingen ins römische Schleitheim. Im Vicus angekommen, besichtigten wir zunächst den Keller des Streifenhauses bei der Firma Sternplastic. Die Freude über die vielen originalen Mauern und Fundstücke war groß! Dann ging es weiter zum Thermenmuseum. Dort gab es viele Informationen zum Badeleben am Zwerenbach. Mit Hilfe der ausgestellten Objekte und des Modells konnten wir uns alles gut vorstellen. Draußen schlüpften einige Kinder in römische Gewänder und erfuhren dabei, wie wichtig Fibeln waren. Zur weiteren Unterhaltung dienten römische Nüssespiele, die eine rechte Portion Geschicklichkeit erforderten. Den Heimweg meisterten alle im Sauseschritt! Salve! (jbs)


12. Mai 2026: Morgenspaziergang mit allen Sinnen bei Bonndorf

Pünktlich um 9 Uhr trafen sich 14 Frauen aus Bonndorf, Stühlingen, Lottstetten und dem Wutachtal auf dem Parkplatz "Bahnbrücke" bei Bonndorf, mit Veronika Keller, um den Tag mit einem Spaziergang in der herrlich frischen Natur zu beginnen. Mit dem Liedtext "Schön ist der Morgen" stimmte die Wanderführerin auf die nächsten zwei gemeinsamen Stunden ein. Auf dem "Auerweg" tauchte die Gruppe in den Wald ein. Unterwegs lösten sie zusammen ein Blumenrätsel, lauschten den Informationen über die fleißigen Ameisen und hörten verschiedene Texte. Auf einem breiten Waldweg erreichte die Gruppe den Lotenbach und bog danach in den "Neuen Weg" ein. Beim Bahnwärterhäusle trafen sie auf den Bähnleradweg. Die Wanderführerin wählte jedoch den Parallelweg. Hier gab es eine "Zeit für Stille". Bald schön näherten sich die Spaziergänger wieder dem Ausgangspunkt.

Jahreszeitengemäß hatte Veronika den Snack zusammengestellt: Wildkräuterquiche, Tomaten-Mozzarella-Salat mit Tannenwipfelsirup und Kräutersalz, Erdbeerquark und Erdbeerbowle. Es war ein fröhliches gemeinsames Schlemmen. (vk)


15. Mai 2026: Geschichte(n) aus den Stühlinger Wäldern Teil 9: Auf unbekannten Pfaden nach Blumegg

Der Schwarzwaldverein und die Stadt Stühlingen luden bereits zum 9. Mal gemeinsam zum bundesweiten Tag des Wanderns ein. Trotz denkbar ungünstiger Wettervorhersagen trafen sich zwanzig Wanderlustige in Grimmelshofen, um nach Blumegg aufzusteigen. Sie wurden mit besonderen Stunden in schönster Natur belohnt! Nicht nur Bürgermeister Joachim Burger freute sich gemeinsam mit Wanderführer Gerhard und mir über die Wagemutigen.  Beim Gasthaus Weiler begegneten wir der Sauschwänzlebahn mit ihrer roten Diesellok. Dort betrachteten wir die Skulptur, die zwei wandernde Handwerksgesellen darstellt. Sie entstand im Jahr 2000 in der Grimmelshofer Steinmetz-Werkstatt von Axel Hettich beim Jahrestreffen des Schachtes „Freie Vogtländer“ und zeigt einen Zimmermann und einen Steinmetz in ihrer traditionellen Kleidung, der sogenannten Kluft. An das damalige Gesellentreffen mit Brigitte und Franz Duttlinger als rührige Herbergseltern im Weiler gibt es bis heute viele schöne Erinnerungen.

