Willkommen, Welcome, Bienvenue


Was gerade so ansteht…


Ausstellungsstücke gesucht!

Die Vorbereitungen für unsere neue Ausstellung „Wunderkammer Schwarzwald“ (12. – 28.Juni 2020) in der Schür am Stadtgraben sind angelaufen.

Wie der Titel verrät, suchen wir wunderliche, kuriose, künstlerische, kitschige, alte und neue Ausstellungsstücke, die alle Bezug zum Schwarzwald haben müssen. Welche „Kostbarkeiten“ bieten Wohnung, Keller, Speicher und Garage?

Im Moment sind wir in der Sichtungsphase. Wenn Sie etwas anbieten möchten, können wir gerne ein Gespräch/einen Besuch vereinbaren. Konkret suchen wir auch Gemälde mit Motiven wie Trachten, Brauchtum, Handwerk, Winter. Auch alte Fotos in schwarz/weiß, Größe mindestens DIN A5, wären interessant.

Über zahlreiche Angebote würden wir uns freuen. Bitte melden Sie sich bei Jutta Binner-Schwarz unter 07744 5629.


Der gewöhnliche Seidelbast (Daphne mezereum) ist einer der betörendsten Frühlingsboten unter den einheimischen Pflanzen. Im Garten haben diese Saison die Sträucher bereits zu Weihnachten vereinzelte Blüten entwickelt. Mitte Februar sind dann die vollen Blütenstände aufgegangen. Die Blüte erscheint vor den grünen Blättern. Ihr Ultramarinviolett mit all den Schattierungen und Helligkeiten sticht im noch kahlen Wald in die Augen. Oft blüht der Seidelbast auf schneebedecktem Boden. Dann scheint er wie ein Irrläufer aus dem Süden. Die Blüte verströmt zudem einen Duft, der vorgaukelt, irgendwo in wärmeren Gefilden zu sein. Bienen, Fliegen und Falter, die von Wärmeeinbrüchen hervorgelockt wurden, sind bei Daphne  willkommene Gäste. Bei empfindlichen Menschen soll das daphnische Blütenparfum allerdings Kopfschmerzen, Gereiztheit, bisweilen sogar Nasenbluten hervorrufen, wie es im Hegi, der illustrierten Flora von Mittel-Europa, heißt. Im Sommer werden die scharlachroten Früchte gerne von Vögeln, Drosseln und Rotkehlchen gefressen und dadurch die Samen verschleppt. Für Menschen sind es verbotene Früchte. Aufgrund des Gehalts an Daphnin sind sie außerordentlich giftig. Werden sie aus Unwissenheit verzehrt, verursachen sie Durstgefühl, Erbrechen und Durchfall und ein brennendes Kratzen im Hals, das im Volksmund zur Bezeichnung der Pflanze als Kellerhals geführt hat. Essen Kinder aus Unwissenheit 10 bis 12 Früchte auf ein Mal, kann das tödlich enden. Deswegen vielleicht das latinisierte arabische Beiwort „mezereum“, das töten bedeutet. Trotzdem hat man die Früchte früher zum Scharfmachen des Essigs benutzt. Daher rührt der Name Pfefferstrauch, der im Norddeutschen verbreitet ist. Alkoholische Auszüge der Seidelbastrinde wurden Pflastern oder Salben zugesetzt, die beispielsweise gegen Zahnschmerzen, Kopfweh, Gicht, Rheumatismus und syphilitische Krankheiten helfen sollten. Diese Verwendung in der alten Pharmazie hat sich auch in der Legendenbildung niedergeschlagen. Im Hegi wird Waldshut angeführt, wo einstmals Fuhrleute den Seidelbast, der an Mariae Himmelfahrt geweiht worden ist, an den Hut gesteckt haben, damit Hexen das Fuhrwerk nicht bannen konnten. Diese Legende ist sicherlich Schmu, denn sie erinnert an die wissenschaftliche Namensgebung, welche auf den griechischen Mythos über Daphne zurückgeht. Nach Ovids Metamorphosen stellt der manisch verknallte Apollon der Quellnymphe Daphne nach. Diese verweigert sich vehement dem Begehren des Gottes und fleht ihren Vater, den Flussgott Penëus, um Hilfe an. Dieser verwandelt sein Kind just in dem Moment in eine Pflanze, als der treffsichere Apollon glaubt, sie geschnappt zu haben. Seither ist ihm Daphne als wunderschöne Pflanze präsent und doch unerreichbar. Der unter Naturschutz stehende Seidelbast wächst mit Vorliebe auf Kalk. Das heißt, im Schwarzwald auf Grundgestein kurz hinter Bonndorf wird Daphne schwerlich anzutreffen sein. Wird jemand mit verschlossenen Augen in unserer Gegend ausgesetzt und riecht den unvergleichlichen Duft des Seidelbasts, darf er fast sicher sein, sich auf Muschelkalk, auf Stühlinger Gemarkung, zu befinden.


Ein Heimatfilm des Amerikaners Terrence Malick der etwas anderen Art. Wie stets bei diesem Regisseur (Der schmale Grat, The New World, The Tree of Life) geht es um menschliche Ethik, Politik und eben vor allem Natur. Deswegen sei er hier angezeigt.


Termine


Download
Einladung zur Hauptversammlung am 7. März 2020
EinladungHV2020.pdf
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Aktuelle Satzungsänderung

Unten steht die aktuelle Fassung des Satzungsentwurfes, bei der die geforderten Veränderungen farblich markiert sind: rot vom Hauptverein, blau vom Registergericht, grün vom Finanzamt. Bei Art.2 Pkt. 1b ist schwarz unterstrichen, was der SWV Stühlingen an weiteren Aktivitäten wie Boots- u. Radtouren selber ergänzt hat.


Den Wanderplan 2020 können sie unter der Rubrik »Wandern« herunterladen.


Wanderwochen 2020 des Schwarzwaldvereins

 Der Schwarzwaldverein Stühlingen bietet für trittsichere, ausdauernde und bergerfahrene Wanderfreunde im Sommer 2020 folgende Möglichkeiten an:

1. Eine Wanderwoche im Bregenzerwald mit Festquartier im Gasthof "Falken" in Egg-Großdorf vom 5.–10. Juni.

Jeden Tag wartet eine schöne Wandertour zwischen 4 - 6 Stunden Gehzeit auf die Teilnehmer. Es werden max. 600 hm bewältigt.

2. Eine Weitwanderwoche mit Rucksack vom 1. – 7. September auf dem Walserweg in Vorarlberg. Es wird in Alpenvereinshütten oder Gasthöfen am Weg übernachtet. Die Gehzeit beträgt täglich 4 - 7 Std. Auf manchen Strecken sind 800 – 1000 hm zu bewältigen.

Wichtig:

Um rechtzeitig genau planen zu können, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung für die einzelnen Wanderevents bis zum 1. April 2020 bei Veronika Keller 0771 7969.

Wer hat Lust dabei zu sein?