Weiter ging es durch den Wald zur Mühle im Weiler. Das spektakuläre Wunderwerk der Technik, das es so nur einmal gibt, kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Nun überquerten wir die Straße und begaben uns auf den schmalen Pfad, den unser Wegepate Ewald Schillinger in mühevoller Arbeit wieder hergerichtet hatte. Diese kürzeste Verbindung zwischen Blumegg und dem Bahnhof und/oder einem kühlen Bier im Weiler wurde in Zeiten des Autoverkehrs kaum noch begangen. Er führt durch den Wald steil hinauf auf die Blumegger Hochebene. Akeleien, Waldvögelein und Immenblatt lenkten von der Anstrengung ab. Oben angekommen war die Freude groß: Dank einer Baumfällaktion ist nun die Aussicht bis nach Grimmelshofen frei. „Von dieser Seite haben wir noch nie auf unser Dorf geblickt!“, stellte Arnfried überrascht fest. Gleichzeitig leuchteten die Flühefelsen auf der anderen Seite der Schlucht. Vom ersten Flüheblick aus zeigte uns Ewald den Lunzifelsen, dessen Geschichte wir später noch hören sollten. Der nun einsetzende leichte Regen machte uns nichts aus,  an der Hangkante entlang wanderten wir via Friedhof durchs Dorf zum Festzelt des MV Blumegg, wo uns Ortsvorsteher Gerd Müller mit einem freundlichen Team empfing. Während wir feinen Landfrauenkuchen mit Kaffee genossen, öffnete der Himmel seine Schleusen. Wie gut, dass wir diesen Platzregen dank der Blumegger Gastfreundschaft im Trockenen erlebten! Gerd Müller stellte uns unterhaltsam und informativ sein schönes Dorf vor, das nicht nur wegen der Burgherren von Blumegg auf eine bewegte Geschichte zurückblicken kann. Er erzählte uns auch die Geschichte vom Drama am Lunzifelsen. Draußen erwartete uns ein spektakulärer Regenbogen! Wir freuten uns über das unwirkliche Licht und staunten über den erst jüngst wieder hergerichteten zweiten Flüheblick in Dorfnähe, den nur wenige von uns gekannt hatten. Das war Glück pur! Der Abstieg erfolgte durch den maigrünen Wald am Burgfelsen vorbei hinunter zum Wutachsteg. Diesen erbaute 1908 der SWV, um die Wutachflühen zu erschließen, er ist bis heute sehr wichtig. Grimmelshofen erreichten wir über den Rollbahnweg, der uns direkt zum Pfaffenholz und zurück zum Ausgangspunkt führte. Ein herzliches Dankeschön ging an unsere Wegepaten Alois, Arnfried und Ewald, ohne deren Einsatz an den Wanderwegen solche Wanderungen in unserer schönen Heimat nicht möglich wären. (jbs)


9. Mai 2026: Mit Snooky im Schinderwald

Am Samstagnachmittag machten sich 5 Erwachsene und 8 Kinder auf den Weg in den Schinderwald, um das kleine Gespenst Spooky zu suchen.

Kurz nachdem wir losgelaufen waren, entdeckten wir auch schon den ersten Hinweis, den Spooky uns hinterlassen hatte. Wir mussten eine Pflanze mit dem Namen „Teufelskralle“ suchen. Danach ging es auch schon weiter zu der Wolfsgrube. Die war schon etwas angsteinflößend, und reichte richtig tief nach unten. 

Nun ging es immer weiter und immer höher, bis wir oben an dem Maiplatz angekommen waren.

Als Stärkung hatte Jutta uns Äpfel und Kekse mitgebracht. Nachdem wir noch die schöne Aussicht auf Stühlingen genossen hatten, ging es auch schon weiter. Sehr lange sind wir den Hinweisen und den Pfeilen, die Spooky für uns hin gelegt hatte, gefolgt. Und plötzlich haben wir eine schöne Papiertüte entdeckt und alle waren wieder motiviert. Aber oh Schreck, in dieser Tüte waren leider nur ein paar Tannenzapfen. Die Enttäuschung stand allen ins Gesicht geschrieben. Aber wir wollten nicht aufgeben und haben einfach weiter gesucht. Und das wurde mit einer weiteren Tüte in der Fruchtgummis waren, belohnt. Nun wurde es aber Zeit, uns auf den Rückweg zu machen. Auf dem letzten Hinweis hat uns Spooky mitgeteilt, dass er gerne im Wald bleiben möchte. So sind wir alleine den restlichen Weg bis zum Parkplatz gelaufen.

An diesem Nachmittag haben wir sehr viel gelernt – von Pflanzen, außergewöhnliche Wegnamen, Grenzsteine und noch vieles mehr. Vielen Dank Jutta für diesen tollen Nachmittag. (N.E.)


5. Mai 2026: Der Naturlehrpfad ist hergerichtet.

...nicht neu, doch frisch gereinigt, z.T. neu platziert, stehen nun die Pflanzenschilder am Naturlehrpfad auf dem Lindenberg.

Ausgerüstet mit Wassereimer und Putzlappen nahmen sich Martin, Annemarie und Reiner dieser Arbeit an, später stieß noch Pirmin zur Gruppe und begutachtete den Einsatz.

Der Pfad lädt nun wieder zur Besichtigung der botanischen Raritäten ein. Der "Frauenschuh" zeigte sich am 5. Mai erst ganz vereinzelt. (R.G.)


Sonntagswanderung am 3. Mai 2026: "Auf dem Dachsberg"

Eine abwechslungsreiche Wanderroute hatte Wanderführerin Veronika Keller für die 12 Teilnehmer zusammengestellt.

Von der Dachsberghalle führte der Weg auf dem Albsteig in die Ortsmitte von Wittenschwand. Auf schmalem Pfad gelangte die Gruppe zum idyllischen Klosterweiher. Von jetzt an ging`s bergauf zum Kreuzfelsen und zur Kreuzfelsenhütte mit einem wunderbaren Blick auf das Dorf und die Landschaft ringsum. Auf dem Weiterweg entdeckten die Naturfreunde erste Vertreter des Knabenkrauts in stattlicher Zahl.

Der nächste Haltepunkt war der Eingang zum "Dachsweg", eine extra für Kinder angelegte Erlebnis- und Entdeckungstour zum Thema "Dachs". Dort wurde das mitgebrachte Vesper verzehrt. Auf teilweise breiten Waldwegen und später auf dem "Gustav Heinemannweg" kamen die Wanderer in Wolpadingen an. Hier trafen sie wieder auf den Albsteig und folgten diesem auf den "Berg", wo sie die beste Aussicht der Tour erwartete. Hier musste einfach gerastet und geschaut werden! Stets auf dem Albsteig wandernd kam die Gruppe auf den Gipfel des "Dachsbergs". Leider ist hier die Aussicht nur auf Wald und Wiese beschränkt.

Schließlich trafen alle wohlbehalten nach 15 km Wegstrecke wieder am Ausgangspunkt an. Hinterher belohnten sich die zufriedenen Teilnehmer auf der Terrasse des "Klosterweiherhofes" mit Kaffee und Co.

Jutta bedankte sich bei der Wanderführerin für die gelungene Tour. (v.k.)


24. April 2026, AWW beim Golfplatz Obere Alp

Die erste AWW-Wanderung dieses Jahres führte vom Parkplatz Obere Alp über Feldwege zum Wald beim Spiessenberg. Von Weitem konnte ein Feldhase beobachtet werden, der dann, sobald er die Wandergruppe bemerkte, in den Wald flüchtete. Bei der Waldhütte ging es entlang dem Naturlehrpfad bis zur Waldstrasse. Nach einer kurzen Strecke auf derselben ging es in Richtung Röschenhof weiter, bis zum mobilen Hühnergehege. Nach einem Schwenker über den bald fertig gestellten Hühnerhof erreichte die neunköpfige Gruppe kurz nach Sonnenuntergang den Ausgangspunkt beim Golfplatz. Alles in allem eine kurzweilige Wanderung. (hm)


19. April 2026, Genießerpfad Ibacher Panoramweg

Obwohl der Wetterbericht für den Vormittag Regen vorhergesagt hatte, fanden sich trotzdem fünfzehn Wanderer auf dem Parkplatz Kohlhütte ein. Der erste kurze Halt war beim Aussichtspunkt Lampenschweine, von wo aus man über eine grosse Waldfläche bis zum Feldberg blicken kann. Weiter ging es zum Ibacher Friedenskreuz auf dem Bühl oberhalb von Oberibach. Bei gutem Wetter hat man von hier aus eine wunderbare Aussicht bis zu den Schweizer Alpen. Da auch hier ein spürbar kalter Wind wehte entschied man sich bis zur Engländer-Hütte weiterzugehen, um dann dort die Vesper einzunehmen. Frisch gestärkt ging es auf Flurwegen und -pfaden zur Bushaltestelle Vorderibach, wo das liebevoll eingerichtete Wartehäuschen wohlwollend begutachtet wurde. Anschliessend überquerte man den Ibach, beim Ibacher Moos, um auf die andere Talseite zu gelangen. Der Rückweg führte uns dann vorwiegend auf Waldstrassen zum Parkplatz. Die ganze Zeit über blieb es kühl, aber trocken. Um den schönen Wandertag abzuschliessen, einigte man sich darauf, in Grafenhausen gemeinsam in der Konditorei Müller einzukehren. Kurz nach Beginn der Rückfahrt wurde beim Rathaus von Ibach noch ein kurzer Halt eingelegt, um den 2025 eingeweihten Nawalny-Brunnen anzuschauen und um dem mit Gift ermordeten russischen Oppositionspolitiker zu gedenken, der sich nach dem ersten misslungenen Giftanschlag im Oktober und November 2020 in Ibach zur Genesung aufhielt. (hm)


Dienstag, 14. April 2026, Morgenspaziergang mit allen Sinnen bei Bettmaringen

Mit erwartungsvoller Freude trafen sich am 14. April zehn Teilnehmer am Rastplatz in Bettmaringen zum ersten Morgenspaziergang dieser Wandersaison. Begrüßt wurden sie mit einem Frühlingsgedicht von Wanderführerin Veronika Keller. Die Gruppe verließ alsbald das Dorf vorbei an einem großen landwirtschaftlichen Anwesen. Unterwegs lud Veronika zu einigen Körperübungen aus dem Qigong ein, las nochmals ein Gedicht vor und machte auf dien Frühling in der Natur ringsum aufmerksam. An einem kleinen Bach hatte der Biber bereits für einen Stau gesorgt. Birgit aus Bettmaringen zeigte der Gruppe, wie sie mehrmals die Woche den Bachlauf von Gestrüpp und Blättern befreit, um einen größeren Stau zu verhindern. Ein wirklich engagierter Einsatz für die Natur.

An der Steina angekommen wurde eine kurze Pause eingelegt, bei der sich die Morgenspaziergänger selbst als Dichter ausprobierten. Zu mehreren vorbereiteten Zweizeilern galt es, das Reimwort zu finden. Dem Pfad entlang der Steina folgend gingen alle eine Weile schweigend, um die verschiedenen Geräusche des Wassers intensiver wahrnehmen zu können.

Aus einem "Buchstabensalat" bildeten die Teilnehmer unter gekonnter Anleitung von Hanni und Andreas das Wort "Steinawasser". Danach war nochmals Körpereinsatz für den etwas steilen Anstieg zum Roggenbachweg erforderlich.

Endlich war der Rastplatz erreicht. Bei der Hütte wurden ein paar Köstlichkeiten auf dem Tisch ausgebreitet. Während regen Gesprächen wurden diese verzehrt. Viele der Morgenspaziergänger möchten beim nächsten Mal wieder dabei sein. (vk)



6. April 2026, Ostermontagswanderung

Frohgelaunt startete die Wandergruppe mit 17 Teilnehmern beim Parkplatz hinter der Firma Adler. Der Weg führte am Lindenbuck vorbei zum Brunnader Kreuz, wo kurz über die Geschichte dieses Kreuzes berichtet wurde. Danach ging es weiter durch Brunnadern und dann auf der Landstrasse zum Franzosenkreuz, welches an den Krieg von 1870/71 erinnert. Bald war der Rastplatz Böhler vor Dillendorf, wo sich eine Sammlung von alten Grenzsteinen befindet, für ein kurzes Vesper erreicht. Zum Nachtisch verteilte der Wanderführer zur Feier des Ostermontags einen selbst-gebackenen Gugelhopf. Als sich alle gestärkt hatten, ging es bei der Abzweigung unterhalb der Kirche wieder auf den Rückweg durch das Tal, bis man auf die Strasse nach Brunnadern traf. Weiter ging es auf der alten Dillendorferstrasse mit zügigem Schritt zum Ausgangspunkt in Bonndorf. Fünf Teilnehmer kehrten anschliessend noch im Café Jost in Bonndorf ein. 

(hm)


28.3.26: Großer Arbeitseinsatz an den Wanderwegen

Den letzten Samstag im März nutzte unser Wegewart Michael Eisele, um mit einem dreizehnköpfigen Team gleich an mehreren Baustellen tätig zu werden. Bernd und Reiner kümmerten sich intensiv um das Gebiet am Behagelweg Richtung Weizen. Ganz in der Nähe waren auch unsere Weizener Wegepaten Rudi und Thomas tätig, nämlich am oberen und unteren Waldweg. Den Wanderweg von Blumegg nach Lausheim hatte Ewald im Visier. Michael und Gerhard kümmerten sich um die schwierigen Stellen im Hang zu den Judenlöchern. Nun ist die Begehung dank ihrer neuen Stege und Stufen wieder einfacher. Yaron und Nina sorgten hier dafür, dass das rutschige Laub verschwand. Den gleichen, sehr wichtigen Job erledigten auch Sabine und Petra in den Wutachflühen. Hier kam ihnen dann Alois mit dem Laubbläser entgegen. Er hatte schon in den Tagen zuvor mit Arnfried und Ewald das Unmögliche möglich gemacht. Dem geschickten und zupackenden  Trio gelang es, den abgerutschten und deshalb gesperrten mittleren Flühenweg, also den Ostweg, wieder begehbar zu machen. Die Wutachrangerin freute sich, dass sie diesen schönen Flühenabschnitt wieder freigeben konnte. Annemarie betätigte sich im Garten, was ebenfalls hochwillkommen war. Nach getaner Arbeit trafen wir uns in der Schür zum verdienten Mittagessen, für das Margrieta und ich zuständig waren.  Michael war sehr zufrieden mit seiner fleißigen Helferschar. Die ist auch notwendig, entdeckten wir doch schon am Nachmittag die nächste Baustelle auf den Weg hinauf zum Schloss.  (jbs)


25.3.26: Herrreinspaziert! Mit Klasse 2 auf dem Lindenhof in Lausheim

Auf ganz besonderen Wunsch von Pia besuchten wir den familieneigenen Lindenhof in Lausheim. Dazu wanderten wir via Schambachschlucht durch den Weizener Frühlingswald hinauf auf den Lausheimer Berg. Unterwegs wiederholten wir unsere SWV-Schilderkunde „gelbe R(a)ute“, lernten zehn Frühblüher kennen und trafen sogar unseren Wegewart Michael. Auf der Höhe angekommen, entdeckten wir gleich die Linden vom nahen Hof. Herr Büche und Frau Stucke hatten für uns schon Tische und Bänke gerichtet, sodass wir erst einmal große Pause machen konnten. Verwöhnprogramm! Dann wurde es spannend. Johannes Büche zeigte uns den sehr schönen, gepflegten Hof. Wir staunten über die in der letzten Nacht geborene Kälber, erfuhren Interessantes über die verschiedenen Ställe  und sahen den Rindern und Kühen zu, wie sie ihr Spezialmenü verspeisten. Der größte Teil des Tierfutters kommt von den Feldern rund um den Hof, denn Büches setzen auf Kreislaufwirtschaft. Sie haben auch eine Biogasanlage. Vor allem die Jungs interessierten sich für die Landmaschinen. Die Krönung war der neue großzügige Stall, in dem sich die Tiere wie überall auf dem Hof sichtlich wohl fühlten. Wir lernten den hochmodernen Melkroboter kennen und wissen nun, warum die Kühe ein rotes Halsband tragen. Die Milch kommt in einen gekühlten Tank und wird alle zwei Tage zur Firma Schwarzwaldmilch transportiert. Wie lecker Schwarzwaldmilch schmeckt, durften wir später probieren. Trinkschokolade und Kinderjoghurt fanden begeisterte Abnehmer. Viel zu schnell war die Zeit vorbei. Weil alle noch die Hühner sehen und auf die große Linde klettern wollten, mussten wir nachher recht schnell zur Schule laufen. Wir kamen auf die Minute pünktlich an. 8,5 km waren für die sportlichen Kinder, aber auch für Frau Hägele, Frau Müller, Veronika und mich kein Problem! (jbs)


Kindernachmittag, 20. März: Upcycling & Osterdeko

Die erste Aktion in diesem Jahr haben wir mit einem kreativen Nachmittag gestartet. „Durch Upcycling zur Osterdeko“ stand auf dem Programm, und alle waren schon sehr gespannt, was wir wohl basteln werden. 

Antonia Albrecht hat sich wie jedes Jahr was Tolles zu diesem Thema überlegt. Aus verschiedenen Verpackungsmaterialien entstanden dann Osterhasen in ihrem Auto mit Anhänger. Aber bevor es losging, erzählte Antonia uns eine Geschichte von den Problemen eines Osterhasen, und alle hörten ihr ganz gespannt zu. Dann ging es los. Es wurde geschnitten, gemalt und geklebt. Am Schluss sind viele tolle Werke entstanden, die dann stolz mit nach Hause genommen wurden. (ne)


7.3.26 Mitgliederversammlung 

Knapp 60 Personen kamen in die Schür, um an unserer Mitgliederversammlung teilzunehmen. Nach der Begrüßung nahmen wir von 14 langjährigen Mitgliedern Abschied, die 2025 verstorben waren. Wir werden Daniel Mathys-Küster, Fritz Kehl, Heinz Bührer, Karl Groß, Ernst Kaiser, Erich Böhrer, Johann Ponsold, Christel Blattert, Karl „Fuzzy“, Dößerich Odette Öchslin, Manfred Stoll, Cees van Rutten, Lieselotte Müller und Ursula Rolfsmeyer ein ehrendes Andenken bewahren. Es folgten die beeindruckenden Jahresberichte von Vorstand Hans Meier (Wandern), Naturschutzwart Martin Junginger  und Wegewart Michael Eisele. Dieser lobte die 23 fleißigen Wegepatinnen und Wegepaten  des Vereins. Speziellen Applaus gab es für den stundenstarken Einsatz von Alois Harder (Bereich Wutachflühen) sowie von Hildegard und Herbert Wiesmann (Mulchbeauftragte). Bereits am Tag zuvor hatten wir uns mit den Wegepaten zu einem Gespräch mit Vesper getroffen. 

Toni erzählte von den 2025 abgehaltenen Sitzungen, Garten- und Theaterfahrten, Investitionen in die Schür und vor allem über den Schürgarten, der uns durch den Einsturz der oberen Gartenmauer, die uns nicht gehört, aber die wir erhalten müssen, viel Ärger bereitete. Eine Fachfirma ist beauftragt, um das Bauwerk für den oberen Grundstücksbesitzer, wie im Grundbuch 1885 festgelegt, leider ohne dessen Zutun,  teuer aufzurichten. Zum Glück durften wir uns über einen Zuschuss der Stadt, von den Schaffhauser Wanderwegen und Spenden von Privatpersonen freuen. Neu im Programm hat Antonia Kramer-Diem wöchentliche E-Biketouren. Hubert Kramer ließ die Bootstouren auf Rhein und Wörnitz Revue passieren. 

Ich berichtete von unserer erfolgreichen Kulturarbeit, für die wir 2025 vom Hauptverein mit dem Kulturpreis ausgezeichnet wurden. Heimatpflegewart Engelbert Klösel führte die vielfältigen Aktivitäten seines Teams auf. Unsere Jugendbeauftragte  Nina Engel erinnerte an das breitgefächerte Jugendprogramm, Helmut Burger erfreute uns mit seinem Bericht zum Klettern und ich erläuterte die Wanderungen, die Veronika und ich im Rahmen der Kooperation mit der Grundschule Weizen organisiert hatten. Thomas Laubis, der als Rektor der GS Weizen demnächst ausscheidet, nutzte die Gelegenheit, uns für unsere langjährige, wertvolle Arbeit zu danken. Unsere „Finanzbeauftragte“, wie Kassenprüfer Andi Budde unsere Rosi Lohrmann treffend betitelte, zeigte die finanzielle Situation unseres Ortsvereins auf. Auch erfuhren wir von ihr, dass uns 601 Mitglieder angehören.

Es folgten Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. 

25 Jahre: Erwin Hauser und Anna Hauser, Gerlinde und Jürgen Waishar, Katharina Scheuch, Sophie Josephine Scheuch, Sören Ebbesen und Silvia Bolli

40 Jahre: Heidrun Huying sowie Gregor,  Monika und Martin Scheuble

50 Jahre: Christa Teufel und Hermann Teufel, Irmtraud Jakob, Gerd Steinweg und Luise Hertenstein

Das Ehrenzeichen in Bronze, überreicht vom Hauptverein für besonderen Einsatz, erhielten Annemarie und Reiner Gysel (Beirat und intensive Unterstützerin), Martin Junginger (Naturschutzwart), Sabine Sklenar (Schriftführerin) und Manuela Würth (Beisitzerin). Das Ehrenzeichen in Silber konnten wir unserer Schatzmeisterin Rosi Lohrmann für ihre hervorragende Arbeit übergeben. Nach der Pause nahm Bürgermeister Joachim Burger die Entlastung vor, bevor er die Wahlen durchführte. Neu im Amt ist Pirmin Wiethaler als Naturschutzwart, er ersetzt Martin. Alle weiteren Vorstandsämter bleiben wie bisher. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit! (jbs)


25.2.26 Herrreinspaziert!

Kooperation mit der Grundschule Weizen

Mit Klasse 1 und Lehrerin Eva Schnitzer machten wir uns auf Richtung Seldenhalde. Wir überquerten den Wizzemer Steg und landeten im Märzenbecher/Schneeglöckli-Paradies. Nicht nur die Mädchen und Jungen staunten ob der weißen Blütenwogen, die sich über die Hänge hinunter zur Wutach ergossen. Veronika inszenierte mit bunten Tüchern ein kleines Theaterstück, bei dem wir erfuhren, warum der Winter weiß ist. Die Farbe Rot kam durch die vielen zinnoberroten Becherlinge ins Spiel, die schon am Anfang des Weges von den Kindern entdeckt worden waren. Nach der Durchquerung des Seldengrabens stiegen wir hinauf auf den Reichenberg. Wir stärkten uns auf dem schönen Rastplatz und wanderten weiter zum Pferdehof von Juliane und Konny Kühnemund/Benitz. Hier hieß es „Herrreinspaziert!“ Wir lernten den Pferdestall mit seinen geräumigen Boxen kennen, erfuhren Wissenswertes über Tierhaltung und Futter, lernten, was ein „Paddock“ ist und hörten vom Bewegungstrieb der Tiere. Ihnen begegneten wir auf den nahen Weiden. Die „Grundschüler“ unter ihnen rannten und sprangen auf der großen Wiese vor dem Haus um die Wette. Besonders „Blitz“ hatte es den Erstklässlern angetan. Die Herde selbst befand sich ein Stück weiter oben auf der Weide. Ob der Schimmel mit den weißen Punkten wirklich der kleine Onkel von Pippi Langstrumpf war, konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Konny stemmte ihn auch nicht für uns in die Höhe. Dafür erklärte er uns, dass die Tiere es lieben, sich auf dem Boden zu wälzen. So pflegen sie ihr Fell, massieren und entspannen sich. Wir hätten den Pferden noch lange zuschauen wollen, aber wir mussten pünktlich zum Bus. So bedankten wir uns, nahmen Abschied und marschierten hinunter zur Bushaltestelle nach Grimmelshofen. Die erste Wanderung mit den Erstklässlerinnen und Erstklässlern war sehr schön! (jbs)


Dritte Winterwanderung, 8. Februar 2026

Bei trockenem und kühlem Wetter machte sich die Wandergruppe von 17 Personen vom Mörderrain oberhalb Hallaus auf den Weg in Richtung Wunderklingen. Bald einmal überquerten wir die Landstraße und gingen dann durch den Wald bis zum Schärersgrabe. Weiter ging es dem Waldrand entlang bis zur Talstation des Skilifts Egg zur gemütlichen, wenn auch frischen Einkehr. Nach der wohlverdienten Stärkung führte der Weg über den Aussichtspunkt Rümmele zum Parkplatz zurück. (hm)


Erste Winterwanderung, Sonntag 25. Januar 2026

Da die erste Winterwanderung ins Stühlinger Renaturierungsgebiet wegen schlechten Wetters ausgefallen war, sollte die zweite Winterwanderung Richtung Grafenhausen führen. Dort aber waren die anvisierten Feldwege durchweg vereist. Gerhard Schwarz verlegte daher die zweite Wanderung in das Gebiet der ursprünglich vorgesehenen ersten Wanderung – ins renaturierte Areal zwischen Stühlingen und Grimmelshofen. Dort gibt es ja immer etwas zu entdecken. Die zwei stattlichen Eichen, die von Bibern akkurat angenagt sind, standen immer noch. Wasseramseln, Nilgänse, Enten bevölkerten das Wasser, ein schwarzer Hase hoppelte des Weges und harrte seines Wiedereinfangens. Am Wizzemer Steg kehrte Gerhard nicht um, sondern führte ein Stückchen Richtung Grimmelshofen, um auf dem »Löysel-Weg« unmittelbar am Wutachufer zum Steg zurückzukehren. Man querte die Wutach und ging auf Schweizer Seite zurück, hielt ab und an, insbesondere auf Mahnung von Jutta, und unterhielt sich also über naturkundliche Phänomene und erlebte einen beredsamen Sonntagnachmittagsgang. Erfrischend in jeder Hinsicht. (am)